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 [A-Reisender] Kamijiki Yuugen

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Kamijiki Yuugen
Anzahl der Beiträge : 26
Anmeldedatum : 16.12.20
Alter : 27
Kamijiki Yuugen
Reisender
[A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Mi 16 Dez 2020 - 22:43
   

Kamijiki Yuugen


Name : Kamijiki – 神喰

Vorname : Yuugen – 幽玄

Nickname : -

Alter : 97

Geburtstag : 11. Januar

Geschlecht : männlich

Geburtsort : Kaze no Kuni

Zugehörigkeit : Unabhängig

Religion : Ninshu

Rang : A-Reisender

Position : -


Ruf im Clan : unbekannt


APPEARANCE


Aussehen
Kamijiki Yuugen sollte eigentlich schon lange tot sein, und damit ist nicht einmal primär sein fortgeschrittenes Alter gemeint. Doch beginnen wir von vorn: der mit 176 Zentimetern relativ durchschnittliche Mann hat einen mageren, schwachen Körper, gezeichnet von unzähligen Jahren der Gefangenschaft und der Mangelernährung. Seine knochige Gestalt ist von kreidebleicher, kränklicher Haut überspannt, ein Umstand, den man auf sein langes Leben unter der Erde, fern von jedem Licht, zurückführen könnte, was jedoch ein klarer Fehlschluss wäre. Tatsächlich besaß Yuugen bereits seit seiner Geburt einen fahlen Teint, denn er leidet an Albinismus. Die für diesen genetischen Defekt typischen, roten Augen verlor er jedoch schon vor langer Zeit, denn seine Iriden sind trüb und milchig, beinahe weiß, und er so gut wie blind. Sein ebenso helles, silbernes Haar ist ihm durch Feuer genommen wurden, und er besitzt weder sein Haupthaar noch Augenbrauen. Yuugen hat eine gerade, harmonische Nase und kantige, starke Gesichtszüge, wenngleich man an diesem Punkt nicht umhin kommt, das Offensichtliche anzusprechen: der alte Mann ist schwer entstellt. Sein gesamter Körper ist mit großflächigen Brandwunden und Narben nahezu überzogen. Besonders schlimm traf es seine Arme und Beine, die derart schwer verbrannt wurden, dass er völlig unfähig ist, noch irgendetwas damit zu erfühlen. Sein Torso und sein Antlitz sind ebenso geschunden, wobei besonders sein Kiefer sowie die gesamte rechte Seite seines Gesichts und der Schädel selbst tiefe Narben aufweisen. Grobe Nähte, die seine Stirn überwuchern und Zeugnis längst vergessener Operationsmethoden aus vergangenen Zeiten sind, vollenden das martialische Bild. Yuugen sieht aus wie eine wandelnde, verwesende Leiche, und seine Wunden fordern von ihm, stetig Bandagen zu tragen, die sein empfindliches Fleisch vor Infektionen schützen. Er riecht normalerweise nach rein gar nichts, steril und seelenlos. Yuugens Körper steht mit einem Fuß im Grab, ausgezehrt, alt und verbrannt, doch trotz allem macht er keinen schwachen Eindruck. Sein Rücken ist stets durchgedrückt, sein Kopf immerzu erhoben, und seine Augen – obwohl sie nahezu blind sind – wandern aufmerksam umher und verweilen mit zerstörerischer Intensität auf ihrem Ziel, als könnte er es tatsächlich sehen. Ein unwissender Beobachter, der Yuugen betrachtet, würde niemals darauf kommen, ihm seine Hilfe anzubieten. Eine seiner Eigenarten ist es, seine Hände normalerweise zu verbergen, indem er sie beispielsweise in den Taschen oder Ärmeln seiner Kleidung vergräbt oder schlicht hinter dem Rücken verschränkt, eine Angewohnheit, die sich von seinem auf Fingerbewegungen basierten Kampfstil herleiten lässt.

Kleidung
Yuugens Kleidung ist auf seine Bedürfnisse ausgelegt. Aufgrund seiner Wunden und seiner Lichtempfindlichkeit trägt er normalerweise lange Gewänder, die seine Gestalt verhüllen. Er stammt aus einer anderen Zeit, aus dem alten Kaze no Kuni, weshalb er normalerweise die weißen Leinen und Stoffe gewöhnt ist, die man heute nur noch mit Wüsten-Nomaden in Zusammenhang bringt. Seine Kleider bestehen daher häufig nur aus weiten, luftigen, doch dichten Tuniken und Umhängen mit Kapuzen, die ihn komplett verschleiern können. Unter diesen ist sein Körper mit Bandagen umwickelt, die kaum mehr als ein paar Flächen in seinem Gesicht sowie seine Finger auslassen. Er trägt meist altertümliche Stoffschuhe. Wenn er als Priester des Ninshu in Souhon agiert und auftritt, trägt er die traditionellen Gewänder dieser Religion, die sich aus einem schneeweißen, schmucklosen Yukata sowie einer Kette mit schwarzen Magatama um den Hals zusammensetzen, doch seine persönliche Uniform ist aus gesundheitlichen Gründen mit einer Kapuze ausgestattet, die ihn gegen die Sonne abschirmt und einen Großteil seines Antlitzes verschleiert.

Besonderheiten
Yuugens Körper ist großflächig verbrannt und bandagiert. Seine Augen sind milchig und trüb, denn er ist beinahe blind. Er ist sehr dünn und kränklich, dennoch strahlen seine Körperhaltung und die Art, wie er sich bewegt, keine Schwäche aus.


ABOUT YOU


Charakter
Kamijiki Yuugen stammt aus einer anderen Zeit. Geboren im alten Sunagakure, nur wenige Jahre nach dem Beginn des großen Krieges, der eine Epoche des Friedens beendete und eine Zeit des Niedergangs einläutete, wuchs Yuugen wie viele seiner Landleute in dem Glauben auf, das richtige zu tun, für seine Nation, sein Vaterland, seine Ehre und seine Bestimmung zu kämpfen und Kaze no Kuni zu wahrer Größe zu verhelfen. Doch Sunagakure zerbrach, die Welt ging unter, seine Freunde und Familie starben und seine Treue wurde mit einem Verrat vergolten, der seine Menschlichkeit auslöschte und ihn in einen Schlummer riss, welcher über ein halbes Jahrhundert andauern sollte. Die Erde bewegte sich weiter, auch ohne ihn darin, und als er erwachte und aus dem heißen Wüstensand stieg, fand er sich in einer Realität wieder, die nicht die seine war. Ein wahnsinniger Traum, eine Gesellschaft, die – seiner Meinung nach – nicht das geringste aus den vergangenen einhundert Jahren gelernt hatte, und eine Welt, zerfressen von Lügen, Selbstgefälligkeit, und vor allem … von Angst.

Begegnet man Yuugen das erste Mal, so ist dies jedoch nicht im Entferntesten ersichtlich. Es ist wahrscheinlich, dass man den blassen Mann anfänglich nicht wahrnimmt, denn er tendiert dazu, keinerlei Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Wie ein flüchtiger Schatten oder entfernter Beobachter, den man lediglich im Augenwinkel erkennt, in der Peripherie des eigenen Sichtfeldes, dessen Umrisse jedoch verschwinden, sobald man versucht, sich auf ihn zu fokussieren. Yuugen strahlt eine außergewöhnliche Ruhe aus, beinahe schon eine matte, gedämpfte Form des Seins. Egal ob man ihn bei seiner täglichen Meditation sieht, bei der Lektüre eines guten Buches oder beim Konsum einer schlichten, bescheidenen Mahlzeit, akribisch und hochkonzentriert, ohne auch nur eine einzige unnötige Bewegung, er wirkt stets unbelebt, wie ein schön anzusehendes Gemälde aus weißem Papier und schwarzer Tinte, gezeichnet von einem Künstler mit unermesslichem Talent, der aber noch niemals in seinem Leben das Motiv seiner Zeichnung sah und es nur aus Erzählungen kannte: technisch perfekt, doch ohne Seele, matt und gedämpft.
Seine immense innere Ruhe und Ausgeglichenheit kommen mit einem nahezu unendlichen Vorrat an Geduld einher. Yuugen ist niemand, für den Zeit eine wichtige Rolle beim Erreichen seiner Ziele spielt, sofern er konstanten Fortschritt erkennt. Pragmatisch und gelassen seine Optionen abzuwägen, die nötigen Vorbereitungen zu treffen, einen Schritt vor den anderen zu setzen und dabei seinem Ziel langsam – aber unausweichlich – näher zu kommen ist sein Stil des Handelns. Niemals würde er seinen Verstand mit Hektik trüben lassen, niemals würde er eine Sache überstürzen. Doch wer seiner Mission über lange Zeit hinweg folgen will, selbst wenn es ein ganzes Leben dauern mag, eine Ewigkeit, wenn es sein muss, der braucht nicht nur unermessliche Ausdauer und Beharrlichkeit, sondern auch den nötigen Willen. Das Lächeln auf seinen Lippen, seine entspannte Körperhaltung, die melodische, sanfte Stimme mögen es nicht suggerieren, doch jeder, der in seine intensiven Augen blickt, wird den enormen Fokus erkennen, mit denen sie ihre Umwelt wahrnehmen.
Ob es nun etwas banales ist wie das Gewinnen einer simplen Partie Schach oder aber etwas, wovon Leben und Tod abhängen, Yuugen macht keine Unterschiede zwischen beiden. Beinahe als gebe es nur Alles oder Nichts, verfolgt er seine Ziele immer mit all seiner Intensität, und wer einmal in das Blickfeld des Kamijiki geriet, der hat keine Hoffnung jemals wieder daraus zu entkommen. Selbst wenn es Jahre dauern würde, alles kostet und ihn bis an den Rand der Welt führt, er wird sein Ziel gnadenlos, aber geduldig, verfolgen und am Ende gewinnen, nicht durch Überlegenheit, sondern durch Ausdauer und seine beinahe schon unmenschliche Willensstärke. Yuugen verfügt über einen enormen Fokus und einen fast monströsen Grad an Konzentration und Willensstärke, die gepaart mit seiner Ruhe und Ausgeglichenheit eine unangenehme Mischung für alle ergeben, die sich ihm gegenüber sehen. Dabei ist diese Seite auf den ersten Blick nach wie vor nicht immer erkenntlich, denn Yuugen ist ungemein freundlich, sozial, und warm, und dies ist nicht im Entferntesten ein Schauspiel. Er würde niemals zögern, sein Brot mit einem Hungernden zu brechen, seinen Mantel mit einem Frierenden zu teilen, oder seinen Trost einem Kranken zukommen zu lassen, erschreckend nahbar und fast schon zu gut für diese Welt, das Ideal dessen, was ein Priester des Ninshu sein sollte. Er kennt keine Scheu, keine Berührungsängste, keine Ekel und keine Vorurteile und wandelt durch die Slums von Souhon unbeschwert und ungetrübt. Wird seine weiße Robe dreckig, so kümmert ihn das nicht, denn sie kann immer gewaschen werden. Umschwärmen ihn die Bettler und Flüchtlinge, so kümmert ihn das nicht, denn jede menschliche Seele hat die gleiche Zuwendung verdient. Erleidet er Verletzungen oder Schrammen, so kümmert ihn das nicht, denn es ist nur Fleisch, und Fleisch ist bedeutungslos.
Yuugen ist empathisch und kann sich leicht in andere Menschen hineinversetzen, und seine naturgegebene Neugierde und sein Wissensdurst sorgen dafür, dass er häufig aktiv das Gespräch mit anderen sucht, die er als interessant wahrnimmt. Die moderne Welt und die Menschen darin faszinieren ihn, und er weiß, dass man von den Erfahrungen anderer mehr lernen kann als aus einem dicken Buch, wenngleich er auch letzterem niemals abgeneigt wäre. Yuugen ist durchaus eloquent und einnehmend, ein guter Zuhörer und verständnisvoller Redner, und wer sich mit ihm abgibt merkt schnell, dass er ein tiefes Verständnis für und eine einzigartige Sicht auf selbst die banalsten Dinge besitzt. Sich bescheiden im Hintergrund haltend, doch gleichermaßen eingreifend, wann immer es nötig wird, andern lauschend, doch auch seine Meinung teilend, mysteriös und stark, geduldig und ruhig, sanft aber ebenso intensiv, wirkt er wie die Weite des Meeres oder die unergründliche Tiefe eines natürlichen Brunnens, beinahe schon gefährlich anziehend und unerklärlich charismatisch. Es fällt ihm leicht, andere in seinen Bann zu ziehen, nicht wie ein feuriger Politiker oder Fernsehstar, sondern wie eine seltene, wunderschöne, vom Aussterben bedrohte Bestie, der man sich nähert, obwohl man genau weiß, dass sie tödlich sein kann, wenn sie will.
Yuugen ist sehr belesen, von Natur aus mit hoher Intelligenz und einem schnellen Verstand gesegnet, denn es gab eine Zeit, in der er nichts anderes hatte als seinen eigenen Geist, unfähig außerhalb der eigenen Gedanken frei zu handeln. In dieser Zeit hat sich der Kamijiki beinahe kaputt gedacht, doch das Ergebnis war ein unstillbarer Wissensdurst und eine fast schon unbelastete Neugier. Für ihn gibt es kein nutzloses Wissen, und von einem schweren Sachbuch über schöngeistige Belletristik bis hin zu politischen Manifesten und Kinderbüchern kann er allem etwas abgewinnen. Yuugen ist jemand, dem man niemals etwas zweimal erklären muss, und der schnell seine eigenen Schlüsse zu ziehen fähig ist. Das Streben nach neuen Erkenntnissen und Erfahrungen ist ein wichtiger Teil seines Charakters und eine definierende Motivation in seinen Handlungen. Er ist erschreckend tolerant und offen, bereit, jede Weltsicht und jede Ideologie zu akzeptieren und ohne Schranken mit anderen über ihre Ideen zu diskutieren, jeden, egal wie unterlegen oder unwichtig er erscheint, ernst und für voll zu nehmen. Die Meinung eines Kage ist nicht wichtiger als die eines Bauernmädchens, und Weisheit findet man stets an den unerwartetsten Stellen. Es kommt vor, dass er mehrere Stunden seines vollen Terminkalenders aufopfert, um einer Gruppe Kinder zu lauschen und sich mit ihnen zu unterhalten, oder für Stunden an der Seite eines Sterbenden bleibt, um diesem beizustehen und dessen Lebensgeschichte zu erfahren, obwohl er ihn gar nicht kennt. Yuugen ist unendlich barmherzig, gutmütig, sanft und gütig, ein Engel in Fleisch und Blut, so mögen ihn manche seiner Anhänger beschreiben. Er würde seine Intelligenz niemals offen präsentieren oder gar anderen auf die Nase binden, und sein Lebensstil kann als äußerst bescheiden, minimalistisch und gemäßigt betrachtet werden. Er scheint nicht nach Anerkennung, nach Macht, nach weltlichem Besitz oder nach Status zu streben, und er würde sich niemals von derart nichtigen Ambitionen leiten lassen. Diese Qualitäten machen ihn zu einem geborenen Anführer, auch wenn er selbst sich als solcher niemals öffentlich bezeichnen würde. Es fällt ihm leicht, Menschen zu kontrollieren, das große Ganze im Blick zu behalten und seine Umwelt nachhaltig zu beeinflussen, und sein strategischer Scharfsinn, seine nahbare Empathie und seine Offenheit gegenüber allem Neuen und Fremden ermöglichen ihm, reife und durchdachte Entscheidungen zu treffen.

Dass er aus einer anderen Kultur und Zeit stammt, ist dabei durchaus bemerkbar, denn Yuugen ist häufig sehr archaisch was seine Umgangsformen und Weltsichten angeht. Er ist höflich und besonnen, ohne dabei sonderlich steif oder förmlich zu erscheinen. Viele Aspekte und Eigenarten der modernen Welt sind für ihn nur schwer begreifbar, wenn auch nicht minder faszinierend, und seine scheinbare Weltfremdheit gibt ihm sogar eine noch geheimnisvollere Aura als dass sie naiv oder nervenaufreibend wirkt, beinahe als wäre er ein Austauschstudent aus einem fernen, unbekannten Land, der dank seiner Position fähig ist, den Kontinent und seine Bewohner in einem einzigartig distanzierten Blickwinkel zu betrachten. All diese Eigenschaften lassen ihn auf andere anziehend und mysteriös wirken, als wäre er nicht von dieser Welt. Trotz dessen gibt es niemanden, der sich als sein Freund bezeichnen würde. Der blasse Mann besitzt keine Schwierigkeiten damit, neue Bekanntschaften zu schließen und der Mittelpunkt einer Veranstaltung zu sein, und dennoch gibt es keinen, der mehr über ihn weiß als seinen Namen, wenn überhaupt. Seine Beziehungen sind vielfältig, aber nicht tief, zahlreich, aber nicht langanhaltend. Es kann sein, dass er für viele Jahre in das Leben eines anderen tritt, nur um dann von einem Tag auf den anderen zu verschwinden, als wäre er nie dagewesen, ungehalten und unabhängig, frei, doch auch allein. Romantische Liebe oder gar sexuelle Lust kannte er einmal, doch diese Zeiten sind schon lange vorbei, und wie sich derartig weltliche, profane Emotionen anfühlen hat er fast schon vergessen. Neben dem Unterhalten mit und dem Studieren von Menschen, der Literatur, der Philosophie des Ninshu und der Meditation besitzt der er auch eine Schwäche für Musik, welche er als größte Errungenschaft der menschlichen Zivilisation und Kultur ansieht, und er ist häufig eine sanfte Melodie auf den Lippen summend anzutreffen.
Wer Yuugen derart nahe kommt oder längere Zeit mit ihm verbringt, der beginnt möglicherweise zu merken, wie die empathische, charismatische, einnehmende Schale zu bröckeln beginnt und offenbart, dass im Inneren des Silberhaarigen etwas deutlich unangenehmeres ruht. Das bis hier her beschriebene Bild ist in keinster Weise eine gespielte Fassade oder Lüge, nein, es sind wahrhaftige Aspekte seines echten Selbst, die jedoch nur einen kleinen, dafür aber auf den ersten Blick deutlich sichtbaren Teil seines wahren Charakters ausmachen. Wer tiefer gräbt, der erkennt jedoch, dass der Kern seiner Seele ein schwarzes Loch ist, leer gefressen von Zweifel und Angst, bis eben jene nicht mehr existierten.

Als Yuugen geboren wurde, hatte der große Krieg gerade erst begonnen und niemand in Sunagakure wäre auf die Idee gekommen, dass der Konflikt das fatale Ende nehmen würde, das die Historiker später als einen der größten Einschnitte menschlicher Zivilisation bezeichnen würden, dem Untergang dreier Shinobidörfer und der Verwüstung des Großteils der bekannten Welt. Er diente mit Stolz und Patriotismus, war ein geachteter Shinobi des Windreiches, und glaubte wie jeder Soldat daran, das richtige zu tun und auf der einzig wahren Seite der Geschichte zu stehen. Doch der Krieg lehrte ihm Verlust, er lehrte ihm Schmerz, er lehrte ihm Leid … und vor allem lehrte er ihm Angst, eine Angst, die kein Mitglied der heutigen Generation sich mehr vorstellen kann. Er ging ins Exil und geriet in Gefangenschaft tief unter der Erde, eine Enklave geflohener Suna-Nin, regiert von einem Tyrannen, der die Angst für seine Zwecke nutzte. Eine Gesellschaft, in der er von Anfang an von Angst geprägt wurde. Angst vor der Welt da draußen, Angst vor den Konkurrenten im Inneren, Angst vor sich selbst und seinen Händen, die so vielen das Leben genommen hatten. Denn Angst war eine perfekte Triebfeder, um die Ordnung aufrecht zu erhalten und die Bewohner des Bunkers gefügig zu machen, weshalb sie von den Herrschenden aktiv gefördert wurde. Und eines schicksalhaften Tages, als die Angst zu groß wurde, alles einnahm und jedes andere Gefühl ausblendete … brach sie ihn. Yuugen erkannte, dass Angst die älteste und stärkste Emotion der Menschen war, und die größte Quelle der Angst die Angst vor dem Unbekannten. Doch er kam ebenso zu der Erleuchtung, dass es nicht das Unbekannte war, vor dem die Menschen sich fürchteten, sondern das was sie glaubten, über das Unbekannte bereits zu wissen. Es waren keine Tatsachen, die Menschen in Panik versetzten, sondern die Vorstellung dessen, was passieren und sein könnte. Angst war ein Käfig, zu dem die Mächtigen den Schlüssel hielten, nicht realisierend dass sie selbst in einem größeren, doch nicht weniger restriktiven Käfig saßen. Angst war nicht real, sondern entstand im Verstand. Es war eine Erkenntnis, die einfach aufgeschrieben ist, die Yuugen jedoch viele Jahre in Dunkelheit und Gefangenschaft gekostet hatte, Jahre der Meditation, Jahre der unermesslichen Angst, an deren Ende er zu einem Entschluss kam, der ihn für immer veränderte: er würde aufhören, sich zu fürchten, und die Welt als das sehen, was sie wahrhaftig war. Wenn er aufhörte, sich zu fragen, was sein könnte, so wurde die Realität begreiflicher, einfacher, tastbarer, und die Ungewissheit des Unbekannten verschwand. Dieser Entschluss führte zu etwas, was manche Menschen Wahnsinn nennen dürften, andere dagegen vielleicht Erleuchtung, doch das Ergebnis war ein Mann, der keine Angst mehr empfand, und wer die urtümlichste und ursprünglichste Emotion der Menschheit heraus schneidet, der verliert auch die Fähigkeit, alle anderen negativen Emotionen zu fühlen. Scham ist die Angst vor den Gedanken anderer, Neid ist die Angst vor eigener Unzulänglichkeit, Trauer ist die Angst vor Verlust, Zweifel die Angst vor dem Scheitern, und selbst Schmerz und Leid sind nichts weiter als Angst vor dem Ende. Yuugen entledigte sich dieser Aspekte seines Seins, von da an unfähig, negative Gefühle zu empfinden, zurückgelassen mit einem Charakter dominiert von den verkrüppelten, abgematteten, abgeflachten und gedämpften Resten positiver Emotionen wie Freude, Neugier und Wärme sowie einem Verstand geprägt von kühler Logik, unendlichem Pragmatismus und gefährlicher Neugier. Für immer mental gezeichnet und gebrochen, etwas was er selbst nicht als Nachteil sondern als neue Klarheit und Evolution bezeichnen würde, erhob sich aus dem tiefen Bunker ein unvorstellbares Monster aus dem heißen Wüstensand und fand sich plötzlich in einer Welt wieder, die sich weiterbewegt hatte. Einer Welt, die zerfressen war von Angst.

Für den Silberhaarigen ist Angst eine Krankheit, welche für alles Leid und Elend auf der Welt verantwortlich war. Er glaubt, dass sie der Grund ist, aus dem Menschen heraus sich gegenseitig bekriegten und töteten, und das schlimmste ist, dass er damit nicht einmal unrecht hat. Doch für ihn ist Angst keine reine Emotion, sondern wortwörtlich eine Krankheit, mit der man sich und andere anstecken kann, die man diagnostiziert, die man riecht und sieht, und die man in Folge dessen auch zu Heilen fähig ist. Und genau dies ist der Punkt, an dem sich Erleuchtung von Wahnsinn trennt, denn Yuugen fühlt sich berufen eine Welt ohne Angst zu erschaffen, selbst wenn dies bedeuten würde eben diese beim Versuch zu zerstören und jede Seele darin in den Abgrund zu reißen, denn seiner Meinung nach ist ein Ende in Nichtexistenz noch immer besser als ein Leben in Furcht.  Hinter dem sanften Lächeln und der einnehmenden Schale liegt ein entschlossener Kern, der alles für seine Mission und sein unrealistisches Ziel opfern würde. Keine Angst zu fühlen bedeutet auch Konsequenzen nicht zu fürchten und keine Skrupel zu kennen. Yuugen ist ein äußerst kaltherziger  Mann, der seinen Weg nicht nur beharrlich, sondern auch mit kühler Präzision und unendlichem Pragmatismus beschreitet, bereit über Leichen zu gehen und alles zu tun was nötig ist, um die Welt genesen zu lassen, auch wenn er jene, die ihm vertrauen, oder sogar sich selbst, dafür opfern muss. Ethik und Moral spielen dabei nur geringfügig eine Rolle, denn diese gesellschaftlichen Normen sind ebenso ein Ergebnis der menschlichen Angst vor Chaos. Die Menschen fürchten sich vor der Dunkelheit da draußen, dem Unbekannten jenseits der Kuppel aus fein säuberlichen Regeln und Gesetzen, die sie sich so akribisch selbst auferlegen. Dies ist auch der Grund, aus dem sie sich zu Shinobidörfern zusammenrotten, Dörfer, die in einer ekelerregenden Heuchelei die Angst anderer nutzen, um die Kontrolle zu behalten, und gleichzeitig selbst so sehr von Angst zerfressen sind, der Angst vor Kontrollverlust, vor Ungewissheit, und vor Selbstbestimmung. Dabei verstehen die Leute nicht, dass dieser Schleier aus scheinbarer Ordnung, aus Rationalität, aus sicher wiegender, alltäglicher Routine, welcher das Unbekannte aussperrt, sie selbst einkerkert und ihren Weg zur Erleuchtung, einer Welt wahrhaft ohne Angst, wie Yuugen sie fühlt, behindert. Sie müssen lernen, dass hinter dem Schleier, im Unbekannten … rein gar nichts lauert. Leere. Unendliche, furchtlose Leere, und damit ewiger Frieden.

Kennt man Yuugens wahren Kern, so sieht man die Wärme, Barmherzigkeit und Güte, die er nach Außen trägt, mit ganz anderen Augen. Seine empathische, neugierige, nahbare und freundliche Schale ist weder gelogen, noch gespielt, doch derart pervers verdreht, dass er selbst nicht realisiert, wie heuchlerisch er eigentlich ist, und es daher auch Außenstehenden schwer fällt den Unterschied zu erkennen. Yuugens Freundlichkeit gegenüber Allem und Jedem ist wahrhaftig, doch es ist nicht die Freundlichkeit zweier Gleichgestellter, sondern jene Art Freundlichkeit, die ein Hirte seinem Vieh gegenüber bringt, oder ein Erzieher seinen jüngsten Kindern, entsprungen nicht aus wahrer Zuneigung, sondern aus Mitleid und Bevormundung. Die Tatsache, dass er alle Menschen gleich behandelt, keine Berührungsängste hat und sich für jeden Zeit nimmt entspringt nicht seinem Glauben, Menschen wären gleich viel wert, sondern dem, alle Menschen wären gleichsam wertlos. Und selbst seine Offenheit, Toleranz und Akzeptanz gegenüber allen Weltsichten und Meinungen kann, sobald man die Wahrheit kennt, als das erkannt werden, was sie tatsächlich ist: der Einstellung, dass nur er selbst Erleuchtung erlangte und alle anderen Worte und Ideen nichtig sind … seine Zuwendung entspringt nicht Interesse, sondern lediglich Faszination und Neugier, wie ein Besucher in einem Museum der Kuriositäten, oder ein Zuschauer in einem Zoo, das ihm Dargebotene aus purem Amüsement aufnehmend, doch niemals wirklich verinnerlichend. Yuugen ist – in seinem Fundament – unendlich arrogant. Er selbst sieht sich nicht mehr als Mensch an, sondern als etwas anderes, etwas, was so viel mehr ist als er vor seiner Erleuchtung gewesen war. Er glaubt, dass er auserwählt ist, ein Gott vielleicht, und alle ihn umgebenden Menschen nichts als leidende Schafe, die er aus ihrer Qual befreien muss. Es fällt ihm schwer, menschliche Handlungen außerhalb von Logik und Empirie nachzuvollziehen, doch scheint ein großes Interesse an ihnen sowie ihren Problemen – Leid, Angst, Freundschaft, Ehrgeiz, Gedanken – zu hegen. Sie faszinieren ihn, und ihr Wille, niemals aufzugeben, ihre Entscheidungen, ihr nichtiger Kampf gegen das Unausweichliche, ist für ihn inspirierend und tragisch zugleich.
Auch wenn es anders wirkt, würde Yuugen sich nicht selbst als eisig oder kaltherzig, gar boshaft bezeichnen. Das Paradoxe an den Gräueltaten, zu denen er bereit ist, ist die Tatsache, dass er diese, fragt man ihn selbst, aus purer Liebe begeht. Er hasst Menschen nicht, ganz im Gegenteil, er fühlt eine profane, grundlegende Liebe ihnen gegenüber, aus der angesichts ihres Schicksals auch Mitleid entspringt, der Wille, ihnen zu helfen und sie ans Licht zu führen, wenngleich der grausame Utilitarismus, den er dabei an den Tag legt, inhuman und kompromisslos daherkommt. Manchmal ist es gnädiger ein verletztes und hungerndes Tier zu erlösen und schnell zu töten anstatt es zu einem langem, qualvollen Dasein zu verdammen, eine Philosophie, die er auch auf die gesamte Menschheit überträgt. Für ihn ist seine Bereitschaft, alles zu tun, egal wie grausam es auch sein mag, der ultimative Ausdruck vollendeter Barmherzigkeit.

An dieser Stelle kommt auch sein Glaube ins Spiel, den er als Reinen Ninshu bezeichnet, eine Philosophie, die weniger mit Religion und mehr mit Weltanschauung zu tun hat. Nachdem er mehrere Jahre bei den Priestern Souhons im Exil verbrachte und danach ein halbes Jahrhundert in seinem eigenen Kopf gefangen war, jeden einzelnen Gedanken, der existierte, einhundert Mal dachte, bis keine Gedanken mehr zum Denken übrig waren, kam er zum Schluss, dass die Antwort auf alle seine Fragen Chakra war. Hagoromo Otsutsuki, der den Menschen die Verwendung des Chakra lehrte, sowie die meisten der heutigen Anhänger des Ninshu, glauben daran, dass Chakra eine spirituelle Energie sei, die es Individuen erlaube, miteinander in Kontakt zu treten, einander zu verstehen – eine Berührung der Seelen, sozusagen – zum Wohle eines besseren Miteinander und einer friedlicheren Welt. Yuugen glaubt, dass dies noch nicht weit genug gehe. Sollte es gelingen, alle Menschen durch Chakra miteinander zu verbinden, was die Idealvorstellung des Ninshu wäre, so kann dies nicht nur zum Verständnis zwischen Individuen genutzt werden, sondern, so seine Vorstellung, zur Auslöschung von Individualität selbst. Er glaubt es wäre dadurch möglich, die Menschheit als Gesamtes zur Evolution zu zwingen und sie als ein einziges Wesen, eine einzige Seele, zu vereinen. So wie alles Chakra einst Teil einer einzigen Frucht gewesen war, ehe sie durch  Otsutsuki Kaguya gegessen und auf alle Menschen aufgeteilt wurde, sei es möglich, den Prozess rückgängig zu machen und alle Menschen eins werden zu lassen. Individualität, Freiheit, Gedanken, Persönlichkeiten – und damit auch jede Form von Angst – würden verschwinden. Eine perfekte, eine reine Welt. Dieser Glaube des Reinen Ninshu, der anders als der geläufige Ninshu nicht die Mitglieder des Otsutsuki Clans verehrt, würde wohl von den meisten Priestern in Souhon als absolutes Hirngespenst oder gar Blasphemie verschrien werden, eine Tatsache, die Yuugen mehr als bewusst ist, weshalb er sein wahres Ziel normalerweise geheim hält und nur seinen engsten Verbündeten enthüllt.

So gefestigt Yuugen sowohl in seinem Auftreten, seiner unendlichen Ruhe und Gelassenheit, seinem Fokus und seiner Intensität wie auch seiner Philosophie und Weltsicht ist, so anfällig ist sein gebrochener Geist auch für den Funken, der sein Konstrukt aus fanatischem Glauben in Flammen aufgehen lassen könnte. Der Kamijiki mag frei von Angst und Furcht sein, doch der einzige Grund, weshalb er diesen Punkt erreichte, war die Tatsache dass er nach wie vor ein gigantischer Feigling war. Derart von Zweifel und Leid geplagt, dass er keinen anderen Ausweg, keine andere Option mehr sah, als seine Fantasie, seine Vorstellungskraft und seine Menschlichkeit aufzugeben, um im Gegenzug dafür Absolution im Wahnsinn zu erhalten, sperrte er die Angst tief in sich weg, wo sie als verdorrte Knolle schwach und hilflos verweilt … aber eben noch immer vorhanden ist. Yuugens Freiheit von Angst resultiert aus seiner Fähigkeit – oder Unfähigkeit – das Unbekannte zu entschlüsseln und die Welt, die Natur und die Realität als simple Zusammenhänge zu erkennen, als nichts, wovor man sich fürchten muss. Der Tod ist schlicht der Übergang in die Nicht-Existenz, Dunkelheit schlicht die Abwesenheit von Licht, Schmerz nur eine elektrische und biochemische Reaktion in den Nervenbahnen und Rinden des Gehirns. Nichts davon ist mystisch oder übernatürlich, und wenn man es versteht und begreift, verliert es auch seine Fürchterlichkeit. Wo keine Unbekannten mehr sind, wo Ungewissheit nicht mehr existiert, da existieren auch keine Zweifel. Doch seine Überzeugungen und seine Weltsicht resultieren nicht nur aus der Geschlossenheit und Konsistenz dieser Perspektive, nein, sie sind auch vollkommen auf sie angewiesen. Ein einziger zweifelnder Gedanke, eine einzige Ungereimtheit, ein einziges Konzept, das er nicht mit seinem gut geölten Verstand entschlüsseln kann reicht aus, um eine Kettenreaktion auszulösen, die sein heuchlerisches Schwarz-Weiß-Denken enttarnt und ihn in eine tiefe Krise stürzt. Yuugens Größenwahn ist derartig instabil und anfällig, dass ein einziger Riss all die angestaute Angst entkommen lässt und ihn übermannen kann, eine innere Dunkelheit, die seine größte Waffe, aber gleichermaßen einem zweischneidigem Schwert gleich immerzu auf seine eigene Kehle gerichtet ist, denn für einen Fanatiker wie ihn gibt es nichts gefährlicheres und selbstzerstörerisches als die Möglichkeit, der reine Gedanke, dass er möglicherweise im Unrecht sein könnte, dass seine Entscheidung, die er damals in seiner dunklen Granit-Zelle aus reiner Angst und Unbeholfenheit heraus getroffen hatte, um den leichten Ausweg zu nehmen, möglicherweise nicht die richtige gewesen sein könnte. Denn letztendlich – im Gegensatz zu dem, was er predigt, ja sogar im Gegensatz zu dem, was er selbst glaubt – ist Yuugen nichts weiter als ein selbstsüchtiger, kleiner Junge im Körper eines erwachsenen Mannes, der vielleicht selbst überzeugt ist, der Welt zu helfen, doch in Wahrheit geht es nur um ihn. Er hat Angst, furchtbare Angst, und er würde die gesamte Menschheit ins Verderben stürzen, um davon befreit zu sein, einfach nur weil er wie jeder Feigling nicht fähig ist, diesen unbekannten Weg allein zu gehen. Er ist ein Heuchler, der sich hinter großen Worten und komplexen Gedanken versteckt, und besitzt keinerlei Fähigkeit zur Introspektion, um zu erkennen, dass er seine eigenen Lügen zu glauben begann, schlicht weil er sich vor der Wahrheit fürchtet.  

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Ziel
Yuugen glaubt, die Welt und die Menschen in ihr leiden an einer Krankheit namens Angst. Er glaubt, sie leben in einer unsichtbaren Zelle, die sie Ordnung nennen, Gesetz, Religion, Dorf, Familie, Gesellschaft, was auch immer es sein mag, eine Zelle die sie vor dem Unbekannten und dem Ungewissen schützt, die aber in Wahrheit nur dazu dient, sie im Larven-Stadium ihrer Entwicklung gefangen zu halten, in einem unendlichen Zirkel aus Leid, Krieg, Mord, Negativität und Schmerz, die alle aus Angst entstehen. Er, der es geschafft hat, einen Blick außerhalb der Zellenwände zu werfen und zu erkennen, dass dort eigentlich rein gar nichts lauert, fühlt sich dazu berufen die Menschen von ihrer Krankheit zu heilen und die Welt genesen zu sehen, damit sie ebenso Frieden finden kann wie er selbst es tat.

Yuugens primäres Ziel ist es daher, eine Welt ohne Angst zu erschaffen. Es ist zwar möglich, das Individuum zu heilen, indem man den Geist bricht oder das Leben auslöscht und die Seele sowie das Chakra somit zurück in den natürlichen Kreislauf zwingt, doch um Angst und Negativität komplett zu besiegen, ist es nötig die Menschheit und die Welt als großes Ganzes zu betrachten. Er glaubt, dass es möglich ist, das Chakra in den Menschen zu nutzen, um eine spirituelle Verbindung zwischen allen Lebewesen aufzubauen, so, wie es der Ninshu predigt. Doch dort, wo eben der Ninshu aufhört, beginnt er erst, denn er glaubt auch, dass es nach Aufbau dieser Verbindung möglich ist, die Menschen zu vereinen, die Grenzen zwischen Individuen zu löschen und ein gemeinsames Bewusstsein zu erreichen, in dem kein Leid und Schmerz existiert. Er hat mehrere Hypothesen, wie ein solcher Zustand erreichbar ist, wenngleich es natürlich keine Beweise dafür gibt. Alles Chakra war einst Eins in der ursprünglichen Frucht des Götterbaums, um es wieder Eins zu machen, ist es nötig, die fehlenden Teile zusammenzusetzen. Nachdem alle Menschen miteinander verbunden sind, fehle daher nur noch das Chakra der Bijuu. Er hat mit eigenen Augen gesehen, was die vielschwänzigen Geister anrichten können, welche Kraft hinter ihnen steckt, und er glaubt, dass das plötzliche und komplette Zuführen solcher Chakramassen in das verbundene Netz aus Individuen ausreicht, um die fleischlichen Hüllen der einzelnen Menschen wegzubrennen und Eins werden zu lassen.

Neben seinem primären Ziel hat er drei sekundäre Ziele. Das erste ist das Erlernen eines Kinjutsu, um die Jugend und Gesundheit sowie seinen Körper wiederherzustellen, den ihn Krieg und Gefangenschaft genommen haben. Er fürchtet Tod und Krankheit nicht, doch er weiß, dass seine Zeit begrenzt ist und nicht ausreicht, um sein primäres Ziel zu erreichen, sofern er sie nicht verlängert. Sein zweites Sekundärziel ist es, Hohepriester des Ninshu in Souhon zu werden. Er glaubt, der amtierende Hohepriester Misato Hirashi, der seit etwa 15 Jahren herrscht, sei ein alter, seniler Greis ohne Ambitionen, der die Wahrheit des Ninshu nicht versteht und eher den Untergang verwaltet als aktiv dafür sorgt, den Glauben zu verbreiten und das Chakra in den Menschen miteinander zu verbinden. Yuugen sucht nicht nach Macht oder Einfluss, doch er weiß auch, dass sie und die damit verbundenen Ressourcen nötig sind, um etwas zu erreichen. Sein drittes und letztes Ziel ist das Finden von Verbündeten, fähigen und starken Shinobi, die entweder seine Vision teilen oder sich ihr unterordnen.

Nindo
Es gibt keinen Grund, sich zu fürchten. Dieser simpel anmutende Nindo fasst Yuugens Streben und Denken gut zusammen, denn wer ihn sich einmal zu Herzen nimmt, der erkennt die profane, simple Wahrheit, die darin liegt. Es gibt nichts zu fürchten, keine Strafe, keinen Kontrahenten, keine Konsequenz, nicht einmal den Tod, denn was ist schon das Schlimmste, was passieren kann?


BIOGRAPHY


Familie
Kamijiki Kiyomi
15 Jahre | verstorben
Kiyomi war Yuugens eineiiger Zwillingsbruder. Die beiden Jungen waren optisch wie auch genetisch so gut wie identisch und dienten als vielversprechende Soldaten in Sunagakure. Sie liebten einander, zwei Teile eines Ganzen, fühlten des anderen Schmerz und Freude. Als sie 15 Jahre alt waren, gerieten sie in Kriegsgefangenschaft und wurden gezwungen, zum Vergnügen ihrer Feinde gegeneinander auf Leben und Tod zu bekämpfen. Yuugen gewann den Kampf.

Kamijiki Akechi
49 Jahre | verstorben
Yuugens Vater war ein Jounin des alten Adels von Sunagakure. Er verlor im großen Krieg sein Leben. Yuugen erinnert sich nicht mehr an das Gesicht des Mannes, wenngleich er glaubt, ihn einmal geliebt zu haben.

Kamijiki Ayumi
72 Jahre | verstorben
Yuuges Mutter, eine Zivilistin, floh gemeinsam mit ihm ins Exil nach Ishi no Kuni, wo sie, die einst hochgeboren war, als Dienstmädchen arbeiten musste. Sie starb an Krankheit in dem Glauben, beide ihrer Söhne waren tot. Yuugens Verhältnis zu ihr war gut, wenngleich nach Kiyomis Tod seine Mutter bitter und traurig wurde.

Kamijiki Momoko
19 Jahre | verstorben
Momoko war Yuugens Verlobte. So wie damals üblich war es eine politische Heirat, und er verbrachte nicht sonderlich viel Zeit mit ihr, da er im Krieg dienen musste. Sie starb in Sunagakure, als die Stadt dem Erdboden gleichgemacht wurde.

Kamijiki Kouta
37 Jahre | verstorben
Kouta war Yuugens Sohn, den er gemeinsam mit Momoko hatte. Yuugen glaubte, sein Kind wäre im Säuglingsalter zusammen mit Momoko in Sunagakure gestorben, doch Kouta überlebte und gründete eine eigene Familie im Exil. Sie sahen sich nur ein paar Mal, als Kouta noch ein Baby war. Kouta starb an einem Herzinfarkt mit 37 Jahren.

Kamijiki Akeno
34 Jahre | lebendig
Akeno ist eine von Koutas Enkelinnen und damit Yuugens Ur-Enkelin. Sie lebt in Mizu no Kuni und ist dort Großgrundbesitzerin mit guten Verbindungen zur Kartellallianz. Sie wissen nicht, dass der jeweils andere überhaupt existiert.

Kamijiki Emiko
5 Jahre | lebendig
Emiko ist die Tochter von Akeno, die sie mit einem inzwischen verstorbenen Kumo-Jounin namens Asahi hatte. Das macht Emiko zur Ur-Ur-Enkelin von Yuugen.


Eckdaten
0 Jahre: Geburt in Sunagakure kurz nach Beginn des großen Krieges als Zwilling von Kiyomi. Seine Eltern waren wohlhabend und adlig, ehemals Verbündete des Daimyo, die nach Sturz des zivilen Herrschers ihren Wohlstand und Namen im Austausch gegen ihre Loyalität behalten durften. Sein Vater wurde früh an die Front versetzt, seine Mutter und deren Dienerinnen zogen die Brüder auf.
5 Jahre: Beginn der geistigen und körperlichen Schulung, vor allem Indoktrination und allgemeine Kenntnisse wie Lesen, Schreiben und Rechnen, aber auch Strategie und Geschichte. Eine moderne Akademie gab es nicht, doch Yuugen und Kiyomi hatten Privatlehrer, die ihnen Shinobi-Kenntnisse vermittelten. Sie werden zu patriotischen Soldaten herangezogen.
7 Jahre: Erweckung des Doton.
10 Jahre: Beginn der Fuin-Ausbildung.
12 Jahre: Kiyomi und Yuugen werden zu Genin ernannt und ebenfalls an die Front versetzt. Sie sind hoher Moral und wollen ihrer Nation dienen.
14 Jahre: Die Moral sinkt und die Lage verschlechtert sich. Sunagakure verliert an Boden, der Krieg hat bereits zahllose Opfer gekostet. Sie erhalten die Nachricht, ihr Vater sei gefallen, und sie lernen die Schrecken des Krieges kennen. Erweckung des Raiton. Erlernen der Kenjutsu-Ausbildung im Einsatz.
15 Jahre: Die Jungen geraten an der Ostfront in Kriegsgefangenschaft von Mizu no Kuni und werden gezwungen, einander zum Amüsement der Feinde zu bekämpfen. Yuugen tötet Kiyomi und wird selbst schwer verwundet, verbrannt und entstellt. Er bezeichnet dies als Ende seiner Unschuld und Tod seines alten Selbst. Er wird kurz darauf wieder von Sunanin befreit und im Feld zum Chuunin ernannt.
18 Jahre: Weitere Kämpfe und Einsätze folgen, doch so richtig glaubt niemand mehr daran, den Krieg gewinnen zu können. Erweckung des Fuuton. Die Shinobimächte beginnen, mit Bijuu zu experimentieren und sie im Krieg zu missbrauchen. Yuugen verlobt sich mit Momoko und sie bekommen einen Sohn, doch die drei verbringen kaum Zeit miteinander, da Yuugen zurück an die Front versetzt wird.
22 Jahre: Ernennung zum Jounin, doch der Titel ist wertlos. Seine Mutter sendet ihm die Nachricht, Sunagakure sei durch die Bijuu zerstört wurden und der Krieg sei verloren. Momoko und Kouta seien ebenfalls umgekommen. Yuugen und vereinzelte andere Shinobi, die sich noch nicht zerstreut haben oder desertiert waren, eskortieren die Überlebenden ins Exil nach Ishi no Kuni und Souhon, das mehr oder minder neutral blieb, doch mit enormen Flüchtlingsmassen zu kämpfen hat.
24 Jahre: Yuugen schließt sich in Ishi no Kuni einer Untergrundzelle an, bestehend aus ehemaligen Sunanin, die noch immer Treue für den toten Kazekage haben und nicht wahrhaben wollen, dass der Krieg verloren ist. Sie wollen eine neue Armee aufbauen und die Kämpfe weiterführen. Ihr Hauptquartier ist ein Bunker unter dem Wüstensand, ein versunkener Tempel, nahe der Grenze zwischen Kaze und Ishi no Kuni.
25 Jahre: Yuugen werden erbeutete Sasagani-Gene transplantiert und er erhält Zugriff auf das Kumonenkin. Die genetische Modifikation der Soldaten soll dazu beitragen, sie auf die Zurückeroberung ihrer Heimat vorzubereiten, meint der selbsternannte General.
29 Jahre: Konstantes Training unter dem Sand im geheimen Bunker. Yuugen gibt seine Mutter auf, da er verzehrt wird von Rache und Nationalismus, und Ayumi geht davon aus, ihr Sohn sei irgendwo in den Slums umgekommen. Sie sieht ihn nie wieder. Der Bunker entwickelt sich zu einer faschistischen Enklave, und der General wird zu einem Tyrann, der seine Leute auf sich einschwört. Yuugen wird in Jikuukan-Ninjutsu ausgebildet und unterschreibt den Vertrag der Skarabäen, den man aus Sunagakure bergen konnte, eine der ältesten Familien des Wüstenreiches und eine große Ehre, doch der Vertrag tritt nicht in Kraft und Yuugen ist nicht fähig, die Skarabäen herbeizurufen, was seinen Stand im Bunker schwer beschädigt und ihm das Vertrauen des Generals kostet.  
31 Jahre: Der General plant, einen Terrorangriff auf die Slums um Souhon zu starten. Yuugen versucht ihn darauf hinzuweisen, dass die Flüchtlinge nicht ihre Feinde seien, sondern die Shinobi der anderen Dörfer, doch der General ist paranoid und radikalisiert und erklärt, dass jeder, der nicht auf ihrer Seite steht, ein Feind sei. Es kommt zum Streit, und Yuugen wird zum Verräter erklärt. Die Soldaten wenden sich gegen ihn und sperren ihn in eine viereckige Granitzelle tief unter die Erde. Der General legt ihm ein äußerst starkes Siegel auf, das sein Chakra unterdrückt. Yuugen verbringt fortan seine Zeit in Einzelhaft, mit nichts als ein paar Büchern über den Ninshu, einer Pritsche auf dem Steinboden und den spärlichen Nahrungsrationen, die man ihm einmal am Tag verabreicht. Der Grund, weshalb man ihn nicht tötet, sind seine Sasagani Gene und sein adliges Blut, das noch von Wert sein könnte.
31 bis 94 Jahre: Über ein halbes Jahrhundert verbringt Yuugen in Gefangenschaft, in einem Delirium. Sekunden werden zu Stunden und Stunden zu Tagen, die er mit seinen eigenen Gedanken allein ist. Sein Körper degeneriert, und er tut mit dem Bisschen Auslauf, das er hat, das beste um seine Beweglichkeit zu erhalten, doch die Muskeln bauen sich ab und seine Glieder werden steif. Da er nichts anderes zu tun hat, denkt er über alle Dinge der Welt nach, so lange und so akribisch und so oft, bis er jeden möglichen Gedanken einmal gedacht hat. Er fühlt Angst, wird von den Alpträumen vergangener Fehler geplagt, den Schrecken des Krieges, der Realisation, dass ihn seine letzten Verbündeten verraten und allein gelassen haben und dass er nun hier sterben wird. Letztendlich, nach vielen Jahren, zerbricht sein Geist daran, und er erlangt, wie er es nennt, Erleuchtung, frei von Angst und Zweifel.
95 Jahre: Das Siegel, das sein Chakra unterdrückt, löst sich auf, da der General, der es erschuf, starb. Mit Hilfe seines Chakras zwingt er sich auf und befreit sich aus seiner Zelle, wo er erkennen muss, dass die Enklave aus Soldaten sich schon vor vielen Jahren aufgelöst hatte. Der General war schon lange fort und starb irgendwo als Bettler auf den Straßen, und von den ehemaligen Mitstreitern waren nur noch Überbleibsel übrig, alte Einsiedler, senil und dement, die ihn nur noch aus reiner Routine am Leben gehalten hatten. Er beschwört seine Kuchiyose, die Skarabäen, erstmalig herauf, denn er fühlt tief in seinem Inneren, dass der Vertrag in Kraft trat, als er seine Erleuchtung fand und die Menschlichkeit hinter sich ließ. Er lässt die Skarabäen alle Anwesenden töten und nimmt sich danach mehrere Monate, um seine Kräfte weit genug zu regenerieren, um die Reise an die Oberfläche zu wagen.
96 Jahre: Yuugen steigt aus dem Wüstensand in eine neue, unbekannte Welt. Er weiß nicht, wie viel Zeit vergangen ist, und sein erster Impuls ist es, nach Sunagakure zu reisen, wo er jedoch nur Ruinen vorfindet. Seine zweite Reise führt ihn nach Souhon, das sich seit dem letzten Mal, das er es sah, nicht verändert hat. Er befragt die Flüchtlinge, um das aktuelle Jahr herauszufinden, und realisiert, wie lange er weg war. Er versucht in die Stadt eingelassen zu werden, wird aber wie die meisten Flüchtlinge daran gehindert und soll in den Slums verbleiben. Ihm gelingt es aufgrund seiner Shinobi-Fähigkeiten jedoch relativ einfach, in Souhon einzudringen, auf der Suche nach weiterer Wahrheit und Schriften, die seine Pläne bestätigen oder bekräftigen können. Dabei läuft er des Nachts dem Ninshu-Priester Inumaki Kunugi über den Weg und hört diesen mit zwei anderen Priestern über eine Verschwörung gegen den Hohepriester reden. Inumaki attackiert den vermeintlichen Flüchtling und Eindringling und es kommt zu einem Kampf, doch Yuugen gelingt es, Inumaki zu besiegen. Er geht einen Deal mit dem Schwarzhaarigen ein und verspricht diesem, dessen Geheimnis zu wahren und sogar zu helfen, doch im Gegenzug will Yuugen selbst zum Priester werden. Inumaki, der unfähig ist das Problem mit Gewalt aus der Welt zu schaffen, da er Yuugen schlicht nicht besiegen kann, geht darauf ein, lässt seinen Einfluss spielen und Yuugen zum Ninshu-Priester weihen, wodurch Yuugen eine Position und eine Wohnung in Souhon zugewiesen bekommt.
97 Jahre: RPG Start


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Zuletzt von Kamijiki Yuugen am Sa 19 Dez 2020 - 23:40 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Kamijiki Yuugen
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Kamijiki Yuugen
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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Mi 16 Dez 2020 - 22:44
   

Fähigkeiten




SPECIAL ABILITIES


Chakranatur
Wind - Kaze
Kaze ist die Windnatur, Fuuton (風遁) genannt. Das Fuuton steht über dem Raiton und unter dem Katon, was es effektiv gegenüber Blitzjutsu, aber anfällig gegenüber Feuerjutsu macht. Die spezielle Eigenschaft des Windelements ist es, bei korrekt durchgeführter Seishitsuhenka klingenähnliche und extrem scharfe Eigenschaften zu besitzen. Windjutsu können die Schneidekraft einer Klinge drastisch erhöhen, oder den Gegner regelrecht zerstückeln. Das Chakra entfaltet seine größte Kraft bei Angriffen aus mittlerer Distanz.  

Blitz - Kaminari
Kaminari ist die Blitznatur, Raiton (雷遁) genannt. Das Raiton steht über dem Doton und unter dem Fuuton, was es effektiv gegenüber Erdjutsu, aber anfällig gegenüber Windjutsu macht. Dieses Chakra ist leicht zu zerstreuen und passt gut zu Künsten für mittlere und ferne Distanzen. Setzt man es beim Gebrauch von Metallwaffen ein, kann man so tödliche Kräfte und einen elektrischen Schlag hervorrufen.

Erde - Tsuchi
Tsuchi ist die Erdnatur, Doton (土遁) genannt. Das Doton steht über dem Suiton und unter dem Raiton, was es effektiv gegenüber Wasserjutsu, aber anfällig gegenüber Blitzjutsu macht. Diese Natur verändert Härtegrad und Beschaffenheit aller Dinge. Experten können Künsten und Dingen damit eine Eisenhärte oder aber auch lehmartige Formbarkeit verleihen.

Kekkei Genkai & Hiden
Eine Besonderheit der Körper der Sasagani ist, dass sie in der Lage sind, sogenanntes „Spinnengold“ in ihrem Mund zu erzeugen. Es handelt sich dabei um goldene Spinnenfäden, die entweder elastisch sind oder verhärtet werden können, um damit anzugreifen. Sie sind somit in der Lage, besondere Jutsu zu lernen, welche allesamt mit Spinnen in Verbindung stehen und sich ihre besonderen Körper zu Nutzen machen. Auch im Alltag hat das Spinnengold einen nicht zu unterschätzenden Nutzen. Die Sasagani sind mit dieser Fähigkeit gesegnet und sehr stolz darauf. [Transplantat]

Besonderheit
Unbegrenztes Kumonenkin
Spinnengold wird normalerweise im Mund des Sasagani produziert. Yuugen dagegen besitzt die Fähigkeit, es am ganzen Körper zu erzeugen, indem er es durch die Haut austreten lässt. Insbesondere seine Fingerkuppen sind fähig, schnell viel Kumonenkin zu produzieren. Diese Besonderheit verbessert sein Gold nicht, sie macht es lediglich möglich, darauf aufbauend neue Jutsu zu lernen. [frei zugänglich]

Ausbildung
Kenjutsu
Bei Kenjutsu handelt es sich um alle Arten von Jutsu, bei denen man Chakra in eine Waffe leitet. Der Begriff Kenjutsu (dt. Schwerttechnik) geht darauf zurück, dass früher vor allem Schwerter von Shinobi benutzt werden, und auch heute ist es noch die am meisten genutzte Waffe. Allerdings umfasst die Kenjutsu-Ausbildung inzwischen alle Arten von Nah- und Fernkampfwaffen. Dazu zählen beispielsweise Lanzen, Speere, Säbel, Kriegshämmer, Tonfas, Chakrams, Sensen, Pfeil und Bogen oder sogar Steinschleudern.

Fûinjutsu
Fûinjutsu (Versiegelungskünste) sind Techniken mit denen man Chakra, Objekte und ähnliches durch eine rituelle Formel und ein Siegel bändigt. Es handelt sich in der Regel um sehr mächtige aber auch komplizierte Jutsu.

Jikuukan Ninjutsu
Jikuukan Ninjutsu (Raum-Zeit-Ninjutsu) sind eine Untergruppe der Ninjutsu und eine Bezeichnung für alle Techniken, bei denen Raum und Zeit zugunsten des Anwenders manipuliert werden. Zu dieser Kategorie gehören alle Beschwörungstechniken, aber auch Jutsu mit denen sich der Anwender teleportieren kann und ähnliches.


FIGHTING STYLE


In seiner Jugend war Yuugen ein mächtiger und talentierter Shinobi gewesen, der Spross einer langen Linie aus Kriegern, ein Jounin von Sunagakure, und jemand, dessen Können nicht aus Büchern stammte sondern vom tatsächlichen Einsatz im großen Krieg, etwas, wovon die neue Generation Shinobi, aufgewachsen in falschem Frieden, seiner Meinung nach nichts mehr versteht. Doch diese Zeiten sind vorbei. Yuugens Körper ist alt und schwach, allein sein Chakra erlaubt ihm, sich überhaupt noch auf seinen Beinen zu halten, hinzu kommt, dass sein Augenlicht nahezu komplett erloschen und er so gut wie blind ist. Eines seiner Ziele ist, durch das Erlernen eines Kinjutsu seine Jugend und Kraft wiederherzustellen, doch bis es soweit ist, ist der alte Mann nur ein Schatten seiner Selbst und überlässt in den meisten Fällen seiner Kuchiyose das Kämpfen. Die Skarabäen dienen ihrem Herren mit fanatischer, zweifelloser Hingabe und würden ihr Leben für ihn geben, weshalb Yuugen es meist nicht für nötig erachtet, seinen gebrechlichen eigenen Körper der Gefahr eines offenen Kampfes auszusetzen, vor allem, da er als Priester des Ninshu einen einfachen Zivilisten spielt und nicht wirklich Feinde besitzt. Sollte er gezwungen werden, tatsächlich selbst einzugreifen, so kann er sich dennoch zur Wehr setzen. Yuugens Kampfstil ist geprägt von Pragmatismus, Anpassungsfähigkeit und einem völligen Mangel an Angst und Zweifel. Schnell, geschickt und entschlossen handelt es sich bei dem A-Rang-Unabhängigen um einen gefährlichen Tai- und Ninjutsuka, der mittels seiner goldenen Kumonenkin-Fäden auf nahe und mittlere Entfernung und besonders in Kämpfen 1 vs 1 präzise und tödlich agiert. Sein mangelhaftes Augenlicht verringert dabei jedoch seine Präzision in Situationen, in denen seine Skarabäen nicht als seine Augen agieren und ihn anleiten können. Seinen Kampfstil passt er dabei meist an den Gegner an. Handelt es sich um einen muskulösen Nahkämpfer, agiert er aus der Distanz und spielt seine Schnelligkeit und Ninjutsu aus. Ist es ein Fernkämpfer, so nutzt er die Umgebung, um heranzukommen, und bindet seinen Feind in einem Faustkampf. Bevorzugt sein Gegner offenes Vorgehen, hält er sich bedeckt und arbeitet aus dem Hinterhalt, ist es dagegen ein listiger Geselle, versucht er, den Konflikt auf ein offenes Feld zu ziehen. Yuugen legt dabei einen enormen Fokus und eine monströse Unnachgiebigkeit an den Tag und würde seinen Feind bis ans Ende der Welt verfolgen, allen Hindernissen und Opfern zum Trotz, wenn es sein müsste. Da er unfähig ist, Angst zu fühlen, kennt er im Kampf weder Zweifel, noch Schmerz oder Reue, und Skrupel erst recht nicht. Kaltherzig und innerlich tot würde er ein ganzes Dorf voller Unschuldiger ausräuchern, wenn er es als nötig erachtet, um seine Ziele zu erreichen. Dabei ist jedoch zu erwähnen, dass er nicht grausam ist oder unnötig töten würde. Lügen, Fallen, List, Bluffs und Provokationen werden von ihm aktiv genutzt, sofern sie helfen, und trotz der Tatsache, dass er kaum selbst etwas fühlt, hilft ihm seine Empathie und Menschenkenntnis, um die Gedanken und Emotionen seines Gegenüber rein auf logischer Basis zu erfassen und sie gegen ihn auszuspielen, falls man ihm die Chance gibt. Er hat jedoch seine Schwächen, denn sein Mangel an Angst macht Yuugen unvorsichtig und arrogant. Er vernachlässigt häufig seine Defensive, nimmt keine Rücksicht auf seine eigene Gesundheit und sein eigenes Überleben und handelt zwar nicht dumm, aber zumindest wie jemand, der nichts zu verlieren fürchtet.
Konkret gesprochen handelt es sich bei Yuugen um einen äußerst agilen und trickreichen Kämpfer, dessen messerscharfe Fäden und zahlreiche Fuinjutsu das Schlachtfeld zu seinen Gunsten umgestalten können. Er ist fähig zu schweben wie auch sich durch Raum-Zeit-Portale zu transportieren, Techniken, die er ohne Rücksicht auf Verluste einsetzt und die es schwer machen, mit ihm umzugehen. Weitere Eckpfeiler seines Kampfstils sind die Verwendung seiner Kuchiyose, den Skarabäus-Käfern, sowie seiner beiden rituellen Waffen, einer Lanze und einem Schwert.

Ninjutsu : 4

Taijutsu : 2,5

Genjutsu : 1,5

Stamina : 4

Chakrakontrolle : 4

Kraft : 2

Geschwindigkeit : 4



Stärken & Schwächen


Stärken
» Ohne Angst [2]
Yuugen ist nicht mehr fähig, Angst zu fühlen, und damit auch keine Zweifel oder Furcht vor Konsequenzen, was sich auch auf den  Großteil seiner anderen Emotionen auswirkt. Manche Menschen mögen dies eine mentale Verstümmlung nennen, andere schlicht Wahnsinn, Yuugen selbst bezeichnet es als Erleuchtung. Doch alle sind sich einig, dass diese Besonderheit einige massive Vorteile im Kampf bietet. Unter anderem fühlt Yuugen keine Reue und sein Verstand arbeitet ungetrübt von Angst wie eine gut geölte Maschine. Er würde stets tun, was nötig ist, egal was es kostet. Der wohl größte Vorteil ist, dass der Kamijiki immun gegen Schmerz wird, den er zwar weiterhin fühlt, aber vor dem er sich nicht mehr fürchtet und der damit jede Relevanz verliert.

» Aufmerksam [0,5]
Aufmerksame Menschen haben ein Auge und/oder Gehör für Details, die manch Anderem entgehen würden. Sie sind dazu in der Lage sich über längere Zeit zu konzentrieren und auch in Stresssituationen zu filtern was relevant und was auszublenden ist.

» Assassine [1]
Das lautlose Fortbewegen und die Kunst, leise zu töten, bietet kaum Möglichkeiten zurück zu schlagen. Entsprechend gefährlich für jeden unvorsichtigen Gegner, aber auch zur Spionage!

» Starker Wille [1]
Der starke Wille ist eine kleine Seltenheit, zumindest in gewissen Ausmaßen. Er kann von Dickköpfigkeit über das nicht aufgeben wollen, bis zum absoluten Überstrapazieren des eigenen Körpers reichen.

» Taktiker [1]
Erfordert einen hohen IQ. Die Gabe, im Kampf Taktiken zu entwickeln, ist keineswegs jedem gegeben, bietet jedoch oft einen riesigen Vorteil. So kann ein Kampf schnell und sauber entschieden werden.


Schwächen
» Ohne Angst [1]
So beeindruckend Yuugens seelische Gebrochenheit ihn in einem bewaffneten Konflikt auch wie ein unüberwindbares Monster wirken lässt, so klar auf der Hand liegen auch ihre Schwächen. Ein Mangel an Angst führt zu Entscheidungen, die den eigenen Körper und das eigene Leben aufs Spiel setzen, was beinahe an Lebensmüdigkeit grenzt. Dazu kommt, dass, egal wie viel Schmerz man aushält, der Körper an sich dadurch nicht widerstandsfähiger wird, was besonders gefährlich wird da Yuugen Wunden und Verletzungen häufig ignoriert. Hinzu kommt die Tatsache, dass das Fehlen von Angst, dem wohl elementarsten und grundlegendsten Bestandteil der menschlichen Psyche, dazu führt, dass trotz seiner Empathie und seines taktischen Geschicks Yuugen häufig die Motivationen und Entscheidungen seines Gegners nicht nachvollziehen kann oder falsch vorher sagt, insbesondere dann wenn sie nicht so handeln wie er es von der Angst erwartet.

» Hassobjekt der Tiere [0.5]
Jedes Tier hegt automatisch eine Antipathie gegen jemanden mit dieser Eigenschaft, die einem das Leben wirklich erschweren kann. Auf Menschen wirkt Yuugen sympathisch und warm, doch Tiere können seine äußere Schale durchblicken und seine finstere Aura wahrnehmen.

» Heimnachteil: Licht [1]
Ein Leben in nahezu absoluter Dunkelheit haben Yuugens Augen dauerhaft lichtempfindlicher gemacht. Er kann leichter geblendet werden als der durchschnittliche Mensch, trotz der Tatsache, dass er über eine äußerst schwache Sicht verfügt. Er leidet an Albinismus, weshalb auch seine Haut empfindlich auf UV-Strahlung reagiert, wenn er sie nicht verschleiert.

» Heimnachteil: Kälte [0,5]
Yuugen hat beinahe sein gesamtes Leben – ein langes Leben – in und unter der Wüste Kaze no Kunis verbracht. Er hat noch niemals Schnee oder Eis gesehen und reagiert auf geringe Temperaturen sehr empfindlich.

» Selbstüberschätzung [1]
Besonders wer stark ist, überschätzt sich schnell. Das kann verdammt gefährlich werden, da es oft mit Unvorsichtigkeit und Leichtsinn einher kommt. Yuugen ist in seinem Kern furchtbar arrogant und hält sich selbst für einen Gott. Er hält Menschen für Schafe, kleine Kinder, und bevormundet sowie bemitleidet sie. Dass sie eine tatsächliche Gefahr für jemanden wie ihn darstellen könnten, glaubt er nicht.

» Beinahe Blind [1]
Yuugens Augen sind trüb und er kann kaum noch etwas sehen. Sein Sichtfeld reicht nicht weiter als eine Armlänge, und er sieht die Welt wie durch einen dicken Nebel oder dichten Schleier. Er kann Licht und Schatten sowie grobe Umrisse erkennen, doch diese Kondition macht es ihm so gut wie unmöglich, wirklich zu kämpfen.

» Kriegsverletzung [1]
Yuugens Körper ist verletzt und entstellt. Seine Arme und Hände sind derart schwer verbrannt, dass er nicht wirklich hart zugreifen oder eine Waffe damit halten kann, geschweige denn wirklich etwas fühlen. Seine Beine sind derart schwach, dass er ohne besondere Ninjutsu, die sein Gewicht verringern oder ihm das Schweben ermöglichen nicht von allein laufen kann.

» Trauma [0,5]
Yuugen hat sich nahezu seiner gesamten Angst entledigt, doch ironischerweise produziert genau solch ein Verhalten wiederum Angst an sich: der Angst, einmal vielleicht doch wieder Angst zu fühlen. Und für jemanden wie ihn kann bereits ein einziger Tropfen Furcht dafür sorgen, dass sein gesamtes Weltbild zusammenbricht und in Paralyse, Schock und Verwirrung enden. Dieses Trauma ist nur sehr schwer auszulösen und benötigt normalerweise ein Konzept, das der Silberhaarige nicht versteht oder mit Logik begründen kann. Wenn Menschen anders handeln als sie sollten … anders als die Angst es ihnen diktiert … löst dies in ihm enorme Unsicherheit aus, denn er selbst hatte keinen anderen Ausweg aus der Furcht gefunden als die Flucht in den Wahnsinn, so wie ein echter Feigling eben.


Ningu


Ritualspeer (1)
Yuugens rituelle Lanze ist ein zeremonieller Speer aus besonderem, goldenen Kumonenkin und damit auch chakraleitend. Die Waffe hat die Form eines Zweizacks mit langem Schaft und zwei geraden, messerscharfen Spitzen, doch ihre Größe verdeutlicht, dass sie eigentlich nicht für den Gebrauch im Kampf gedacht war sondern für religiöse Rituale. Die Lanze ist mit 3,5 m beinahe doppelt so lang wie ein durchschnittlicher Mensch hoch ist und wiegt annähernd einhundert Kilogramm. Sie kann aufgrund dessen nicht effektiv geführt werden und Yuugen verwendet sie nur in Kombination mit speziellen Kenjutsu. (200 Exp)

Ritualschwert (1)
Yuugens rituelles Schwert ist ein zeremonielles Großschwert aus besonderem, goldenen Kumonenkin und damit auch chakraleitend. Die Waffe hat die Form eines zweihändigen Breitschwerts mit gerader, doppelschneidiger Klinge, doch ihre Größe verdeutlicht, dass sie eigentlich nicht für den Gebrauch im Kampf gedacht war sondern für religiöse Rituale. Das Schwert ist mit 3,5 m beinahe doppelt so lang wie ein durchschnittlicher Mensch hoch ist und wiegt annähernd einhundert Kilogramm. Es kann aufgrund dessen nicht effektiv geführt werden und Yuugen verwendet es nur in Kombination mit speziellen Kenjutsu. (200 Exp)

Bandagen / Houtai (50 m)
Chakraleitende Bandagen, Houtai genannt, sind traditionelle Waffen die im alten Sunagakure verwendet wurden. Sie sehen aus wie normale, weiße Bandagen aus Leinen-Stoff, wie man sie beispielsweise verwendet, um Mumien einzuwickeln, jedoch bestehen sie aus organischem, menschlichem Material, sind damit chakraleitfähig und werden für bestimmte Kenjutsu eingesetzt. Yuugen trägt Houtai unter seiner eigentlichen Kleidung und verfügt über insgesamt 50 Meter an Bandagen. Sie besitzen keinen passiven Rüstungswert. (150 Exp)

Makimono (1)


Zuletzt von Kamijiki Yuugen am Do 24 Dez 2020 - 16:44 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Mi 16 Dez 2020 - 22:48
   

Jutsu


Grundwissen
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Ninjutsu
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Genjutsu
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Taijutsu
Spoiler:
 

Ken-Jutsu
Spoiler:
 

Fuin-Jutsu
Spoiler:
 

Jikuukan-Jutsu
Spoiler:
 


Zuletzt von Kamijiki Yuugen am Do 24 Dez 2020 - 19:50 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Mi 16 Dez 2020 - 22:52
   

Skarabäen



Art
Skarabäen, auch Blatthornkäfer oder Heilige Pillendreher genannt, sind vor allem in Steppen und Wüsten anzutreffende Insekten der Gattung scarabaeus sacer. Das Einzeltier wird etwa zwei bis drei Zentimeter groß, besitzt einen runden, kräftigen Leib, einen festen, schwarzen Chitin-Panzer unter dem zwei funktionierende Flügel versteckt sind sowie sechs Beine, die sich perfekt dazu eignen um zu Graben oder sich an Oberflächen festzukrallen. Bekannt geworden sind Skarabäen als heilige Schutztiere der altertümlichen Adelsfamilien der Wüstenreiche, in der sie als Gottheiten verehrt wurden, sowie für ihre Eigenart aus Dung große Bälle zu formen, die sie dann mit Zuhilfenahme ihrer kräftigen Kiefer und Gliedmaßen in tiefen, unterirdischen Kammern als Nahrungsvorrat für ihre Larven vergraben.
Eine Besonderheit dieser Kuchiyose-Familie ist ihr Mangel an freiem Willen und menschenähnlicher Intelligenz. Alle Mitglieder der Kuchiyose-Familie sind sprachunfähig, können jedoch je nach Züchtung und Gattung mehr Selbstständigkeit und strategische Intelligenz erlangen. Des Weiteren sind alle Vertreter der Familie fähig, zu fliegen und ausgezeichnet zu graben.

Zugehörigkeit
Die Skarabäen sind eine sehr alte Kuchiyose Familie, deren Loyalität damals der Daimyofamilie Kaze no Kunis und ihren Vasallen gehörte. Als die Shinobi von Sunagakure den Daimyo stürzten und die Herrschaft im Land an sich rissen, fiel die Kuchiyose in einen langen Schlaf und diente nur gelegentlichen Angehörigen Sunas und Kazes, besonders jenen die das Blut oder die Ideale des alten Adels in sich trugen. Nach dem Untergang des Shinobidorfes in der Wüste wurde die Familie unabhängig, wenngleich ihre Loyalität mehr an ihren einzelnen Beschwörern festgebunden ist und weniger an Fraktionen. Ein Vertrag mit einem Mitglied der bestehenden Shinobi-Dörfer ist jedoch ausgeschlossen, da für die Skarabäen der große Krieg von vor einhundert Jahren noch immer nicht beendet ist. Daher gilt sie nun als Nuke-Kuchiyose.

Heimat
Die Kuchiyose-Brutstädten befinden sich tief unter dem Sand des untergegangenen Kaze no Kuni, weit im Westen in den unbelebtesten und am schwierigsten zugänglichen Stellen.

Struktur: Schwarm
Die Skarabäus-Kuchiyose hat kein Oberhaupt, sondern handelt auf Grundlage von kühler, grausamer Logik und Utilitarismus, um das Überleben des großen Ganzen und den Erfolg ihrer Mission zu gewährleisten. Ein jedes einzelne Mitglied verinnerlicht diese Werte und kennt seine Aufgabe, weshalb auch alle stets zum gleichen Ergebnis kommen und kein Oberhaupt notwendig ist, um den einzelnen Mitgliedern zu sagen, was sie zu tun haben. Individualismus oder ein Leben außerhalb von Fortpflanzung, Selbsterhaltung und Dienst existieren in diesem Staat nicht.

Vertrag
In aller Regel gehen die Skarabäen nur einen Vertrag mit immer einem Beschwörer gleichzeitig ein, wenngleich es sehr seltene historische Beispiele gibt, in denen sich mehrere Menschen gleichzeitig die Loyalität der Kuchiyose-Familie sichern konnten. In einem solchen Fall spaltet sich die Familie in mehrere kleinere Fraktionen auf und die einzelnen Beschwörer herrschen über jeweils einen der Stämme.
Den Vertrag zu schließen ist dabei denkbar einfach, denn es erfordert lediglich eine Unterschrift in eigenem Blut auf der Siegelschriftrolle des Clans, die normalerweise von einem Beschwörer an den nächsten weitergegeben wird oder schlicht in den untergegangenen Archiven Sunagakures zu finden ist. In den allermeisten Fällen bleibt diese Unterschrift jedoch ohne Folgen und es passiert rein gar nichts. Damit der Vertrag wirksam wird, muss der Beschwörer nämlich so kalt und entschlossen sein wie die Kuchiyose selbst. Erst wenn jemand durch Handeln, Denken oder Charakter beweist, würdig zu sein, bindet sich die Familie für den Rest der Lebensdauer an den Vertragspartner. Wie man seine Würdigkeit beweist, ist dabei nicht wirklich überliefert und individuell verschieden, erfordert in den meisten Fällen aber eine Entscheidung oder Demonstration unendlicher Entschlossenheit und eisernen Willens sowie das Aufgeben der eigenen Menschlichkeit im Austausch für unerschütterliche Loyalität.

Obsidian Skarabäus
Rang: B
Alter: 2 bis 3 Jahre (Einzeltier), mehrere 100 Jahre (Schwarm)
Größe (Einzeltier): 5 bis 6 cm
Größe (Schwarm):  20x20 m (mehrere tausend Tiere)
Spezialisierung: Taijutsu, elementlose Ninjutsu
Beschreibung: Sobald ein Mensch den Kuchiyose-Vertrag mit den Skarabäen unterschreibt und dieser in Kraft tritt, kann er je nach persönlicher Stärke einen Teil des gigantischen Staates der Skarabäen in Form eines Schwarms herbei beschwören. Die schwarze Variante der Wüstenkäfer, Obsidian-Skarabäus genannt, ist die schwächste und am häufigsten vorkommende und bildet den größten Teil des Kuchiyose-Volkes. Mit den gewöhnlichen, in der Natur vorkommenden Tieren sollte man diese für den Krieg gezüchteten, lebenden Waffen aber nicht verwechseln. Obsidian Skarabäen, ein jeder etwa fünf Zentimeter groß, besitzen feste Chitin-Panzer und kräftige Kiefer mit scharfen Kauwerkzeugen, die menschliche Haut und sogar leichte Rüstungen durchdringen können. In kleiner Zahl sind sie nicht sonderlich gefährlich. Ein Einzeltier kann normalerweise von einem Zivilisten mit einem Kunai relativ einfach ausgeschaltet werden, wenngleich sie robust genug sind um einen bloßen, stumpfen Schlag mit ziviler Kraft zu widerstehen. Doch in großer Zahl können die Käfer selbst erfahrenen Kriegern gefährlich werden, denn in Kombination mit ihren Artgenossen erhöht sich nicht nur die Dichte und Tiefe ihrer Chitin-Panzer, sondern auch die Tödlichkeit ihrer Kiefer. Der Schwarm ist fähig, einen erwachsenen Menschen innerhalb weniger Minuten bis zu den Knochen abzufräsen, wenn sie ihn überwältigen können, und kann sogar Hindernisse wie Bäume oder Holzhütten zu Sägespänen verarbeiten. Wenngleich der Schwarm bevorzugt, sich auf den flinken sechs Beinen der einzelnen Tiere fortzubewegen, kann er sich auch dank der Flügel in die Lüfte erheben. So wie alle Mitglieder der Kuchiyose-Familie ist der Schwarm nicht fähig, zu sprechen, und schwarze Skarabäen besitzen die geringste Intelligenz aller Züchtungen. Ein einzelnes Tier wird kaum mehr tun als blind anzugreifen oder seinen Beschwörer instinktiv zu beschützen. Doch je mehr Tiere zusammenkommen, desto leistungsfähiger wird ihre kombinierte Schwarm-Intelligenz. Der Schwarm als Gesamtes kann somit selbst komplexe Befehle befolgen und auch ohne direkte Anweisungen Hindernisse oder Feinde erkennen, beurteilen und darauf reagieren, wenngleich ihre mentale Stärke niemals an der eines Menschen herankommt. Der Schwarm kommuniziert mit seinem Beschwörer meist durch Bewegungen, Summen und Formationen, die ein erfahrener Vertragspartner lesen kann.

Attribute & Jutsu:
 

Rubin Skarabäus
Rang: B
Alter: 7 bis 10 Jahre
Größe: 5 bis 6 cm
Spezialisierung: Katon, elementlose Ninjutsu
Beschreibung: Der Rubin Skarabäus ist eine besonders seltene Züchtung und kommt, im Gegensatz zu seinen schwarzen Kollegen, nur einmal pro Kuchiyose-Staat vor, weshalb er nicht als Schwarm, sondern als Einzeltier beschworen wird. Abgesehen von seinem rubinroten Chitin-Panzer sieht er wie ein normaler Vertreter der Blatthornkäfer aus. Der Rubin Skarabäus besitzt eine deutlich höhere Intelligenz als schwarze Skarabäen und kann auf sich gestellt auf Gefahren reagieren, Hindernisse kreativ umgehen, komplexe Befehle befolgen und eigene Prioritäten setzen. Wenn auch noch immer nicht auf dem Level eines Menschen, kann man ihn daher mit einem gut abgerichteten, intelligenten Kriegs-Tier vergleichen. So wie die anderen Vertreter der Familie auch, kann der rote Skarabäus fliegen und ausgezeichnet graben. Er kommuniziert mit einem gelernten Beschwörer über Summen, Zirpen sowie Bewegungen, wobei er sich deutlich präziser und effizienter ausdrücken kann als der Schwarm. Der Rubin Skarabäus spezialisiert sich auf das Katon und ist fähig, Feinde mit zerstörerischen Flammen einzudecken.

Attribute & Jutsu:
 

Saphir Skarabäus
Rang: B
Alter: 7 bis 10 Jahre
Größe: 5 bis 6 cm
Spezialisierung: Suiton, elementlose Ninjutsu
Beschreibung: Der Saphir Skarabäus ist eine besonders seltene Züchtung und kommt, im Gegensatz zu seinen schwarzen Kollegen, nur einmal pro Kuchiyose-Staat vor, weshalb er nicht als Schwarm, sondern als Einzeltier beschworen wird. Abgesehen von seinem saphirblauen Chitin-Panzer sieht er wie ein normaler Vertreter der Blatthornkäfer aus. Der Saphir Skarabäus besitzt eine deutlich höhere Intelligenz als schwarze Skarabäen und kann auf sich gestellt auf Gefahren reagieren, Hindernisse kreativ umgehen, komplexe Befehle befolgen und eigene Prioritäten setzen. Wenn auch noch immer nicht auf dem Level eines Menschen, kann man ihn daher mit einem gut abgerichteten, intelligenten Kriegs-Tier vergleichen. So wie die anderen Vertreter der Familie auch, kann der blaue Skarabäus fliegen und ausgezeichnet graben. Er kommuniziert mit einem gelernten Beschwörer über Summen, Zirpen sowie Bewegungen, wobei er sich deutlich präziser und effizienter ausdrücken kann als der Schwarm. Der Saphir Skarabäus spezialisiert sich auf das Suiton und ist fähig, Feinde mit großen Wassermengen zu überwältigen.

Attribute & Jutsu:
 

Smaragd Skarabäus
Rang: B
Alter: 7 bis 10 Jahre
Größe: 5 bis 6 cm
Spezialisierung: Fuuton, elementlose Ninjutsu
Beschreibung: Der Smaragd Skarabäus ist eine besonders seltene Züchtung und kommt, im Gegensatz zu seinen schwarzen Kollegen, nur einmal pro Kuchiyose-Staat vor, weshalb er nicht als Schwarm, sondern als Einzeltier beschworen wird. Abgesehen von seinem smaragdgrünen Chitin-Panzer sieht er wie ein normaler Vertreter der Blatthornkäfer aus. Der Smaragd Skarabäus besitzt eine deutlich höhere Intelligenz als schwarze Skarabäen und kann auf sich gestellt auf Gefahren reagieren, Hindernisse kreativ umgehen, komplexe Befehle befolgen und eigene Prioritäten setzen. Wenn auch noch immer nicht auf dem Level eines Menschen, kann man ihn daher mit einem gut abgerichteten, intelligenten Kriegs-Tier vergleichen. So wie die anderen Vertreter der Familie auch, kann der grüne Skarabäus fliegen und ausgezeichnet graben. Er kommuniziert mit einem gelernten Beschwörer über Summen, Zirpen sowie Bewegungen, wobei er sich deutlich präziser und effizienter ausdrücken kann als der Schwarm. Der Smaragd Skarabäus spezialisiert sich auf das Fuuton und ist fähig, Feinde mit messerscharfem Wind zu attackieren.

Attribute & Jutsu:
 

Topas Skarabäus
Rang: B
Alter: 7 bis 10 Jahre
Größe: 5 bis 6 cm
Spezialisierung: Raiton, elementlose Ninjutsu
Beschreibung: Der Topas Skarabäus ist eine besonders seltene Züchtung und kommt, im Gegensatz zu seinen schwarzen Kollegen, nur einmal pro Kuchiyose-Staat vor, weshalb er nicht als Schwarm, sondern als Einzeltier beschworen wird. Abgesehen von seinem topasgelben Chitin-Panzer sieht er wie ein normaler Vertreter der Blatthornkäfer aus. Der Topas Skarabäus besitzt eine deutlich höhere Intelligenz als schwarze Skarabäen und kann auf sich gestellt auf Gefahren reagieren, Hindernisse kreativ umgehen, komplexe Befehle befolgen und eigene Prioritäten setzen. Wenn auch noch immer nicht auf dem Level eines Menschen, kann man ihn daher mit einem gut abgerichteten, intelligenten Kriegs-Tier vergleichen. So wie die anderen Vertreter der Familie auch, kann der gelbe Skarabäus fliegen und ausgezeichnet graben. Er kommuniziert mit einem gelernten Beschwörer über Summen, Zirpen sowie Bewegungen, wobei er sich deutlich präziser und effizienter ausdrücken kann als der Schwarm. Der Topas Skarabäus spezialisiert sich auf das Raiton und ist fähig, Feinde mit knisternder Elektrizität zu verbrennen.

Attribute & Jutsu:
 


Zuletzt von Kamijiki Yuugen am Do 24 Dez 2020 - 19:58 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Do 17 Dez 2020 - 18:24
   
Hoi,

fertig und bereit für die Bewertung. Ich habe bereits die Anmerkungen aus dem Briefkasten übernommen hinsichtlich seiner Verletzungen, seiner Gefangenschaft und der genauen Artbeschreibung der Kuchiyose.
Es wurden 625 Exp für Ningu verbraucht, 400 aus dem Startguthaben und 225 von Asahis Konto, wie im Briefkasten beantragt.
Die Jutsuverteilung ist, die Kuchiyose mitgezählt:

E 2 von 10 (8 E zu 4 D umgewandelt)
D 4 von 10+4 (10 D zu 5 C umgewandelt)
C 5 von 8+5 (8 C zu 4 B umgewandelt)
B 14 von 6+4+4
A 1 von 3 (2 A zu 4 B umgewandelt)

Selbst erfundene Jutsu sind blau gekennzeichnet und wenn nicht anders markiert frei verfügbar.

MfG
Shin

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Sa 19 Dez 2020 - 21:33
   
Guten Abend, @Kamijiki Yuugen

Ich halte mich nicht lange mit Vorrede auf, immerhin kennst du das alles schon!

1. In der Persönlichkeit wird Yuugen noch als Rotäugiger bezeichnet.

2. Ich lese die Ausführungen zu den Emotionen als aus Yuugens spezieller Perspektive betrachtet und würde sie darum so stehen lassen.

3. Bei der Religion tue ich mich ein bisschen schwer. Das radikale Ninshu ist ja erstmal Yuugens ganz persönliche Ansicht und keine Massenbewegung. Das Feld "Religion:" im Steckbrief ist in meinen Augen aber erstmal so zu verstehen wie das Feld Konfession in der Einkommenssteuererklärung - es geht darum wo der Charakter formal zugehörig ist. Ich würde hier Ninshu einsetzen und Yuugens erweiterte Position dahinter im Kommentar erklären.

4. Im Kampfstil würde ich die bei Stärken und Schwächen benannten Nachteile von "Ohne Angst" gern etwas direkter wiederfinden. Ebenso fände ich es sinnvoll hier darauf einzugehen, wie Yuugen als fast Erblindeter wirksam auf mittlere Distanzen agiert, da die dazu verwendeten Hilfsmittel doch eine nicht unwichtige Rolle bei seiner Kampfweise einnehmen dürften.
PS: Augenlicht ergraut nicht, es erlischt.

5. Die Stärke Ohne Angst erforder nochmal Besprechung: Die enthaltene Reuelosigkeit sehe ich nicht wirklich als punktwertige Stärke, sondern bei Shinobi als die Normerwartung - wenn dein Charakter relevant Reue empfindet ist das ja die Schwäche "Achtung vor dem Leben". Die Schmerzgleichgültigkeit ist mit 2 Punkten angemessen bewertet.

Die Schwäche gleichen Namens krankt ein wenig daran, dass du die Selbstüberschätzung nochmal seperat hast und wir das natürlich nicht zweimal werten können. Was du darüber hinaus hast, kann man am ehesten als schlechte Menschenkenntnis (in einem Teilbereich) und Lebensmüdigkeit ansehen. Da die Selbstüberschätzung bereits hoch eingewertet ist, sehen wir hier in der Form eher eine 1er Schwäche. Die Punktsumme ist ja so weiterhin möglich, insofern sollte das auch kein Problem sein.
Sein Alter gehört nicht zu Kriegsverletzung und müsste seperat geführt und in den Effekten näher beschrieben werden, wenn du es als Schwäche nutzen willst. Ansonsten würde ich es einfach fallen lassen.

6. Da es sich bei Namen von Ningu um ingame benutzte Bezeichnungen handelt, muss ich dich bitten, nicht auf Longinius oder Damokles Bezug zu nehmen, sondern japanische Namen oder deutsche Begriffe zu nutzen.

Unser Setting verwendet de facto keine japanischen Größenstandards, was heißt, das 3,5 Meter nicht "mehr als doppelt so lang" wie ein normaler Mensch sind.

Kleidung ohne passiven Schutz ist kostenfrei. Ich werde nochmal abklären ob für die chakraleitende Eigenschaft auch in diesem Fall 200 XP herauskommen würden.
Kosten stimmen wie von dir berechnet.

7. Die Verteilung der Jutsu kommt hin, wenn wir Houtai Gishiki als dein freies Kenjutsu ansehen.

Ito no Kono und Houtai Gishiki akzeptiere ich in der Form. Es benötigt aber noch die Zweitbewertung. Die restlichen Jutsu nehme ich in die erweiterte Runde.

8. Deine Kuchiyose gebe ich in der Form ebenfalls nochmal in die interne Beratung, da die Organisation doch sehr von normalen Tiergattungen abweicht und ich hier eine Setzung herbeiführen möchte, ob wir das für nicht-mystische Kuchiyosen gestatten.

Obsidianskarabäus: Der neue Oboro-Bunshin findet meine Zustimmung. Beim B-Rang Taijutsu musst du bedenken, dass der Schaden von Taijutsu sich immer nach der Kraft richtet, das wird hier also nicht viel sein - de facto werden diese Käfer sehr lange brauchen, um irgendwo durchzukauen.

Die anderen Formen haben soweit ich das sehe Listenjutsu und sind korrekt spezialisiert.

Du hast hier generell nur 13 von 14 Punkten auf Attribute verteilt. Der vierzehnte würde verfallen. Ebenso scheinen nicht alle E-Ränge vergeben zu sein.


Soweit was ich jetzt ersehe. Es ist ein bisschen mehr geworden, aber letztlich alles Einzelheiten Very Happy

Gutes Gelingen!
- Koan

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Sa 19 Dez 2020 - 23:51
   
Guten Morgen Karuna-san,

vielen Dank für die Mühe einer Bewertung :^)

1. Rotäugig
Ich habe es im Charakter gegen etwas anderes ersetzt. Er hatte mal rote Augen, anscheinend hatte ich das einmal übersehen.

2. Emotionen
Genau, seine Philosophie und Weltsicht wird aus seiner Perspektive beschrieben, doch ich (der allwissende Autor) habe weiter unten dazu geschrieben, dass das meiste davon heuchlerisches Schwarz-Weiß-Denken ist.

3. Radikaler Ninshu
Ich sah die Radikalität einfach als Spektrum an, es gibt ja im Ninshu so wie bei jeder Religion Leute die es eher locker und liberaler halten, und dann gibt es wiederum andere Menschen, die mit mir Härte an die Sache ran gehen als Sora an Shingetsu. Aber ich hab das Radikal mal aus dem BW Kopf genommen, wenn du denkst, dass es dann schlicht leichter verständlich ist.

4. Kampfstil
Ich hab ein paar Sätze hinzugefügt (und das „ergraut“ zu „erloschen“ ersetzt). Bitte weise mich nochmal darauf hin, falls es weiterhin ungenügend ist.
Zitat :
Sein mangelhaftes Augenlicht verringert dabei jedoch seine Präzision in Situationen, in denen seine Skarabäen nicht als seine Augen agieren und ihn anleiten können.

[…]

Er hat jedoch seine Schwächen, denn sein Mangel an Angst macht Yuugen unvorsichtig und arrogant. Er vernachlässigt häufig seine Defensive, nimmt keine Rücksicht auf seine eigene Gesundheit und sein eigenes Überleben und handelt zwar nicht dumm, aber zumindest wie jemand, der nichts zu verlieren fürchtet.

5. Stärken und Schwächen
Falls die Stärke „Ohne Angst“ mit 2 Punkten ungenügend gewichtet ist, kann ich zwei Stärken daraus machen, aber ich warte dein endgültiges Urteil ab.
Das gleiche gilt für die gleichnamige Schwäche, wobei ich persönlich sagen muss, dass ich nicht denke dass „Selbstüberschätzung“ das gleiche ist wie „Lebensmüdigkeit“. Sich selbst zu überschätzen bedeutet, sich mit Gegnern anzulegen, die stärker oder zahlenmäßig überlegener sind als man händeln kann. Zusätzlich dazu lebensmüde zu sein bedeutet eher, dass man eigene Verletzungen, eigene Defensive, sogar das eigene Überleben geringer bewertet als den Erfolg der Mission, sogar dann, wenn die Mission dies gar nicht erfordert, etwas was nicht zwingend jemand so tun würde, der nur an Selbstüberschätzung leidet. Aber auch hier warte ich dein endgültiges Urteil ab. Wie du selbst angemerkt hast, habe ich ja deutlich mehr Schwäche-Punkte als Stärke-Punkte, also soll es jetzt nicht daran scheitern wenn du entscheidest, dass die Schwäche-Wertung abgesenkt werden muss.
Ich würde darauf verzichten, sein Alter als separate Schwäche anzubringen, weswegen ich es einfach entfernt habe.

6. Ningu
Ich habe die Namen der Waffen angepasst. Ich habe die Länge von „mehr als doppelt so lang“ zu „beinahe doppelt so lang“ geändert, was denke ich passt. Durchschnittliche Länge liegt irgendwo zwischen 148 für Japanerinnen und 160 für Japaner.  
Was die Bandagen angeht, ich habe sie mit 200 Exp angerechnet weil ich sie eher als Waffen anstatt als Rüstungen gesehen habe. Man kann sie im Grunde von der Waffengattung her als „chakraleitende Peitsche“ kategorisieren. Aber, ich meine, wenn du sagst die kosten nix dann bin ich sicher der letzte der sich dagegen wehren würde xD Aber sie sind wie gesagt eher offensive Ningu und weniger defensive.

7. Jutsu
Ich werde deine Rückmeldung dazu abwarten.

8. Kuchiyose
Auch hier werde ich warten, wie ihr entscheidet. Das mit dem Taijutsu behalte ich so im Kopf, keine Angst. Was die Attribute angeht, ich habe überall noch einen Punkt hinzugefügt und somit auf 14 erhöht. Das war tatsächlich ein schlichter Fehler. Yuugen ist zwar mein achter Charakter, aber der erste mit Kuchiyose, und das merkt man :^)

Falls ich etwas übersehen habe sollte, liegt es am Weißwein, nicht an Böswilligkeit. Gutes Gelingen auch dir.

MfG
Shin

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | So 20 Dez 2020 - 16:15
   
@Kamijiki Yuugen

1 - 4 sind damit abgehakt!

5. Die Stärke ist angemessen gewichtet. Ich wollte hier nur nochmal meine Auffassung verschriftlichen, dass die Reuelosigkeit letztlich Fluff ist und nix kostet.
Die beiden genannten Schwächen sind nicht ganz das selbe, sie spielen aber in ein ähnliches Risikoverhalten, das in der Praxis wahrscheinlich nicht stark unterschiedlich ausfallen wird. Wir haben uns daher auf einen Punkt für die Schwäche "Ohne Angst" geeinigt.

6. Die Bandagen sind ohne Chakra hinzuzufügen nur keine Waffe, wenn ich das richtig verstanden habe, was sie von anderen Waffen der Größenkategorie unterscheidet. Der passendste Vergleichspunkt ist mMn. Draht oder Seil. Bevor wir hier auf einen Preis kommen können bräuchten wir aber noch eine Angabe, wie viel davon Yuugen eigentlich hat, denn da steht beim zweiten Hinsehen weder eine Größe noch eine Länge.

Beim Rest erhältst du dann Rückmeldung, wenn ein Ergebnis vorliegt.

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | So 20 Dez 2020 - 18:55
   
Hoi again, Karuna-san,

ich habe die Schwäche Ohne Angst auf eine Wertung von 1 herabgesetzt. Bei den Houtai weiß ich nicht, wie viel Sinn es macht, eine konkrete Meter-Zahl oder ähnliches anzugeben, also habe ich einfach dazu geschrieben es handelt sich um genug Stoff, um seinen gesamten Körper ausgenommen seiner Hände, Füße und seines Gesichtes zu umwickeln, wenn dies nötig ist. Ich hoffe das hilft, um sich die Menge bildlich vorzustellen. Ich habe es wie gesagt als „übergroße Waffe“ angerechnet. Es stimmt zwar, dass ohne Chakra die Houtai keine Waffen sind, aber das gleiche kann man auch über Dinge wie chakraleitende Instrumente oder Uchiha-Fächer sagen, und diese werden normalerweise auch mit gewöhnlichen Waffen-Preisen belegt.

MfG
Shin

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | So 20 Dez 2020 - 19:22
   
@Kamijiki Yuugen

Das funktioniert so leider nicht. Es mag sein dass es dir für Yuugen schwierig erscheint, das in Metern anzugeben, aber der Funktion nach gleicht dein gewünschtes Ningu am ehesten Draht oder Seil und wird daher auch so bepreist. Es geht hier auch nicht nur um deine Bewerbung, da du die gewünschte Jutsu ja allgemein verfügbar machen wirst, und ich nicht für einen anderen User, der vielleicht genauer sagen kann, wie viel er benötigt, die selbe sehr ungenaue Rechnung zugrunde legen möchte wie du sie vorschlägst. Wir machen es daher von Anfang an richtig, und so schwer ist das eigentlich auch nicht:

Eine beispielhafte Mumienbandage hat etwa 6,5 cm Breite. Die Körperoberfläche eines erwachsenen Mannes sind näherungsweise 1,9 m². Wir suchen die Länge:
0,065 m * X m = 1,9 m²

und stellen um:

X m = 1,9m² / 0,065 m

Was nach meinem Rechner 29,23 Meter für das einfache Umwickeln des Körpers mit Bandagen dieser Breite ergibt. Wie vollständig und wie oft Yuugen das braucht, musst du uns dann sagen und eine individuell genauere Körperoberfläche würde ich auch dir überlassen auszurechnen.
Richtwerte für verschiedene Körperpartien findest du hier, falls Yuugen die Arme z.B. doppelt umwickelt.

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | So 20 Dez 2020 - 19:32
   
Hoi,

wie du wünschst. In dem Fall wähle ich eine Länge von 50 Metern, das ist eine schöne runde Zahl und sollte ausreichen um den Körper zweilagig zu umwickeln, da Yuugen kleiner und schmaler als ein durchschnittlicher Mann ist. Ich habe es in der BW noch nicht editiert, da ich deine Preisvorstellung abwarten wollte. Ich würde das auf einen Preis von 150 Exp ansetzten. Es gibt zwar keinen chakraleitenden Draht als Referenz, doch 5 Meter Draht kosten so viel wie ein Kunai, also ging ich davon aus, dass 5 Meter chakraleitender Draht so viel kosten wie ein chakraleitendes Kunai (15 Exp). Falls du das ähnlich bewertest, werde ich es nachtragen.

MfG
Shin

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | So 20 Dez 2020 - 19:47
   
Das findet unsere Zustimmung. Du kannst dir den Preis mit 150 XP eintragen und wir warten dann ab, was die Auswertung der Techniken angeht. Die sonstigen Punkte sind soweit ich das ersehen kann ja adressiert worden!

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | So 20 Dez 2020 - 20:59
   
Editiert.

MfG
Shin

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Do 24 Dez 2020 - 2:00
   
Hallo @Hozuki Shingetsu,

ich tagge einmal deinen Main, damit es schneller bei dir ankommt! Wir haben die offenen Themen aus deiner BW im heutigen Staffcall bearbeitet und folgende Ergebnisse erreicht:

1) Skarabäen
Das explizite Versteinern der Käfer ist nicht möglich, es müsste ein reiner Starrezustand sein.
Ein Mensch kann nicht Oberhaupt einer Kuchiyosefamilie sein. In diesen Punkten muss die allgemeine Beschreibung angepasst werden.

2) » KINZAKURO NO SHUSHI
-> Wir möchten dir empfehlen, diese Technik ein bisschen besser von Mizudeppo no Jutsu abzugrenzen. Das ist optional. Ohnehin ist eine Anpassung erforderlich, da der Vergleich mit einem Pistolenschuss als Schadensbeschreibung zu ungenau ist.

3) » NISSEKI FÛIN
-> Die Fuinkomponente musst du streichen, da bei dieser Technik nur etwas transportiert wird, nicht versiegelt.
-> Der Typ muss unterstützend sein, defensiv ist für diese Art Technik aus Balancinggründen nicht möglich.
-> Diese Technik muss eine kleine Verzögerung von Aufnahme bis Abgabe haben (ein bis zwei Sekunden), diese kann nicht optional sein.
-> Reflektierte Jutsu müssen in ihrer Stärke um einen Rang reduziert werden.

4) » NINPO: HENZAI EISOU
-> Unser Setting enthält aktuell keine Techniken spezifisch zur Langstreckenkommunikation. Das ist absichtsvoll und soll auch so bleiben. Der Langstreckentransport des Hiraishin soll ebenfalls auf dieses beschränkt bleiben. Insofern müssen wir deine Technik ablehnen.

5) » KUCHIYOSE: KOUSUI UCHIKOMI
-> Das ist als generalisierte Jutsu ebenfalls nicht zulässig. Eine beschwörende Jikukan-Jutsu muss bestimmte Objekte beschwören.

Das war es aber soweit.
Melde dich, wenn du die Bewerbung entsprechend überarbeitet hast.

mfG
- Koan

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Do 24 Dez 2020 - 17:26
   
Hoi,

ich habe das Kinzakuro no Shushi sowie das Nisseki Fuin (umbenannt zu „Nisseki no Kan“) gemäß der Kritik verändert. Das Versteinern der Skarabäen ist ebenfalls entfernt. Bei den übrigen beiden Punkten habe ich Nachfragen.

1. Skarabäen Struktur
Ich würde hier gerne um eine Begründung des Beschlusses bitten. Kuchiyose-Tiere sind normalerweise intelligente Wesen mit einem freien Bewusstsein, und Oberhaupt einer Kuchiyose-Familie ist im Forum keine feste Position und kein geschützter Begriff. Es gibt Kuchiyose, die haben Oberhäupter, andere haben mehrere, andere haben keine oder besitzen nicht einmal eine Organisation, sind nur Einzelgänger, manche beten Götzen an oder unterwerfen sich anderen Prinzipien. Weshalb kann eine Kuchiyose-Familie sich nicht dazu entscheiden, sich einem Menschen zu unterwerfen oder in selbsterauferlegter Sklaverei zu existieren? Es würde mir wirklich helfen, die Kritik zu akzeptieren, wenn ich eine Begründung für den Beschluss „Kuchiyose-Geister können keinen Menschen als ihren Anführer ansehen“ erhalten könnte.

2. Kousui Uchikomi
Auch hier möchte ich nochmal nachhaken. Es handelt sich nämlich nicht um eine beschwörende Technik, sondern um eine Transportierende. Beschworen wird ja kein zufälliges oder unspezifiziertes Objekt, sondern ein Objekt, das im Vorfeld in der Szene ausgespielt präpariert werden muss. Der Anwender formt Fingerzeichen, danach muss er das fragliche Objekt berühren und danach kann er es teleportieren. Wenn der Beschluss lautet, dass dies grundsätzlich nicht möglich sein soll, darf ich das so verstehen dass es generell nicht möglich ist mittels Jikuukan-Jutsu mit Chakra präparierte Objekte durch den Raum zu transportieren?

MfG
Shin

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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Do 24 Dez 2020 - 18:23
   
@Hozuki Shingetsu

1. Du hast ja zahlreiche andere zulässige Optionen des Kuchiyose-Oberhauptes inklusive kein Oberhaupt aufgezählt und dich wohlwissend nicht für eine davon entschieden, sondern für eine Neueinführung. Diese prüfen wir vor Zulassung auf Stimmigkeit, ungeachtet dessen, wie viele Varianten es bereits gibt.
In der von dir gestalteten Variante kann auch keines der Tiere ausreichend abstrakt denken, um irgendeine Organisationsform bewusst zu bilden. Insofern wundert es mich, dass du hier von einer "freiwilligen" Organisation in Sklaverei schreibst. Die Möglichkeit zu irgendeiner bewussten Entscheidung hast du dieser Familie im Text explizit entzogen, insofern kann das hier keine Begründung sein.

Was uns letztlich bewogen hat diese Struktur abzulehnen ist, dass sie den - wie von dir herausgestellt eigentlich extrem weiten - Rahmen der Tierbeschwörungen verlässt. Wir sind bereit, dir da viel Individualität zuzugestehen, aber Insekten als reine Ausdehnung des Willens ihres Anwenders/Meisters sind keine Tierbeschwörungen im Sinne des Settings.

Außerdem ist das bereits die Spezialität des Aburame-Clans.

2. Ich habe mich etwas unklar ausgedrückt, denn letztlich ist jedes Jikukan-Ninjutsu ein Transport der einen oder anderen Art. Auch ein Eberkopfdeckel wird mit der Jikukan-Komponente entsprechender Jutsu nicht erschaffen, sondern nur bewegt. Worüber wir hier konkret reden ist der Transport mit (in der Regel, ich unterstelle einmal dass es nicht für den Gebrauch mit Konfetti und Luftschlangen dienen soll) schädigender Zielsetzung. Wenn du mit Jikukan aber Dinge auf Gegner werfen willst, so gibt es dafür bereits Jutsu mit definiertem Ergebnis, und entsprechend muss deine Technik ebenfalls ein definiertes Ergebnis haben. Willst du beliebige Objekte aus deinem Gepäck oder der Umgebung auf Gegner werfen, lautet die Antwort auf diese Frage eben nicht Jikukan, sondern Kraft. Wenn du bereit bist den Typus der Objekte etwas einzuschränken (z.B. auf Metall) gibt es auch Jiton als Option.
Es handelt sich hier um ein Gameplay-Argument über die Grenzen, was mit einer bestimmten Ausbildung an Flexibilität möglich ist, ohne andere dort angenommene und angemessene Techniken obsolet zu machen. Aus diesem Entscheid solltest du entsprechend keine allgemeine Regel für Jikukan herleiten.

mfG,
- Koan

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"Fear not this night, you will not go astray!"

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Kamijiki Yuugen
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Kamijiki Yuugen
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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Do 24 Dez 2020 - 20:03
   
Hoi,

vielen Dank für die Begründung. Das ist ja schon alles, was ich haben wollte, denn für einen Spieler ist es schwer nötige Anpassungen vorzunehmen oder Dinge umzusetzen, wenn Kritik und Bewertungen ohne Begründung angeführt werden, um nachzuvollziehen, wo eigentlich das Problem war. Doch mit diesen weiterführenden Erklärungen fällt es mir leichter, zielgerichtet zu editieren.

Ich habe das Kousui Uchikomi gegen das Listengenjutsu Hirou no Jutsu ausgetauscht, und den Punkt „Struktur“ in der Kuchiyose-Übersicht neu geschrieben.

MfG
Shin

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Koan
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Koan
Konoha-Tokubetsu Jounin
Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Do 24 Dez 2020 - 22:19
   
[A-Reisender] Kamijiki Yuugen XO26A1

Die ZB wird sich dann ihrerseits nochmal melden.

Frohes Fest!
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Tama
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Re: [A-Reisender] Kamijiki Yuugen [Link] | Fr 25 Dez 2020 - 21:14
   
Moin Shin,

ein sehr interessanter Charakter und da Kohaku auch schon alles Relevante gefunden hat bleibt mir nicht mehr zu tun als dir viel Spaß mit dem neuen Charakter zu wünschen und dir das hier zu geben:

[A-Reisender] Kamijiki Yuugen Angenommen00k80



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[A-Reisender] Kamijiki Yuugen

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