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 [D-Rang Nuke] Chen Daiginjo

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Anzahl der Beiträge : 5
Anmeldedatum : 04.08.19
Alter : 21
Chen
[D-Rang Nuke] Chen Daiginjo [Link] | Mo 5 Aug 2019 - 20:22
   
Chen Daiginjo
   He Kleiner, kennst du einen guten Nacktschuppen hier in der Gegend?

   » B.A.S.I.C.S
   
  NAME: Daiginjo 大吟醸
  Eigentlich der Name einer Sake-Sorte, aber das Erste was ihm einfiel,
  als er für seine Einschreibung an der Akademie plötzlich einen
  Nachnamen brauchte. In der Gegend aus der Chen stammt verflucht
  man in der Regel bereits die Tatsache einen Vornamen zu haben…
 
  VORNAME: Chenji チェンジ - (dt. Veränderung)
  SPITZNAME: Chen

  ALTER: 21
  GEBURTSTAG: 7. Mai
  GESCHLECHT: Männlich

  GEBURTSORT: Fuma, Mizu no Kuni
  ZUGEHÖRIGKEIT: Hi no Kuni (Konohagakure) Unabhängig!
  RANG: Akademieschüler D-Rang Nuke-nin

  CLAN: Keiner
   



   » A.P.P.E.A.R.A.N.C.E
   [D-Rang Nuke] Chen Daiginjo Chenj1sux

AUSSEHEN:
Chens Statur ist die eines typischen Straßenköters - hager, aber zäh. Seine Klamotten haben ihre besten Tage längst hinter sich gelassen und bei genauerem Hinsehen scheinen selbst die nicht besonders rosig gewesen zu sein. Mit Wohlwollen könnte man seinen Kleidungsstil als traditionell beschreiben, im Grunde ist er aber einfach nur eines - billig. Das Leinenhemd speckig, die Jacke zu groß und eine knielange, schlabbrige Baumwollhose, deren ursprüngliche Farbe nur noch erahnt werden kann - nein, Eitelkeit kann man ihm wirklich nicht vorwerfen. Zudem trägt er jeden Tag dieselben Klamotten, was den einfachen Grund hat, dass er keine anderen besitzt. Da er aber ein genügsamer Zeitgenosse ist, stört ihn das nicht sonderlich. Solange sie ihren Zweck erfüllen, muss auch nichts Neues her. Das gilt ebenso für die völlig ausgelatschten Geta, in denen er bei Wind und Wetter barfuß unterwegs ist. Neben der Tatsache, dass er sich ruhig öfter mal die Fußnägel schneiden könnte, scheint auch Rasieren bei ihm nicht sonderlich hoch im Kurs zu stehen. So läuft er mit einem ewigen Dreitagebart durch die Gegend, denn mehr gibt sein Bartwuchs nicht her. Ganz im Gegensatz dazu wuchert allerdings die dichte, stellenweise verfilzte, schwarze Mähne auf seinem Kopf ungestört gen Himmel und lässt ihn zudem ein wenig größer wirken, als er mit seinen 1.73m eigentlich ist. Seine dunkle, sonnengebräunte Haut bietet einen guten Kontrast zu den azurfarbenen Glasperlen, die ihm als Ohrschmuck dienen. Sie sind der einzige Lichtblick in dem ansonsten eher verwahrlosten Gesamteindruck, den Chen hinterlässt.

BESONDERE MERKMALE:
Überraschenderweise besitzt Chen weder Tätowierungen noch sonderlich auffällige Narben. Das heißt nicht, dass seine Haut glatt wie ein Babyarsch wäre, aber er besitzt eben kein Einzelmerkmal, das direkt ins Auge sticht. Bei ihm ist es eher das skurrile Gesamtbild, das den gut situierten Betrachter verständnislos mit dem Kopf schütteln lässt.
Naja, was nicht ist, kann ja noch werden.
   



   » A.B.O.U.T Y.O.U
   PERSÖNLICHKEIT:
Kein Mann vieler Worte, kein Mann großer Gefühle - Chen hat gelernt sich aus den Angelegenheiten anderer Leute herauszuhalten. Wenn sich jeder um seinen eigenen Kram kümmert, wird auch alles erledigt und in seinem Fall darf das ruhig etwas länger dauern. Neben mangelnder Körperhygiene ist mangelnder Ehrgeiz wohl das, was ihm seit jeher am meisten vorgeworfen wird. Er hat keinerlei Ambitionen ein herausragender Shinobi zu werden, genaugenommen ist ihm dieses ganze Ninja-Ding sogar scheißegal. Den Plan, neben einer Unterkunft und was zu beißen auch noch eine gute Ausbildung abzugreifen, hatte er bereits in die Tonne getreten, als sich abzeichnete wie grottenschlecht seine Leistungen im Unterricht waren. Außerdem geht ihm die Meinung anderer sowieso am Arsch vorbei, was er durch sein Äußeres mit Nachdruck unterstreicht.
Obwohl er immer einen mürrischen und schlecht gelaunten Eindruck macht, ist er nur schwer zu reizen, zumindest solange er seinen treuen Freund und ständigen Wegbegleiter an seiner Seite weiß - den Sake. Solange er sich ein Schälchen genehmigen kann ist er ausgeglichen und friedlich, nicht unbedingt freundlich, aber friedlich. Das einzige was den Genuß dieses wunderbarsten aller Grundnahrungsmittel noch steigern kann ist die Anwesenheit einer schönen Frau. Leider ist die bei seinem Aussehen ohne Bezahlung nicht zu haben und so treibt er sich allabendlich in den verschiedensten Spelunken herum. Chronisch übernächtigt und zumeist noch nicht ganz nüchtern, hing er dann am nächsten Morgen im Unterricht und während seine Mitschüler versuchten den Unterrichtsstoff zu verstehen, war Chen damit beschäftigt nicht vom Stuhl zu fallen. Vermutlich ist es unnötig zu erwähnen, dass er nicht zuletzt deshalb unter seinen Mitschülern keine Freunde hatte und vermutlich ist es ebenso unnötig zu erwähnen, dass ihn das nicht die Bohne interessierte.
Inzwischen ist das jedoch Geschichte und er muss jeden Tag aufs Neue zusehen, wie er irgendwie an genügend Geld für seinen Sake kommt, um nicht das Einzige zu verlieren, dass ihm auf dieser Welt wirklich etwas bedeutet. Seine Loyalität gegenüber seinen Auftraggebern und deren Regeln ist also denkbar gering, aber der Geist des (Reis-)Weines hält ihn auf Kurs.
Sollte es übrigens wider Erwarten doch mal jemandem gelingen über die beruhigende Wirkung dieses Geistes hinweg zu provozieren, dann wird Chen ohne jegliche Vorwarnung explodieren, denn wenn er kämpft, dann mit nur einem Ziel - endgültige Ruhe. Die Tatsache, dass dieser Wendepunkt in Chens Gemütslage nur äußerst schwer vorherzusagen ist, macht aus ihm eine Art Pulverfass im Regen. Man weiß nie, ob die Lunte brennen wird, aber wenn, dann ist sie verdammt kurz.
Ansonsten ist sein Umgang mit anderen Menschen eher pragmatischer Natur, was soviel bedeutet wie 'sie wenden sich von ihm ab und er ignoriert sie'. Das bedeutet aber nicht, dass er jeglichen Kontakt von vornherein meidet. Es fällt ihm sogar ziemlich leicht auf andere zuzugehen und sich Feuer zu schnorren oder nach dem Weg zu fragen. Die Ablehnung geht meist von den Anderen aus und er tut halt wenig, um daran etwas zu ändern. Ist wohl eine Mischung aus Trotz und Selbstschutz. Dafür besitzt er so gut wie keine Vorurteile und kommt selbst mit den schrägsten Randfiguren zurecht, wenn sie denn seine Gesellschaft ertragen und sich ihre Zahl in Grenzen hält. Mehr als zwei Leute auf der Pelle verkraftet sein Gemüt nämlich auf Dauer nicht. Bei aller Geselligkeit hält sich seine Teamfähigkeit aber in Grenzen. Im Grunde gibt es nur zwei Varianten. Entweder Chen hält sein Gegenüber für fähig und kapiert dessen Plan, dann macht er was man ihm sagt, oder er zieht sein eigenes Ding durch ohne Rücksicht auf Verluste. Dazwischen ist gähnende Leere. Wer als hofft gemeinsam mit ihm etwas ausarbeiten zu können, steht auf verlorenem Posten.

LIKES:
• Sake
• Frauen
• Ruhe
• Freiheit
• Zigaretten
• Geld, um sich all diese Dinge leisten zu können

DISLIKES:
• Stress
• Wasser
• Körperpflege
• Klugscheißer
• Pleite sein und sich deshalb diesem ganzen Scheiß aussetzen zu müssen

ZIEL/TRAUM:
Eine Flasche Sake, ein oder zwei nette (nackte) Frauen im Arm und was zu rauchen im Mundwinkel, mehr braucht Chen nicht zum Glücklichsein. Leider verschwindet all das sobald ihm das Geld ausgeht und so sieht er sich immer wieder in der Situation irgenwdie an Bares kommen zu müssen. So eine Truhe voller Gold wäre da natürlich was Feines, aber Chen ist nicht der Typ, der spart oder auf irgendwelche langfristigen Ziele hinarbeitet. Er lebt von der Hand in den Mund und sieht es nicht unbedingt als Geschenk, dass jeden Morgen aufs Neue das Licht angeht, wenn er die Augen aufschlägt.
   
NINDO:
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht.

Ein denkbar einfaches Lebensmotto, auf das Chen gerne zurückgreift, wenn irgendwo mal etwas zu entscheiden ist. Im Grunde ist damit alles gesagt, wenn da nur nicht diese kleine Unstimmigkeit wäre...
Chen kämpft mit ganzer Kraft dagegen an, denn es widerspricht allem was er im Leben gelernt hat, allem woran er glaubt, aber er kann einfach nicht daneben stehen und zusehen wie auf einem Schwächeren herumgehackt wird - geht einfach nicht - so sehr er sich auch anstrengt. Er wäre ja schon zufrieden, wenn er sich einfach umdrehen und gehen könnte, aber der bloße Gedanke, dass da jemand seine Überlegenheit ausnutzt um andere zu quälen, macht ihn krank. Dabei sollte man ihn nicht falsch verstehen, das Schicksal der Leidenden ist ihm scheißegal, aber er hasst Sadisten nunmal wie die Pest. Denen muss er einfach sämtliche Knochen brechen, daran führt kein Weg vorbei. Er weiß, dass ihn die Sache nichts angeht, dass er den Dingen einfach ihren Lauf lassen sollte, aber in diesem einen Punkt kann er es einfach nicht. Es ist ein Zwang, der so stark ist, dass er dafür sogar sein Leben aufs Spiel setzen würde - total irrational, das ist ihm völlig klar und deshalb wird er sich jedes Mal mit Händen und Füßen dagegen wehren und jedes Mal wird er diesen inneren Kampf am Ende verlieren.
Vielleicht eine Spätfolge seiner verkorksten Kindheit - wer weiß das schon.
   



   » B.I.O.G.R.A.P.H.Y
   FAMILIE

Name: Nagu
Alter: 41
Status: verstorben
Beziehung: Nagu war Chens Vater und für ihn die Hölle auf Erden. Für den kleinen Chenji starb sein Vater lange bevor sich dieser gegen die Guren stellte.
Beschreibung:
Nagu steht für Naguri taosu ('K.O. schlagen') und diesen Namen trug er nicht umsonst. Nagu war ein Säufer und Taugenichts, aber wo er hinschlug, da wuchs kein Gras mehr. Auf der Straße war er gefürchtet und so heuerte ihn schon bald ein aufstrebendes Syndikat namens Guren (紅蓮 - Der blutrote Lotus) an, für die er zunächst einfache Schlägerjobs erledigte. Später dann wurde er in verschiedenen Nachtklubs eingesetzt, wo er ebenfalls der Mann fürs Grobe war. Wenn breite Schultern und Stiernacken als Abschreckung versagten, dann rief man den schmächtigen Nagu. So manch einer lachte sich im ersten Augenblick über den Hänfling kaputt - bevor er dann seine Zähne vom Boden aufsammeln durfte - falls er dazu überhaupt noch in der Lage war. Nein, mit Nagu war nicht gut Kirschen essen und vermutlich wäre er irgendwann still und leise an seinem Erbrochenen erstickt, wenn er nicht eines Tages beschlossen hätte kein Versager mehr zu sein...

Name: Ashi
Alter: 39
Status: unbekannt
Beziehung: Chens Mutter. Sie war immer liebevoll und fürsorglich, weshalb es für ihn besonders schwer zu verstehen ist, warum sie ihn im Stich ließ.
Beschreibung:
Das Wort "Ashi" hat viele Bedeutungen und alle passen sie zu dieser Frau. Zum einen steht es für 'Assistentin' und spiegelte Ashis Funktion als Vorkosterin und Expertin für Gifte innerhalb der Guren wider. Mit einem außergewöhnlichen Geschmackssinn und zudem einer natürlichen Immunität gegen Gifte geboren, war sie das perfekte Werkzeug, um Giftattentate auf die Führungsriege des Syndikats frühzeitig zu erkennen und zu vereiteln. Darüber hinaus bedeutet Ashi aber auch 'mit bösen Absichten' und ist in Wahrheit die Abkürzung für "Ashitamasen" ('kein Morgen'), denn Ashi's eigentliches Spezialgebiet war das gezielte Ausschalten unliebsamer Konkurrenz - und auf diesem Gebiet war sie ausgezeichnet.
Nach Nagu's Verrat hat sie sich von den Guren abgesetzt und ist untergetaucht, mehr ist nicht bekannt.

Name: Ibo, genannt "Fliege"
Alter: 18
Status: lebendig
Beziehung: Fliege ist die einzige Person, die Chen als seinen Freund bezeichnen würde. Seine Ratschläge nimmt er sich zu Herzen, seinen Plänen vertraut er. Fliege ist der Grund weshalb Chen nach Konohagakure ging und sich dort an der Akademie einschrieb.
Beschreibung:
Woher genau Ibo seinen Spitznamen hat ist nicht so ganz sicher. Die einen sagen es wäre, weil er bei dem geringsten Anzeichen von Gefahr die Fliege macht, andere meinen es läge daran, dass man ihn so leicht wie eine Fliege zerquetschen könne - wahrscheinlich ist es ein bisschen von beidem. Er ist klein, dünn und eine Labertasche vor dem Herrn, aber er hat seine Ohren überall und immer einen Plan parat. Die beiden kennen sich schon aus Kindertagen und waren ein eingeschworenes Team - bis Nagu diesen Bockmist baute und Chen aus der Stadt verschwinden musste. Seitdem hat er Fliege nicht mehr gesehen und auch wenn er es ganz sicher nicht zugeben würde, er vermisst ihn.


ECKDATEN

00 Jahre: Geburt
03 Jahre: Das Familienklima verschlechter sich allmählich. Chenji wird immer häufiger geschlagen.
04 Jahre: Seine Mutter kehrt von einem ihrer Aufräge nicht nach Hause zurück.
05 Jahre: Chenji versucht von Zuhause fortzulaufen, wird jedoch von seinem Vater abgefangen und halb totgeprügelt. Es folgen mehrere Monate Hausarrest im Keller.
06 Jahre: Chenji legt seinen Vornamen ab und nennt sich von nun an nur noch Chen.
07 Jahre: Der kleine Chen probiert das erste mal den Sake seines Vaters, als dieser schläft. In der Folgezeit wird der Alkohol zur einer Art Ersatznahrung.
08 Jahre: Chen lernt Fliege kennen und geht allmählich nur noch zum Schlafen und Alkoholtrinken nach Hause.
14 Jahre: Eine Untergrundorganisation namens Guren wird auf ihn aufmerksam, verprügelt ihn und verlangt die Herausgabe eines Buches von dem Chen noch nie gehört hat.
15 Jahre: Chen beschließt nach Konoha zu gehen, um in Sicherheit zu sein und sich zum Ninja ausbilden zu lassen.
16 Jahre: Nach über einem Jahr der Wanderschaft trifft Chen endlich im Dorf des Feuerreiches ein und wird nach einigen Anfangsschwierigkeiten tatsächlich an der Akademie aufgenommen.
19 Jahre: Bei einer Rangelei im Hinterhof eines schäbigen Striplokals, stürzt sein Kontrahent ungünstig und erleidet eine schwere Kopfverletzung. In Panik lässt Chen den bewusstlosen Mann liegen und flieht aus dem Dorf. Fortan schlägt er sich mit kleineren Diebstählen und Gelegenheitsgaunerein durch, während sein verunfallter Saufkumpane bereits wenig später wieder auf den Beinen ist und natürlich die gesamte Schuld an diesem Vorfall auf Chen abwälzt.
Es folgt ein Fahndungseintrag mit einer Klassifizierung als D-Rang Nuke-nin.

21 Jahre: Rpg-Start
     
 
   
VORGESCHICHTE
   

Ein Mann namens Nagu

Fuma - ein kleines Nest in der Provinz Henkyô. Ursprünglich ein beschauliches kleines Schmugglerstädtchen an der Grenze zu Hi no Kuni, wuchs der Ort über die Jahre zu einer einzigen Vergnügungsmeile heran. Glücksspielhallen, Bars und Bordelle wohin das Auge blickt, in Fuma bekommt man alles - auch diejenigen Dinge über die man sich anderswo nicht zu sprechen traut. Fuma kennt keine Scham, Fuma kennt keine Tabus, Fuma kennt nur eines - Geld. Wer genug davon hat, der lebt dort wie ein König, wer nichts davon hat, der lebt wie einst Nagu.

Naguri Taosu, ein Säufer und Tagedieb, der mehr schlecht als recht in einem kleinen Kellerloch, abseits des großen Trubels, sein Dasein fristete. Er konnte weder Lesen noch Schreiben, besaß keine Ausbildung und hatte auch sonst keinerlei Perspektiven, aber es gab etwas um das ihn jeder im Milieu beneidete - Nagu konnte so hart zuschlagen wie kein zweiter in Fuma. Trotz seiner schmächtigen Statur, dem schmalen Kreuz und den dünnen Armen hatte jeder im Viertel Angst vor ihm. Zu jener Zeit, es muss so um 980 p.N. gewesen sein, begann eine Organisation, die sich selbst Guren ('blutroter Lotus') nannte, nach und nach verschiedenen Teile der Stadt zu annektieren. Zu jener Zeit gab es mehrere kleine "Familien", die sich die Kontrolle der Stadt teilten und jeweils einen Teil vom Kuchen an den Stadtrat abführten. Dieser entschied sich großmütig auf jenem Auge blind zu sein und ließ sie gewähren. Die Machtverhältnisse waren klar verteilt und alles lief geordnet ab - bis die Guren auf der Bildfläche erschienen. In kurzen, aber blutigen Auseinandersetzungen brachten sie eine Familie nach der anderen zu Fall. Es war diese Zeit des Umbruchs, als der blutrote Lotus von Nagu erfuhr. Ein Mann mit seinem "Talent" war in der Organisation gern gesehen, auch wenn sein Alkoholproblem einige beunruhigte. So gab man ihm zunächst kleinere Schlägerjobs - Schutzgeld eintreiben, ein paar Finger brechen, entlaufene Mädchen einfangen - solche Dinge eben. Die Bezahlung war gut und die Aufgaben lagen ihm, also erledigte Nagu seine Arbeit zuverlässig. Er war zufrieden. Mit der Zeit holte man ihn von der Straße und teilte ihm verschiedene Nachtklubs zu. Schnell sprach sich herum, dass man sich ihm nur einmal in den Weg stellte und so zählten die Klubs unter seiner Obhut bald zu den sichersten in Fuma - was sich natürlich positiv aufs Geschäft auswirkte.

Nagu's Geschichte könnte an dieser Stelle enden - ein Junge, der es im Rahmen seiner beschränkten Mittel zu etwas gebracht hatte - wäre da nicht diese laue Spätsommernacht gewesen...


Ashi

Die Mädchen tanzten, die Gäste zahlten und Nagu kippelte entspannt auf seinem Stuhl in einem Hinterzimmer des Klubs, während er an einem Schälchen Sake nippte. Alles war in bester Ordnung - bis sich die Tür öffnete und eine mittelgroße Frau den Raum betrat. Ihr langes schwarzes Haar war zu einer kunstvollen Frisur zusammengesteckt und glänzte seiden im matten Licht der Glühbirne. Sie trug einen schneeweißen Kimono, dessen jadefarbene Stickerein ihre smaragdgrünen Augen unterstrichen.
Wäre nicht wenige Augenblicke später sein Boss erschienen, wer weiß wie lange Nagu diese Frau noch mit offenem Mund angestarrt hätte, während ihm der Sake aus den Mundwinkeln lief. "Das ist Ashi, sie wird eine Weile in der Stadt sein. Ab morgen bist du ihr Schutzengel, also zieh dir was Ordentliches an." Noch ehe Nagu reagieren konnte waren die beiden auch schon wieder verschwunden und alles was blieb war ein zarter Hauch von Jasmin in der Luft.
In den folgenden Tagen wurde Nagu zu Ashis ständigem Begleiter. Er zeigte ihr die schönen Ecken der Stadt - die kleinen Schätze zwischen dem ganzen Schmuddel, der Fuma beherrschte. So besuchten sie Moru, der einen winzigen Teeladen im Zentrum hatte und fast alle seine Teesorten in einem kleinen Garten auf dem Dach selber anbaute. Von hier aus konnten sie das gesamten Ort überblicken und hatten eine wunderschöne Aussicht auf die schneebedeckten Berge im Südosten; sie sahen den Vögeln dabei zu wie sie in der Mähne eines ausrangierten Steinlöwen - der im Hinterhof irgendeines Casinos stand - ein Bad nahmen. Das Regenwasser sammelte sich dort und bildete eine winzige Seenlandschaft. Sie besuchten die versteckten Quellen am Rande der Stadt und vieles mehr. Ashi sprach zwar nicht viel, aber dafür redete der sonst so schweigsame Nagu wie ein Wasserfall. Zu allem wusste er eine kleine Geschichte und falls nicht, dann erfand er eben eine.
Statt Sake trank er morgens nun Kaffee, denn er musste ja schließlich stets ein waches Auge auf die Umgebung haben, da konnte er sich keine trüben Sinne leisten. Auch war er plötzlich immer frisch geduscht und rasiert.
Ab und zu besuchten sie wichtige Personen. Bei diesen Treffen musste er draußen warten und die Ungewissheit darüber was dort drin geschah, brachte ihn jedes Mal fast um. Was wenn Ashi in Schwierigkeiten geriet und er bekam es zu spät mit? Wie ein Tiger im Käfig lief er dann solange vor der Tür auf und ab bis sie wohlbehalten wieder heraustrat, was - Gott sei Dank - immer der Fall war.


Ein Traum wird wahr

Die Zeit verging und die beiden wurden ein Paar. Nagu war im siebten Himmel, Ashi war alles was er sich jemals erträumt hatte - Unsinn - Ashi war mehr als er sich je hätte erträumen können! Er machte große Pläne. Ein neues Leben - abseits der Guren - ein besseres Leben, weg aus Fuma, einer ehrlichen Arbeit nachgehen, ein kleines Haus - eine Familie. Die Frage war nur: Wie? Er selbst hätte jederzeit gehen können, davon war er überzeugt; ein kleines Licht, nützlich, aber nicht weiter von Bedeutung. Bei Ashi war das anders; sie war wertvoll - ein Juwel, dass die Guren niemals gehen lassen würden.
Ein anderer Teil seines Plans schien hingegen schneller in Erfüllung zu gehen, als erwartet - Ashi war schwanger.
Obwohl die Guren sie nun vorläufig von ihren Pflichten entbanden, war an eine Flucht nicht mehr zu denken - viel zu gefährlich, sowohl für Ashi als auch für das ungeborene Kind. So entschieden sie sich vorerst abzuwarten.
Die weitere Schwangerschaft verlief gut. Nagu kümmerte sich rührend um seine Frau, las ihr jeden Wunsch von den Lippen ab. Alkohol rührte er keinen mehr an und sie zogen in eine große, helle Wohnung, die der werdende Vater sogleich voller Eifer kindgerecht ausbaute. Um das alles bezahlen zu können schob Nagu nun Doppelschichten, ließ sich noch einen weiteren Nachtklub zuteilen und arbeitete täglich bis in die frühen Morgenstunden.


Der Beginn eines neuen Lebens - Chenji's Geburt

Im Frühsommer des kommenden Jahres war es dann endlich soweit. An einem kühlen Morgen, als die aufgehende Sonne den klaren Himmel in ein Meer aus Flammen hüllte, erblickte ein kleiner Junge das Licht der Welt. Sie nannten ihn Chenji - Veränderung. Er war ihr Symbol für ein neues Leben, der Beginn einer besseren Zukunft, einer Freiheit, die sie schon bald ihr Eigen nennen würden.
Leider verschlechterte sich Ashis Zustand wenige Tage nach der Entbindung dramatisch. Sie drohte zu verbluten und wurde von Spezialisten der Guren fortgebracht. Wohin, das wollte man Nagu nicht sagen. Auch durfte er sie nicht besuchen. Er verstand das alles nicht. Warum diese Geheimniskrämerei? Wo hatte man sie hingebracht? Die Sorge trieb ihn fast in den Wahnsinn, aber da war ja noch sein kleiner Sohn, der ihn jetzt brauchte. Eine Amme versorgte das Neugeborene und erklärte dem frisch gebackenen Vater was er von nun an alles zu tun hatte.
Die Wochen vergingen und allmählich kehrte soetwas wie Alltag ein. Nagu gewöhnte sich an seine neue Rolle und dem kleinen Chenji ging es gut. Nach 3 Monaten quälender Ungewissheit kehrte Ashi endlich nach Hause zurück. Sie war zwar noch schwach, aber ansonsten ging es ihr gut. Eine Flucht kam in diesem Zustand für sie natürlich nicht in Frage und so blieb die kleine Familie vorerst noch wo sie war.
Ashi versuchte ihrem Mann nun ein wenig Arbeit im Haushalt abzunehmen und kümmerte sich liebevoll um ihren kleinen Sohn, während Nagu sich alle Mühe gab genügend Geld nach Hause zu bringen. Ein wenig schoss er dabei sogar über das Ziel hinaus und so mangelte es den Dreien an nichts - sie waren glücklich.


Das Ende der Hoffnung

Bis zu dem Tag an dem ihnen die Guren mitteilten, dass Ashi's Schonfrist vorüber war. Chenji hatte gerade seinen ersten Geburtstag gefeiert und war noch zu jung, um mit ihm über die Berge fliehen zu können. So willigte Nagu zähneknirschend ein und Ashi kehrte zu ihrer alten Tätigkeit zurück. Was genau sie eigentlich machte wusste Nagu nicht. Er sah nur, dass sie oft wochenlang nicht nach Hause kam. Er stellte sie zur Rede, doch Ashi schwieg. Es hatte ihn nie gestört, dass sie nicht über ihre Vergangenheit sprach, doch schon bald begann er zu zweifeln. Die absurdesten Fantasien fraßen sich durch seinen Kopf, suchten ihn in seinen Träumen heim und ließen ihm keine Ruhe mehr.
Mit der Zeit begann er wieder zu trinken. Er fühlte sich alleingelassen mit seinen Ängsten - einsam... verraten. Der Alkohol steigerte seine Fantasien zu einem Wahn. Er sah Ashi inmitten zügelloser Orgien, wie sie ihn verhöhnte, über seine Zukunftspläne lachte; dass er jemals geglaubt hatte sie könne einen wie ihn lieben...
Nagu's Verzweiflung wuchs mit jeder durchzechten Nacht. Es war doch alles gut gewesen - wie hatte es nur soweit kommen können? Wenn sie doch damals bloß geflohen wären - als sie noch glücklich waren. Aber das ging ja nicht, wegen diesem Drecksbalg! Fast gestorben wäre seine geliebte Ashi, nur damit dieser Haufen Scheiße ihm anschließend sein Leben kaputt machte!
Und so projizierte Nagu all seine Wut und seine Verzweiflung auf seinen Sohn. Chenji - das Symbol für ein besseres Leben - wurde zum Sündenbock für Nagu's Versagen - ein Mahnmal, dass ihn jeden Tag aufs Neue an das Scheitern seines Traumes erinnerte. Eine Erinnerung, die ihn unsagbar schmerzte und diesen Schmerz gab er an Chenji weiter - hundertfach.


Allein...

Nach zahllosen Wutausbrüchen, haltlosen Anschuldigungen und Gewalt von Seiten Nagu's, kehrte Ashi irgendwann nicht mehr nach Hause zurück. So blieb Chenji allein - mit einem Vater, der ihn so sehr hasste, wie nichts anderes auf der Welt. Mit 5 Jahren versuchte er das erste Mal von Zuhause wegzulaufen, doch er kam nicht mal bis zum Stadtrand. Sein Vater prügelte ihn noch an Ort und Stelle halb tot, bevor er den bewusstlosen Jungen an den Haaren nach Hause schleifte und im Keller einsperrte.
Chenji verstand nicht warum ihn sein Vater so sehr hasste, er begriff nur, dass es irgendwas mit seinem Namen zutun hatte, also wollte er nicht mehr so genannt werden. Freunde hatte er keine, aber wenn ihn auf der Straße jemand nach seinem Namen fragte, dann war "Chen..." alles was er als Antwort erhielt.
Noch mehr als die Schläge seines Vaters, schmerzte Chen allerdings der Gedanke, dass ihn seine Mutter im Stich gelassen hatte. Wenn er mal wieder zusammengeschlagen in einer Ecke lag, dann fragte er sich warum sie ihn nicht mitgenommen hatte, ob er irgendwann unartig gewesen war - was er falsch gemacht hatte. Oft stellte er sich dann vor, dass dieser Kerl gar nicht sein richtiger Vater war und dass seine Mutter ihn nicht verlassen, sondern sich nur auf die Suche nach seinem wirklichen Vater gemacht hatte. Gemeinsam würden sie dann zurückkehren, um ihren Sohn aus den Klauen dieses Tyrannen zu befreien. Er wünschte sich so sehr, dass dies die Wahrheit war.


Sake

Die Jahre vergingen und Chen wuchs heran. Seine Mutter kam nicht wieder und Chen redete sich ein, dass es ihm egal war. Der Alkohol zerfraß allmählich den Typen, der sich sein Vater nannte und da Chens Körper zugleich kräftiger wurde, taten die Prügel mit der Zeit immer weniger weh. Es war auszuhalten und Chen beließ es dabei. Viel wichtiger war es da nicht zu verhungern und das einzige wovon es neben Schlägen Zuhause reichlich gab war - Sake. Er brauchte nur abzuwarten, bis sein alter Herr eingeschlafen war und schon konnte er - vorsichtig! - den Rest aus der Flasche trinken. Sein Vater würde es am nächsten Morgen eh nicht merken und glauben er habe die Flasche selbst leer getrunken. Es brannte zwar jeder Schluck höllisch, aber danach erfüllte Chens geschundenen Körper eine angenehme Wärme und die blauen Flecken waren kaum noch zu spüren. Auch hatte er danach nicht mehr so großen Hunger und konnte besser schlafen. Gerne hätte Chen mal was 'Richtiges' gegessen, aber sein Erzeuger steckte nunmal jeden Ryou in Sake und so gab es halt nichts anderes. Mit dem Verfall seines Vaters wuchs der Grad von Chens Freiheit - dieses Getränk jedoch, zog ihn immer wieder nach Hause zurück.


Wie Pech und Schwefel

Das Leben auf der Straße war auch keine sonderlich verlockende Alternative. Selbst eine Stadt wie Fuma kannte Außenseiter und Chen gehörte definitiv dazu. Der schlechte Ruf seines Vaters eilte ihm voraus und er selbst gab sich nicht gerade Mühe daran etwas zu ändern. Zumindest ließen ihn die meisten Leute in Ruhe, denn es sprach sich schnell herum, dass Chen einfach nicht totzukriegen war - auch wenn er nicht den Schlag seines Vaters geerbt hatte. Da war es sicherer die Finger von ihm zu lassen.
Einer, der von dieser Aura profitierte war "Fliege", ein kleiner, dürrer Kerl, der eigentlich Ibo hieß und von jeher gehänselt und schikaniert wurde.
So auch an jenem Nachmittag, als eine Mischung aus lautem Gelächter und Gegröhle den damals 8 jährigen Chenji aus seinem täglichen Trott riss. Er gab der Blechdose, die er bis dahin lustlos vor sich her geschossen hatte einen abschließend kräftigen Tritt und kletterte von einer der brechend vollen Mülltonnen, die überall herumstanden, auf die schmale Mauer, hinter der sich der Trubel abspielte [...]


Zusammenfassung: Was im weiteren Verlauf geschah

Chen lernte Fliege im Alter von ungefähr 8 Jahren kennen, als er ihn aus einer ziemlich unangenehmen Situation boxte. Die beiden verband ein ähnliches Schicksal und so wuchs über die Jahre eine tiefe Freundschaft. Gemeinsam hielten sie sich mit kleineren Gaunereien und Gelegenheitsjobs über Wasser, bis Chen eines nachts auf dem Weg nach Hause von einem Schlägertrupp übel zugerichtet wurde. Er hatte keine Ahnung was diese Typen eigentlich für ein Problem hatten, aber sie redeten pausenlos von irgendeinem Buch, dass er gestohlen haben sollte. Als ob er ein Buch klauen würde - die hatten eindeutig den Falschen, waren aber zu dämlich, um das zu kapieren. Mit Glück entkam er und erfuhr später von Fliege, dass Nagu - Chens Vater - im Vollrausch bei den Guren aufgetaucht war und randaliert hatte. Offenbar verschwanden dabei die Notizen eines Buchhalters, der in dem Chaos irgendwie unter die Räder gekommen war. Nun klopften die Guren allem Anschein nach systematisch sämtliche Verbindungen zu Nagu ab und wer nicht total bescheuert war, der wusste, dass man bei diesem Klopfen besser nicht öffnete. Nach einigen Tagen und Nächten auf der Flucht, kam Fliege die Idee, dass die Shinobi-Dörfer eigentlich die sichersten Orte der Welt waren. Sie lagen versteckt, wurden streng bewacht und mit etwas Glück konnte Chen dort sogar den ein oder anderen Kniff aufschnappen. Eine Flasche Sake später, kamen sie sogar zu dem Schluss, dass es für Chen das beste war, sich selbst zum Ninja ausbilden zu lassen. Das würde gleich einen ganzen Haufen von Problemen lösen. Er hätte einen gut bewachten Unterschlupf, würde zum furchterregenden Superkrieger (jaja, der Sake...) und dafür auch noch bezahlt werden - der Plan war perfekt!

Naja, zumindest solange, bis sie wieder nüchtern waren, denn da wurde ihnen klar, dass sie keine Ahnung hatten wo sie überhaupt nach solch einem Dorf suchen sollten. Es dauerte fast einen Monat - in dem Chen vor Angst kaum ein Auge zutat - bis Fliege ein Dorf namens Konohagakure no Sato ausfindig gemacht hatte. Es lag angeblich irgendwo in der Nähe des Kayama-Gebirges, tief im Hi no Kuni - mit anderen Worten - verdammt weit weg. Doch Chen hatte keine Wahl. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Guren ihn finden würden und dass diese Typen ein "Keine Ahnung!" nicht verstanden, hatte er bereits am eigenen Leib erfahren.
So machte er sich allein auf den Weg ins gelobte Land, nicht ahnend, dass ihn diese Reise über ein Jahr lang kreuz und quer durch die Weltgeschichte führen würde, bis er schließlich - als Gehilfe eines Schweinebauern - die Tore Konohas erreichen sollte. Dank einer unsäglichen Kette von Missverständnissen landete er dort jedoch zunächst für einige Tage in Untersuchungshaft, bis ihn die Sicherheit des Dorfes schließlich als ungefährlich einstufte - was angesichts der Randale, die er dort in den ersten Stunden veranstaltet hatte, ein wahres Wunder war. Letzten Endes mussten sie ihn dann aber sogar aus der Zelle tragen, weil er ohne seinen Sake vollkommen auf stur geschaltet hatte. Dennoch erhielt er im Anschluß eine Aufenthaltsgenehmigung und schrieb sich noch am selben Tag an der Akademie des Dorfes ein.

Während für seine Aufenthaltspapiere noch ein Fingerabdruck und sein Vorname gereicht hatten, machte die Dame an der Anmeldung einen so strengen Eindruck, dass Chen sich panisch einen Nachnamen aus den Fingern sog. Natürlich kreiste der Sake noch immer wie ein Geier über den Resten seines kümmerlichen Verstandes und so war "Daiginjo" alles was ihm in diesem spontanen Moment einfiel.

Die erste Hürde war genommen, doch was als nächstes kam, traf den damals 16-jährigen Chen wie ein Vorschlaghammer - eine Aufnahmeprüfung! Zum Glück entpuppte sich diese als eine Art Bestandsaufnahme, in der eher grundlegende Dinge, wie Aufnamefähigkeit und körperliches Leistungsvermögen überprüft wurden, anstatt Wissen abzufragen. Während er bei den kognitiven Fähigkeiten irgendwo im Mittelfeld herumdümpelte, sprengte sein Belastungstest sämtliche Normen. Nach einem abschließenden Gespräch, in welchem er letztlich die wahren Gründe für seine Einschreibung offenlegte, wurde er tatsächlich an der Akademie von Konohagakure no Sato angenommen. Wer hätte da geahnt wie sich das Blatt noch wenden würde...


   » E.T.C
   
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Zuletzt von Chen am Mi 7 Aug 2019 - 10:39 bearbeitet; insgesamt 22-mal bearbeitet
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Chen
Re: [D-Rang Nuke] Chen Daiginjo [Link] | Mo 5 Aug 2019 - 20:23
   
FÄHIGKEITEN
   Schon mal 'ne Kippe mit den Füßen angezündet?

   » S.P.E.C.I.A.L  A.B.I.L.I.T.I.E.S
   
CHAKRANATUR:
Wenn es um Chakra geht, ist bei Chen Hopfen und Malz verloren.

KEKKEI GENKAI:
Ebenfalls Fehlanzeige.

HIDEN:
Im Stillen arbeitet Chen daran sich einen eigenen Sake zu brauen, dessen Rezept natürlich streng geheim ist. Sonderlich weit ist er damit allerdings noch nicht gekommen und ein klassisches Hiden ist letztlich dann doch etwas anderes. Nein, auch hier gibt es bei ihm nichts zu holen.

BESONDERHEIT:  
Machen wir uns nichts vor, Chen ist Alkoholiker, und völlig breit in der Ecke zu hängen kann in einigen Gegenden ziemlich böse Folgen haben. Daher ist Chen in der Lage sich einmal pro Vollrausch für kurze Zeit am Riemen zu reißen und wieder eine klare Birne zu bekommen, egal wie abgeschossen er eigentlich ist. Für die Dauer von 3 Posts ist er so handlungs- und aufnahmefähig als wäre er nüchtern. Da sein Körper dabei weiterhin unter erheblichem Alkoholeinfluss steht, bleiben ihm die positiven Effekte, wie verringertes Schmerzempfinden oder die intuitive Anwendung des Suiken, erhalten. Nach Ablauf dieser Spanne fällt er zurück ins Delirium und hat keinen anderen Weg aus dem Suff als regulär auszunüchtern. Während dieser Ausnüchterungsphase kommt in jedem Fall die Schwäche tiefer Schlaf zum Tragen.

AUSBILDUNGEN:
Von jeglicher Form der Ausbildung ist Chen leider meilenweit entfernt.
   



   » F.I.G.H.T.I.N.G S.T.Y.L.E
   
KAMPFSTIL:
Chens Kampfstil ist im wesentlichen durch das Suiken geprägt, das bei ihm lange Zeit auf rein affektiver Basis funktionierte. Auch wenn Chen nicht wirklich weiss was da vor sich geht, so folgt es doch einem vertrauten Prinzip: mit Alkohol geht alles besser. Hat er genügend davon im Blut ist alles was ihm zu tun bleibt, sich gehen zu lassen. Das Suiken ist Teil seines Wesens und eine absurde Kombination aus Anmut und Chaos. Da irgendetwas auf Distanz zu treffen in diesem Zustand so gut wie unmöglich ist, muss Chen stets in Schlagreichweite sein, um effektiv handeln zu können. Hier ist er dafür eine Macht, die selbst eigentlich deutlich überlegene Gegner in arge Schwierigeiten bringen kann. Da praktisch alle seine Bewegungen auf Instinkten und Intuiton basieren, hat er irrwitzig niedrige Reaktionszeiten. Seine Angriffe folgen keinem erkennbaren Muster und sind auf derart kurze Distanz kaum abzuwehren - zumindest in der Theorie. Tatsächlich kann auch das Suiken nicht darüber hinwegtäuschen, dass Chen nunmal nicht mehr als ein untrainierter, kleiner Popel ist, der sich mit Gelegenheitsgaunereien über Wasser hält. Das Potenzial in diesem Bereich ist aber unverkennbar und glücklicherweise besitzt Chen im Fall, dass es mal nicht so läuft noch eine weitere, nicht zu unterschätzende Qualität: er kann einstecken. Nicht nur, dass er generell ein herabgesetztes Schmerzempfinden und einen sehr robusten Körperbau besitzt, er verfügt auch über eine Sturheit, die Ihresgleichen sucht. Man muss ihn schon bewusstlos prügeln oder ihm am besten gleich ganz die Lichter auspusten, ansonsten wird sich Chen irgendwie wieder aufrappeln und weitermachen. Diese Mischung aus Zähigkeit und unbeugsamen Willen hat schon so manchen Gegner die Fassung gekostet. Ein Moment, den Chen durchaus zu nutzen weiss. Vor allem, da er keinerlei Skrupel kennt. Jede Form von Tiefschlag ist willkommen, kein Trick zu schmutzig. Das Ergebnis zählt.
Da Chens Suiken im wesentlichen intuitiv und mehr oder weniger unterbewusst abläuft, bietet es wenig Raum für Teamplay. Solange sich potentiell Verbündete außerhalb seines Aktionisradiuses befinden, werden sie von ihm komplett ignoriert. Kommen sie in Schlagreichweite wird grundsätzlich zwar zwischen Freund und Feind unterschieden, letzten Endes geschieht aber alles spontan. Geht in der Hitze des Gefechts also versehentlich der Schlag eines Verbündeten in Chens Richtung, kann es durchaus verkommen, dass Chen kontert ohne weiter darüber nachzudenken. In solchen Situationen hält man sich am besten einfach von ihm fern.


NINJUTSU: 0
TAIJUTSU: 4
GENJUTSU: 0
STAMINA: 2
CHAKRAKONTROLLE: 0
KRAFT: 2
GESCHWINDIGKEIT: 2


STÄRKEN  

Giftresistenz [1]
Seine Mutter besaß einen äußerst feinen Geschmackssinn zusammen mit einer angeborenen Resistenz gegen Gifte, was sie zu einer idealen Vorkosterin für wichtige Personen aus der Unterwelt machte.
Falls Chen diesen Geschmackssinn jemals hatte, so ist alles was die Berge von Dosenfleisch und Tütensuppen überlebte, im Sake ertrunken. Die Resistenz gegen Gifte hat er allerdings geerbt, auch wenn sie ihm nicht bewusst ist. Wer pfeift sich schon Gift rein, nur um zu sehen wie viel er davon verträgt.
In puncto Alkohol ist dieser Schutz insofern nützlich, dass seine Leberzellen dadurch bisher nicht dauerhaft geschädigt wurden und er beträchtliche Mengen davon verträgt. Chen kann sich also immernoch gewöhnlich betrinken, die Gefahr der Alkoholvergiftung besteht bei ihm aber nicht - vermutlich hätte er sich ansonsten wohl schon längst ins Grab gesoffen.

Schnelle Wundheilung [0.5]
Wer beinahe täglich krankenhausreif gedroschen wird, dabei aber nie einen Arzt zu Gesicht bekommt, der hat nicht viele Optionen - anpassen oder draufgehen.
Solange man irgendwie aus eigener Kraft wieder auf die Beine kommen kann, wird es Chen vermutlich schaffen, was nicht bedeutet, dass er die heilende Hand einer hübschen Ärztin ausschlagen würde. Generell sieht er kleinere Schnittwunden oder Prellungen aber eher gelassen. Ein bisschen Sake und dann wird das schon wieder.

Starker Wille [1]
Sollte ihn doch irgendwann einmal die Kraft verlassen, so wird Chen - schon aus purem Trotz heraus - alle Warnsignale seines Körpers ignorierend, einfach weitermachen. Es ist diese Mischung aus Sturheit und schierer Willenskraft, die ihn Berge versetzen lässt, wenn es nötig ist. Ihn aber erstmal von einer Sache zu überzeugen, kann dagegen ähnlich schwer werden, wie ihn im Nachhinein wieder davon abzubringen. Er ist halt nicht sonderlich flexibel.
Auf der anderen Seite ist seine rustikale geistige Verfassung wahrscheinlich der Hauptgrund dafür, dass er an der Prügel seines Vaters nicht zerbrach.

Widerstand [2] &  Schmerzunempfindlichkeit [1]
Unbeugsamkeit und ein starker Wille reichen allerdings nicht aus, wenn man als 5-Jähriger von einem Typen verprügelt wird, dessen Schläge selbst einen Bullen auf die Bretter schicken konnten.  
Chen hat nicht viel zu bieten, aber er kann einstecken und das nicht zu knapp. Ob nun als Ventil seines besoffenen Vaters oder alleine gegen die Straßengang seines Viertels, solange er sich noch bewegen konnte, solange stand der kleine Chenji auch wieder auf und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Instinkte [2]
Auch wenn Chen bei komplizierten Sachverhalten gerne mal aussteigt, auf seine Instinkte kann er sich verlassen. Nicht nur im Kampf hört er deshalb stets auf seine Bauchgefühl.
   
Menschenkenntnis [0.5]
Dieses Bauchgefühl leistet dazu noch einen ganz guten Dienst, wenn es darum geht verborgene Absichten und Hintergedanken zu durchschauen. Das bedeutet zwar nicht, dass man ihn nicht verarschen könnte, doch muss man es schon einigermaßen geschickt anstellt und vor allem darauf achten die Fassade lange genug aufrecht zu erhalten.
   
Bluffen [0.5]
Moral und Ehrgefühl sind Dinge mit denen Chen ungefähr soviel anfangen kann wie mit einem Lexikon. Dementsprechend leicht fällt es ihm zu lügen und das nutzt er hemmungslos aus. Die Wahrheit liegt eh im Auge des Betrachters und Chen drückt da nur allzu gerne mal eines zu.

Heimvorteil [1]
Chen ist niemand, der Streit sucht, aber sollte man es sich doch einmal mit ihm verscherzen, dann ist es ratsam schnell das Weite zu suchen. Das bedeutet nicht, dass man sich aus dem Staub machen muss, aber auf engem Raum hat er einen klaren Vorteil. Da er die kurze Distanz zum Gegner liebt, spielen ihm Umgebungen, die wenig Bewegunsfreiheit lassen, sehr in die Hände.
   
Beidhändigkeit [1]
Einige können es, andere nicht. Würde man Chen darauf ansprechen, wäre es für ihn vermutlich gar nicht Besonderes, aber er kann beide Hände gleichgut einsetzen. Stäbchen in der Linken oder in der Rechten, spielt für ihn keine Rolle, Hauptsache zu essen auf dem Tisch.


SCHWÄCHEN

Geringes Allgemeinwissen [1]
"Bücher sind totes Wissen. Was du für das Leben brauchst kann dich auch nur das Leben lehren, mein Sohn." Naja, ganz so geschwollen hatte es sein Alter nicht ausgedrückt, aber sicherlich war es das, was er meinte als er sagte: "Brauchste nich'." Eine Sichtweise, der sich der kleine Chenji nur allzugerne anschloss - war eh zu anstrengend. Leider besitzt er deshalb heute so gut wie kein Faktenwissen.

Nin- und Genjutsu-Unfähigkeit [je 2]
Als er dann schließlich im praktischen Teil des Jutsu-Unterrichts auf ganzer Linie versagte, war eigentlich keiner in seiner Klasse mehr wirklich überrascht. Nur Chen war angepisst. Nicht dass er so scharf darauf gewesen wäre Jutsu zu wirken, das meiste davon kapierte er sowieso nicht, aber die Tatsache, dass so ein 10 jähriger Rotzlöffel offenbar spielend etwas hinbekam, an dem Chen scheiterte, obwohl er sich echt reinhängte.. das brachte ihn auf die Palme. Natürlich musste dieses Muttersöhnchen ihm das anschließend bei jeder Gelegenheit unter die Nase reiben.
Tief durchatmen - inneres Gleichgewicht - Schälchen Sake - alles gut.
...und anschließend vorübergehende Suspendierung, inklusive Akteneintrag, wegen Alkohols im Unterricht - was für ein beschissener Tag.

Geringer IQ [1]
Wer seit seinem 7. Lebenjahr regelmäßig an der Flasche hängt (und ich rede hier nicht von Apfelsaft), von dem kann man später kaum geistige Höchstleistungen erwarten. Chen bildet hier keine Ausnahme und jeder, der einmal versucht hat ihm die komplexen Zusammenhänge dieser Welt zu erklären, wird ein Lied davon singen können.
   
Schlechter Taktiker [1]
Doch es sind nicht nur die verworrenen Machtverhältnisse hinter den Kulissen, die Chen schnell an den Rand seiner Möglichkeiten bringen. Manchmal reicht schon die sorgfältig ausgetüftelte Strategie eines Teamkollegen, der schließlich mit Tränen in den Augen feststellen muss, wie sein grandioser Plan an Chens aalglattem Verstand abperlt.

Tiefer Schlaf [0.5]
Zwar benötigt Chen einen gewissen Alkoholpegel um einschlafen zu können, aber wenn er erstmal schläft, dann wie ein Baby. So kommt es nicht selten vor, dass er morgens von der rauen Zunge einer streunenden Katze oder dem Schnüffeln eines Hundes geweckt wird und sich in irgendeiner Seitengasse zwischen Müllsäcken und Küchenabfällen wiederfindet, weil ihn in der Kneipe nebenan mal wieder keiner mehr wachbekommen hat und er deshalb bei Sonnenaufgang kurzerhand im Hinterhof entsorgt wurde...

Total unsympathisch [0.5]
...und das riecht man dann auch. Besäße Chen eine Chakranatur, es wäre sicher nicht Wasser. Hinzu kommt die Fahne, die er morgens gerne mal hatte, wenn er die Akademie betrat. Angeblich wurde er damals sogar mal von einer der Putzfrauen aus dem Gebäude gejagt, weil sie ihn für einen Obdachlosen gehalten hatte. Auch Sätze wie "Schau mal, wenn du nicht ordentlich lernst, dann endest du so wie der da!", hatte Chen während seiner Zeit in Konoha des Öfteren zu hören bekommen, während besorgte Mütter mit mahnendem Finger auf ihn zeigten.
Es ist aber nicht nur sein ungepflegtes Äußeres, was dazu führt, dass man ihn nicht unbedingt näher kennenlernen möchte. Seine mürrische Art, seine Gleichgültigkeit, seine schlechten Manieren - all das ließe sich vermutlich noch ertragen, wäre da nicht diese Aura, die einem sagt "Dreh mir den Rücken zu und ich breche dir das Genick"… Chen ist wirklich niemand, den man gerne umsich hat oder freiwillig in sein Haus lässt.

Einzelgänger [1]
Da wundert es einen auch nicht, dass Chen die meiste Zeit alleine unterwegs ist. Teamwork ist für ihn ein (weiteres) Fremdwort und auch sonst hat er nicht unbedingt ein glückliches Händchen im Umgang mit anderen Menschen.

Heimnachteil [1]
Man braucht dem Kerl nicht lange ins Gesicht zu schauen, um zu erkennen, dass Wasser nicht gerade sein bester Freund ist. Mit viel Geruder und Gewedel schafft er es zwar meistens nicht abzusaufen, aber schwimmen sieht eindeutig anders aus. Im Wasser liefert Chen also einen ganz ordentlichen Todeskampf - sogar vollkommen ohne Gegner.

Sucht [1]
Bei all diesen Strapazen und Unwegsamkeiten, die ihm das Leben täglich vor die Füße wirft, gibt es doch etwas, das ihm Trost zu spenden vermag - eine Liebe in deren Umarmung er sich geborgen fühlt - eine Leidenschaft, die mit jedem Kuss aufs neue brennt - ein Orakel, ohne dessen Rat er verloren wäre - Sake!
Chen trinkt ihn zu jeder seiner Mahlzeiten (auch zum Frühstück!), wobei ihm je ein Schälchen genügt, denn er legt Wert darauf den Tag über einen klaren Kopf zu behalten und sich nicht total abzuschießen - zumindest soviel hat er von seinem Vater gelernt. Daher verteilt er seine Mahlzeiten und kleinen Snacks so über den Tag, dass er jedes Mal wieder halbwegs nüchtern ist, bevor er sich das nächste Schlückchen gönnt. Chen ist also ein Spiegeltrinker auf niedrigem Niveau, könnte man sagen.
Sake ist für ihn allerdings mehr als nur die Befriedigung einer Sucht, es ist ein Lebensgefühl. Schon allein deswegen ist es ihm zuwider das Zeug hemmungslos in sich hinein zu schütten, wobei er dennoch auf gut 1-1.5 Liter pro Tag kommt und "Tag" bedeutet für Chen "vor Sonnenuntergang". Was danach passiert folgt einem etwas anderen Konzept. Zwar ist es ihm weiterhin wichtig den Reiswein zu genießen, aber er erlegt sich keine obere Schranke mehr auf. Wenn er nachts um die Häuser zieht, dann ist er frei…

Da Chen eine natürliche Resistenz gegen Gifte besitzt, ist seine Abhängigkeit in erster Linie psychischer Natur. Die Auswirkungen sind für sein Umfeld deshalb aber nicht weniger deutlich zu spüren. Sollte der obligatorische Sake am Morgen ausbleiben, so ist Chens Laune sofort im Keller. Das mag auf den ersten Blick nichts besonderes sein, schließlich ist er auch sonst nicht gerade die Freundlichkeit in Person, aber entgegen seiner üblichen Art ist er nun leicht reizbar und reagiert schnell unverhältnismäßig aggressiv. Am besten man spricht ihn in dieser Phase gar nicht erst an - es sei denn natürlich, man läd ihn auf ein Schälchen ein.
Falls Chen im Laufe des Tages weiterhin keinen Reiswein bekommt - anderen Alkohol lehnt er in der Regel ab - dann wird es ruhig um ihn. Mehr als ein missmutiges Grummeln ist ihm jetzt kaum noch zu entlocken und seine Motivation nähert sich mit rasender Geschwindigkeit dem Nullpunkt.
Bleibt die Kehle auch am Abend trocken, wird Chen mit ziemlicher Sicherheit zum Totalverweigerer - es sei denn etwas wirklich Wichtiges liegt an. Das sollte dann aber nichts geringeres als die Rettung der Menschheit sein.
   



   » N.I.N.G.U.
   
       Shinobi-Kettenhemd - Kostenfrei
   Das gewöhnliche Shinobi-Kettenhemd wird von vielen Ninja beider Reiche unter der Kleidung oder sogar als Oberteil getragen. Es besteht aus sehr leichtem Metall, welches die Bewegungsfreiheit der Kämpfer zwar nicht einschränkt, aber auch entsprechend geringen Schutz bietet. Es dämpt schwache Angriffe ab, kann jedoch bereits von einem kraftvoll geworfenen Shuriken durchbohrt werden.
   

   Shuriken Holster
   Den Shuriken Holster benutzt fast jeder Ninja. Er wird mit Hilfe von einem Band am Bein getragen. In dieser Tasche werden Kunai und Shuriken aufbewahrt und können schnell hervorgezogen werden.
   
Hüfttasche
   Das Waist Pouch (Hüfttäschchen) wird zwar nicht von allen Ninja getragen, ist aber trotzdem sehr gängig. Darin werden zwar ebenfalls Waffen und Werkzeuge aufbewahrt, aber generell ist das der Ort, an dem alle sonstigen Gegenstände verstaut werden, von der medizinischen Ausrüstung, bis hin zu kleinen Büchern.
   
10x Kunai
   Kunai sind Wurfmesser mit einem Ring am Ende, der dazu dient, sie besser halten zu können. Außerdem kann man Fäden daran befestigen. Manche Ninja wickeln um das Kunai auch explodierendes Pergamentpapier, um bei einem Wurf mehr Schaden anzurichten.
   Kunai sind außerdem nützliche Werkzeuge im Alltag eines Ninja. Sie dienen als Haftung beim Klettern und können geworfen oder im Nahkampf geführt werden.

   
12x Shuriken
   Shuriken sind kleine Wurfgeschosse, welche die Form eines Sterns besitzen. Sie werden normalerweise in einer Tasche aufbewahrt, die am Bein befestigt ist. Ferner gehören sie wie die Kunai zu den wichtigsten Waffen eines Ninja. Shuriken sind schneller als Kunai, aber verletzen den Gegner umso weniger.
   
4x Makibishi
   Makibishi sind Streumesser, die auf dem Boden verteilt werden, um die Bewegungsfreiheit des Gegners einzuschränken und ihm Zeit zu nehmen, da er aufpassen muss, dass er nicht auf sie tritt.
   
20 Meter Drahtseil
   Drahtseile werden von Ninja benutzt, um entweder seine Gegner zu fesseln oder sie zu überlisten. Man kann damit auch Jutsu benutzen. Zudem sind sie in Kombination mit Feuer äußerst wirkungsvoll. Flammen können an den Seilen entlang verlaufen und ihr Ziel somit nicht verfehlen, vorausgesetzt es befindet sich in direkter Verbindung mit den Seilen.
   
3x Kemuridama
   Kemuri Dama sind kleine Granaten, die bei ihrer Zündung eine enorme Rauchwolke freisetzen und zu der Standardausrüstung eines Ninja gehören. Sie werden als Ablenkung benutzt, besonders, wenn ein Angriff von zwei Seiten kommt.
   
1x Hikaridama
   Hikaridama sind kleine Bomben, die bei der Explosion ein starkes grelles Licht ausstrahlen. Man kann sie beispielsweise dazu benutzen, den Gegner zu blenden.
   
1x Glutkugel
   Glutkugeln sind Kugeln, die mit einer speziellen Substanz bearbeitet werden. Sollte man sie zerbeißen, beginnen sie sich leicht zu erhitzen und zu glühen. Mit Hilfe dieser Kugeln kann der Anwender leichtentzündbare Stoffe zum Brennen bringen, was ihm zu einer leichteren Flucht verhelfen kann.  
   
1x Fuuma Shuriken
Bei den Fuuma Shuriken (dt. Windgeist Wurfmesser) handelt es sich um eine vergrößerte Version der gewöhnlichen Wurfsterne, die allerdings sehr viel schlanker und handlicher sind als die gewöhnlichen Riesenshuriken. Sie lassen sich zusammenklappen und sind mit ihren vier großen, scharfen Klingen vielseitig einsetzbar: Im zusammengeklappten Zustand schwertartig im Nahkampf, oder im ausgeklappten Zustand als Wurfwaffe im Fernkampf.



   



   » J.U.T.S.U
   Grundwissen & Akademiejutsu
   
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   Taijutsu

Spoiler:
 


Zuletzt von Chen am Mi 7 Aug 2019 - 11:02 bearbeitet; insgesamt 17-mal bearbeitet
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Chen
Re: [D-Rang Nuke] Chen Daiginjo [Link] | Mo 5 Aug 2019 - 20:24
   
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Re: [D-Rang Nuke] Chen Daiginjo [Link] | Di 6 Aug 2019 - 11:31
   
Ok, bin soweit fertig. Dann lasst mal hören. Very Happy
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Re: [D-Rang Nuke] Chen Daiginjo [Link] | Di 6 Aug 2019 - 23:57
   
Huhu Chen und willkommen bei uns Smile
Ich übernehme deine Erstbewertung, und da du neu bist, erkläre ich dir nochmal kurz, wie das bei uns abläuft Smile Ich liste dir im Folgenden die Dinge auf, die noch nicht ganz stimmen, und sobald du diese angepasst hast, bekommst du von mir dein erstes Angenommen. Dann schaut zeitnah ein zweites Staffmitglied über deinen Steckbrief und mit dessen zweitem Angenommen kannst du dann ins RPG starten.
Legen wir direkt los x3

Aussehen: Hier würde noch eine konkrete Größe Chens fehlen und seine Augenfarbe müsstest du ebenfalls noch nennen.

Persönlichkeit: Hat Chen denn wirklich gar keine Freunde, niemand, der ihm etwas bedeutet? Und wenn doch, wie verhält er sich dann gegenüber seinen Freunden? Oder generell gegenüber Fremden?

Familie/Eckdaten: ich fürchte, ich blicke hier nicht so ganz durch xD Aus der Familienbeschreibung hätte ich es so gedeutet, dass Chens Mutter für Guren arbeitete und Chens Vater dann die Guren irgendwann verriet, woraufhin auch Ashi verschwand. In den Eckdaten und der Vorgeschichte ist dann allerdings die Rede davon, dass Ashi schon ziemlich früh verschwindet und das nichts mit einem Verrat von Nagu zu tun hat. Könntest du das vielleicht etwas deutlicher machen und die Familienbeschreibung in diesem Punkt anpassen? :'D

Eckdaten: Hier solltest du noch die Ernennung zum D-Rang Nuke nennen und die Hintergründe, die dazu geführt haben. Wenn sein einziges Konoha bekanntes Verbrechen die Flucht und nichts über die Umstände, die dazu geführt haben, ist, dann wäre er eher ein Missing-nin anstatt ein Nuke. Damit er zum Nuke ernannt wurde, müsste Konoha schon irgendwelche kriminellen Machenschaften Chens kennen. Da solltest du also erklären, was genau zu seiner Ernennung als Nuke geführt hat.

Vorgeschichte: Die Daimyou aller Reiche (auch von Mizu no Kuni) wurden bereits vor 300 Jahren ingame (im Jahr 700 p.N.) gestürzt, deshalb gibt es seit dieser Zeit keinen Daimyou mehr. Die einzelnen Dörfer und Gemeinden in Mizu no Kuni regieren sich selbst, meist von irgendeiner Art "Bürgermeister" oder Ähnlichem angeführt. Es wäre schön, wenn du das anpassen könntest x3

Kampfstil: Hier fehlt noch eine Erwähnung, ob Chen in einem Team kämpfen kann oder ob er sich nur auf sich selbst verlässt.

Schwäche: Analphabet: An der Akademie von Konoha wird das Lesen und Schreiben ebenfalls gelehrt (siehe Unterrichtsplan). Da Chen dort drei Jahre lang den Unterricht besuchte, wird er da ja wohl etwas von aufgeschnappt haben; oder zumindest kannst du dann kaum davon sprechen, dass er sich alles in dem Bereich selbst beibringen musste Very Happy Und wenn Chen theoretisch lesen kann, wenn auch nicht sonderlich gut, kann man auch nicht mehr behaupten, er wäre Analphabet, oder? Very Happy Wenn er es einfach nur nicht gerne macht, aber theoretisch kann, wenn es sein muss, dann ist das wohl kaum einschränkend x3

Schwächen: Nin- & Genjutsuunfähigkeit: Bist du dir sicher, dass du diese Schwächen besitzen möchtest? Es sind nämlich permanente Schwächen, d.h. du kannst sie später nicht entfernen/ersetzen lassen, wie es bei anderen Stärken und Schwächen möglich ist. Wenn du dich also irgendwann feststellen solltest, dass Chen doch Nin- oder Genjutsu können soll, dann wäre es mit diesen Schwächen unmöglich. Wenn du dir sicher bist, kannst du sie aber natürlich drin lassen x3

Ausbildungen & Jutsuliste: Bisher hast du lediglich 2 E-Rang und 3 D-Rang Jutsu in deiner Liste, dir stehen aber theoretisch 6 E-Rang, 4 D-Rang und 2 C-Rang Jutsu zu, da du als D-Rang Nuke ab 16 Jahren startest. Ebenso könnte Chen eine Spezialausbildung beherrschen; bei einem Taijutsu-lastigen Char könnte sich z.B. Kenjutsu anbieten oder Hachimon Tonko. Bist du sicher, dass du die Ausbildung und restlichen Jutsuslots nicht nutzen möchtest? Wenn du diese ingame erlernst, wird es dich einiges an Exp kosten Smile


Das war's dann aber endlich von mir x3 Wenn du noch Fragen und/oder Probleme hast, kannst du mir gerne schreiben.
Liebe Grüße,
Debbi

_____________________________

Carpe Noctem
{ CHARAKTERBOGEN | AKTE | BRIEFE }
ALLE TEUFEL STEIGEN HINAUF UND ALLE ENGEL MÜSSEN FALLEN.
{ EA: HINA ~ ZA: RIN ~ DA: NOWAKI ~ VA: SEIRYÛ ~ FA: KEIKA }
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[D-Rang Nuke] Chen Daiginjo

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