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 [Jōnin] Hagane Kajiya

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Anzahl der Beiträge : 15227
Exp : 1041
Anmeldedatum : 26.01.15
Alter : 23

Charakter
Ninja-Rang: Jônin [A]
Fraktion: Kaminari no Kuni
Merkmale: Narben am linken Unterarm | Tattoo auf der Brust
Hagane Kajiya
[Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | So 8 Feb 2015 - 17:24

Hagane Kajiya
Hard as steel, burning like a fiery forge, we will prevail! We will rise again!

» B.A.S.I.C.S
NAME: Hagane
VORNAME: Kajiya (übersetzt: Die Schmiedin)
NICKNAME: Princess of Steel
So wird Kajiya genannt, seit sie ihr Koton erweckt hat. Durch ihr junges Alter stach eine solche Entwicklung hervor, dadurch, dass es ein wenig bekannter wurde, ihr Name jedoch nicht, gab man ihr diesen Namen. Ein Schatten, geworfen von der Zukunft, beinahe ihrer Bestimmung, diesen Clan einmal zu übernehmen.

ALTER: 27
GEBURTSTAG: 09.10.973
GESCHLECHT: Weiblich

GEBURTSORT: Kumogakure no Sato
ZUGEHÖRIGKEIT: Kaminari no Kuni (Kumo)
RANG: Jōnin

CLAN:
Sie wurde in den Clan geboren, hat sich auch nie dagegen gewehrt, dort zu sein und kann sich nicht darüber beschweren, ihr Dasein als Hagane zu fristen. Mit zwanzig hat sie das erste Mal mit der etwas breiteren Masse des Clans zu tun gehabt, besonders dadurch, da sie sich in den Wegen des Koton auskennt und ihre Kräfte dementsprechend schult. Mit siebenundzwanzig schafft sie es, die übrigen Mitglieder von sich zu überzeugen, Kajiya wird zum Oberhaupt ernannt, auch wenn das nicht reibungslos verläuft und sie sich gegen familieninterne Widersacher durchsetzen musste. Den Clan führt sie nun mit fester Hand. An ihrer Autorität lässt sie nicht rütteln, dennoch versucht sie, die verbohrten Richtlinien der Hagane zu ändern, um den Clan in die Moderne und ein geachteteres, besseres Leben führen zu können. Nach Kagiya müssten die besten Schmiede des Landes auch wieder als solche angesehen werden, dafür setzt sie sich auch dementsprechend ein, selbst wenn es notwendig ist, einige Richtlinien des Clanes deshalb zu ändern.



» A.P.P.E.A.R.A.N.C.E
AUSSEHEN:
Kajiya stellt eine ziemlich schöne Frau dar, sie ist auf satte 1,76 an Metern herangewachsen und wiegt, was eher ihrem trainierten Körper geschuldet ist, inzwischen 63 Kilogramm. Überschüssiges Fett findet sich nicht an den definierten Konturen ihres jungen Körpers. In ihren 27 Lebensjahren hat sie stets auf sich geachtet und durch Training von Jutsu, Körper und Geist dafür gesorgt, wahlweise dafür gesorgt bekommen, dass sie sich nicht gehen ließ. So durchziehen kräftige Muskeln ihren Körper, die sich jedoch äußerlich nicht unbedingt abzeichnen. Ihre Form ist sehnig und trotz dem relativ großen Anteil an Kraft, der dahinter steckt, ziemlich feminin geblieben. In der modernen Umgangssprache würde man ihr eine X-Figur, die klassische Sanduhr, andichten können, was sich besonders durch ihre körperbetonte Kleidung zeigt. Ihre Beine ziehen sich lange und sind, wie der Rest des Körpers, ausgenommen ihres Schopfes, von Haar befreit. Man merkt, dass Kajiya auf sich achtet und ein relativ klar definiertes Empfinden für Ästhetik an einer Frau hat.

Das Gesicht wirkt ähnlich gepflegt. Ihre Haut ist makellos, die Augenbrauen in Form gebracht, auch wenn sie dafür selten wirklich etwas tun muss, die Lippen relativ oft mit roter Farbe verziert. Manch einer denkt, sie kam mit ihnen auf die Welt, denn eher selten sieht man sie tatsächlich ohne hergerichtetes Gesicht, insbesondere ihre Lippen rücken da etwas in den Vordergrund, da dieser durch die relativ blasse Haut Kajiyas natürlich hervorsticht. Gleich verhält es sich mit beinahe strahlend grünen Augen, von mancher Seite aus als smaragden bezeichnet. Durch geschickten Einsatz von Make-Up schafft sie es immer wieder, den strahlenden Schein zu verstärken, was ihrem Blick, wenn sie es darauf anlegt, genügend Durchsetzungsstärke verleihen kann, um schwächere Herzen schon beim bloßen Anblick Kajiyas davon zu überzeugen, dass sie recht hat.

Umrahmt wird ihr Gesicht von langen, schwarzen Haaren, die sich bis zu ihrer Hüfte winden und diese nur beinahe berühren und im richtigen Licht einen leichten Rotschimmer annehmen können. Ihre seidig glänzende Haarpracht trägt sie meist offen. Mag zwar auf manchen Missionen stören, doch gibt es kaum einen Grund für sie, an diesem Stil etwas zu ändern. Ist es tatsächlich notwendig, ihre Mähne mal zu bändigen, wird dies dadurch geregelt, dass sie sich einen einfachen Pferdeschwanz bindet. Mehr Restriktionen will sie sich auch nicht auferlegen, was ihr Haar betrifft, immerhin mag sie die Länge, mag, was aus ihrem schwarzen Schopf geworden ist und ihn mittels eingeschränkter Frisuren seiner Freiheit zu berauben scheint ihr falsch.

Anders nun als ihr Körper es eigentlich verlangen würde, kleidet Kajiya sich nicht ungemein feminin. Ihre Beine müssen stets von einer Hose umfasst sein, Absätze an den Schuhen stören, weshalb sie meist feste Stiefel trägt, am Besten gefertigt aus Leder, um haltbar zu sein, die Schönheit kommt an zweiter Stelle. An ihrem Oberkörper geht es weiter, sie trägt gerne längere, hochgeschlossene Oberteile, jedoch mit der Möglichkeit, einige Knöpfe zu öffnen, sollte ihr danach sein, sich etwas freier zu geben. Die Ärmel haben stets lang zu sein, um die Handschuhe, die sie an den Händen trägt, noch leicht zu überlappen. Das Einzige, was ihre Kleidung Gutes für ihre Figur tut, ist eng zu sein. Sie mag flatternde Sachen nicht, wodurch sich ihr überaus definierter Körper meistens unter ihrer Kleidung abzeichnet, was eher unbewusst dafür sorgt, dass man ihr doch immer wieder mal hinterhersieht. Auf Missionen gibt es so natürlich nur diese Art der Bekleidung, privat sieht es etwas anders aus. Im Normalfall trifft man Kajiya auch nur so an, sollte der Anlass es jedoch verlangen, ist auch sie in der Lage, in freiere Sachen, wie beispielsweise ein Kleid zu springen. Sie tut es ungerne, versucht es zu vermeiden, kann es aber theoretisch meiden. All dies vor dem Hintergrund, dass ihre Lieblingsfarben hierbei Weinrot und Schwarz sind. Man findet immer etwas in diesen Farbtönen an ihrem Äußeren, meistens besteht ihre Kleidung wirklich vollständig aus diesen zwei Komponenten, von kleineren Details abgesehen. Abgesehen davon, trägt sie tatsächlich das Stirnband von Kumo mit sich herum. Dies allerdings nicht, wie üblich, auf dem Kopf, sondern um den rechten Oberarm gewickelt, seit ihrer Ernennung zum Clanoberhaupt ist an das Stirnband zusätzlich ein Anhänger angebracht, der das Symbol des Clans zeigt. Eine hilfreiche Hüfttasche besitzt sie zwar, trägt sie aber nur auf Missionen und sogar da äußerst ungern.

Ihre nun bevorzugte Tracht ist also eng und praktikabel, soll aber dennoch eine gewisse Qualität aufweisen, wie es sich nun mal für ein Clanoberhaupt gehört, doch gibt es da eine Kleinigkeit, auf die sie höchst pingelig achtet, nämlich Handschuhe. Dieses Fingerkleid begleitet sie seit einer Verletzung an der rechten Hand ständig. Zu anfangs noch, um ihren Verband ein wenig zu überdecken, inzwischen, um die Narbe, die eine solche Wunde hinterlassen hat, kaschieren zu können. Stilistisch auch das einzige Stück Bekleidung, das sie sich eigens anfertigen lässt, um es wirklich nach ihren Wünschen bekommen zu können. Hochwertiges Material, manchmal Stoff, manchmal Leder, das hängt von Kajiyas Laune ab, muss es selbstverständlich sein, weshalb es dazu kommen kann, dass der Preis ihrer Handschuhe alleine eine ländliche Familie vermutlich für zwei Wochen ernähren könnte.

BESONDERE MERKMALE: Besonders viel ist an der jungen Frau nicht auffällig, wenn es um ihren Körper geht. Der meist sichtbare Teil ihrer Haut ist eher makellos, als alles Andere, Haar- und Augenfarbe stechen nicht übermäßig heraus und Deformierungen etwaiger Gliedmaßen weist sie nicht auf. Sieht man jedoch unter ihre Kleidung, ein Anblick, der inzwischen kaum noch jemandem zu Teil wird, erblickt man Relikte aus ihrer Vergangenheit. Eine geradlinige Narbe von etwa zwei Zentimetern Breite und sechs Zentimetern Länge ziert den Bereich über ihrer linken Niere. Ein weiteres, schlecht verheiltes Andenken an jüngere Jahre findet sich am rechten Handrücken. Ein kreisrundes Objekt scheint dort einst ihre Haut durchbohrt zu haben, immerhin zeigt eine Stelle von zweieinhalb Zentimetern Durchmesser Veränderungen im Vergleich zu ihrer restlichen Haut. Narbiges Gewebe ersetzt das, was man einst als normale Haut bezeichnen konnte, weshalb sie auch des Öfteren Handschuhe trägt. Schämen tut sie sich vielleicht nicht für ihre Verletzungen, zu behaupten jedoch, sie spräche gerne über das, was dort passiert ist, wäre eine glatte Lüge, es zu verstecken beugt so von vorneherein unangenehmen Fragen vor.



» A.B.O.U.T Y.O.U
PERSÖNLICHKEIT:
Zu sagen, Kajiya wäre besonders einfach, müsste man als Lüge betiteln. Sie hat sich über die Jahre hin verändert, fiel aber beinahe immer aus dem Muster ihres Clans. Die konservativen Hagane hielten nie wirklich viel davon. Zumindest die, die sie in frühen Jahren kannten, was eigentlich nur Kajiyas Eltern und ihren Großvater betraf, der Rest des Clans wurde ihr eher später nähergeführt. Als Kind war sie öfter aufsässig, was der autoritären Erziehung durch ihre Eltern entgegenwirkte. Dennoch ließ sie sich davon nicht beirren, Kajiya war von frühen Kindesjahren an fast so etwas wie stur. Kaum etwas konnte man dem Mädchen vorschreiben, sie hat stets versucht, ihren Willen durchzusetzen, was laut ihr, auch der Grund dafür ist, dass ihr Kekkei Genkai so früh aktiviert wurde. Bereits mit zwei Jahren lässt sich erahnen, dass sie das Koton beherrscht, mit fünf Jahren kann sie es trainieren. Noch bevor sie also überhaupt daran denkt, normale, elementunabhängige Techniken zu lernen, schafft sie es rein durch ihren Willen, die Stahl-, sowie die Erdfreisetzung zu verbessern, was von der stählernen Entschlossenheit der jungen Frau zeugt. Daran hat sich bislang nichts geändert, daran angelehnt hat sie auch ihren Ninjaweg entwickelt.

Ebenso passend zu ihrem durchsetzungsstarken Wesen ist die Eigenwilligkeit der jungen Frau. Sie macht kaum etwas auf üblichen Wegen und versucht stets, eigene Vorgehensweisen zu entwickeln, um Probleme zu verarbeiten. Niemand kann Kajiya nachsagen, sie hätte ihr Leben auf Anderen aufgebaut, ohne selbst tätig zu werden. Selbstständigkeit war ihr schon immer wichtig, sich ständig auf Hilfe zu verlassen, kommt für sie nicht in Frage. Genau deshalb hat sie auch eine gewisse Abneigung gegenüber fremden Personen entwickelt. Die Eigenart, sich selbst auf niemanden zu verlassen, sowie der ständige, beinahe etwas dichtere Kontakt zu ihren Eltern, haben über die Jahre hinweg dafür gesorgt, dass Kajiya sich ungerne mit anderen, ihr unbekannten Menschen einlässt, weshalb es ihr schwer fällt, neue Kontakte zu knüpfen und auch noch zu halten. Dies zumindest, bis sie ihr neues Amt bekleiden durfte. Eher gezwungenermaßen, aber schlussendlich doch, hat sie sich dazu durchgerungen, ein wenig offener gegenüber ihren Mitmenschen zu sein. Inzwischen schafft sie es tatsächlich, normale Gespräche mit jenen zu führen, die sie gerade erst kennen gelernt hat, ohne sich ständig entfernen zu wollen.

Auch wenn man nun glauben könnte, sie wäre Anderen und ihrer Lebensart gegenüber grundsätzlich negativ eingestellt, so stimmt das nicht ganz. Seit jeher war Kajiya eine aufgeschlossene Frau, die beinahe sämtliche Lebensarten akzeptieren kann, solange man sich dafür nicht selbst verrät. Ein gestandener Mann, vom eigenen Clan dazu auserkoren, ihn einmal zu übernehmen, möchte lieber Künstler sein und sich aus dem politischen Dasein zurückziehen? Für sie in Ordnung, sogar im eigenen Clan würde sie dem nichts entgegnen, solange er es aus freier Überzeugung und für sich tut, nicht weil es das praktischere Leben ist. Man kann sagen, dass es Selbstsicherheit ist, die sie verlangt. Tut man etwas, muss man selbst dahinterstehen und es, falls notwendig, auch verteidigen können.

Man muss dabei allerdings Realist bleiben. Kajiya versteht viele Entscheidungen und unterstützt vor allem die etwas extravaganteren, da sie ganz einfach Veränderung und Fortschritt bedeuten, etwas, das ihr persönlich am Herzen liegt, nichtsdestotrotz müssen es Ziele sein, die im Bereich des Möglichen, oder zumindest des einigermaßen Durchführbaren sein. Niemand kann ihre Unterstützung erwarten, der sich als talentloser, fauler Bauer ausmalt, einmal Raikage zu werden. Vielleicht mag es mit etwas harter Arbeit machbar sein, dennoch ist es ganz einfach nicht realistisch und liegt somit nicht mehr im Bereich dessen, was Kajiya als würdig ihrer Hilfe empfindet.

Trotz ihrer also eigentlich ziemlich aufgeschlossenen Art, ist sie, wie soll sie als Hagane sonst sein, hart und unnachgiebig. Sie mag keine Schwäche und führt ihren Clan mit beinahe eiserner Hand. Viel kann getan werden, das eigene Leben größtenteils frei bestimmt werden, doch die Regeln, die sie hat, sind auch einzuhalten. Widersetzt man sich der jungen Frau, fällt man schnell in Ungnade, selbst, oder eher besonders, als Clanmitglied hat man keinen Freibrief erhalten, alles zu tun, was man will, nur weil sie Selbstbestimmung und freie Wahl des Lebenswegs fördert. Hält man sich nicht an ihre Regeln, kommt die angedachte Erziehung ihrer Eltern zum Vorschein. Sie wird streng und höchst autoritär, ihr kann sogar mal die Hand ausrutschen, was bei ihrer Körperkraft auch wirklich ein Zeichen setzt.

Dennoch darf man so nicht glauben, Kajiya wäre ungerecht, brutal, oder nicht wirklich liebend gegenüber ihren Leuten, nein. Fremde mag sie nicht wirklich, auch bringt sie ihnen keine wirkliche Sympathie entgegen, ihre eigenen Leute hingegen schafft sie nicht nur zu mögen, sondern gar so etwas wie zu lieben. Sie sorgt sich um das Schicksal ihres Clans und dessen Mitgliedern, weshalb sie Fürsorge ihnen gegenüber aufbringt, das schon, seit sie das erste Mal wirklich mit ihnen zu tun gehabt hat. Diese Ader lässt sie aber kaum jemanden spüren. Weichheit passt nicht zu den Hagane, Zärtlichkeit auch nicht, weshalb sie eher aus den Schatten heraus ihre Affinität zu Mitgliedern des Clans zeigt. Genau so ist es auch bei Clanfremden, die sich in ihr Herz gestohlen haben. Eine Person gab es bislang, die das vollbrachte und selbst ihm gegenüber war sie selten zart. Lediglich in wenigen Momenten, so selten auftretend, dass sie kaum der Rede wert sind, bringt sie es über sich, diese Freundlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Ob sie nach den Vorfällen in ihrer Vergangenheit wieder dazu fähig sein wird, jemand Anderem als einem Hagane so etwas entgegenzubringen, weiß sie noch nicht.

Negativ fällt bei ihr, neben der Eigenart, sich nichts sagen zu lassen und ihr Ding durchzuziehen, auf, dass sie seit ihrem einundzwanzigsten Lebensjahr zu rauchen begonnen hat. Sie macht sich nicht besonders viel daraus, hält sich deswegen nicht für abgehoben, sondern macht es wirklich nur der Beruhigung wegen, jedoch dummerweise oft in Situationen, in denen es als respektlos erachtet werden könnte. Da sie es inzwischen seit sechs Jahren macht, hat sich für Kajiya eine starke Abhängigkeit entwickelt. Muss sie länger als drei Stunden ohne Zigarette auskommen, stellen sich tatsächlich kleine Entzugserscheinungen ein, sie zittert ein wenig und geht das länger, wird sie regelrecht aggressiv. Dass sie daran arbeiten würde, könnte man nicht sagen, dennoch versucht sie, ihren Konsum etwas zu reduzieren, um der Sucht langsam wieder zu entfliehen.

An sich wäre hier Schluss. Kajiya mag fremde Leute nicht, sorgt sich um ihren Clan und ist für eine Hagane überaus fortschrittlich. Etwas speziell, aber nicht genug, um sie wirklich als überaus herausragend zu bezeichnen. Was aber wäre ein Mensch ohne seine Vergangenheit? Sie prägt ihn und verändert selbst den stärksten Charakter, wenn die Ereignisse einscheidend genug waren. Eben solch ein Ereignis gab es auch für Kajiya. Das Jahr 994 p.N. raubte ihr zwei Menschen, die bis dato für sie da waren. Ihre Eltern, zusammen mit einigen anderen Hagane, wurden ihr entrissen, weil jemand den Schmieden zeigen wollte, wie gut Waffen funktionieren. Ein terroristischer Akt, ironischerweise mit brutaler Waffengewalt durchgeführt, um gegen eben diese zu protestieren, nahm Kajiya ihre Lebensspender. Ein Schock, von dem sie sich lange nicht erholen sollte, was sich auch in ihrem Charakter wiederspiegelt.

Seit dem Attentat ist der Tod wirklich aktiv in ihr Leben getreten. Natürlich, immer wieder sterben um einen herum Menschen, sei es nun im natürlichen Umfeld, kein normaler Mensch ist unsterblich, oder auf Missionen. Menschen sterben nunmal, weil sie dafür gedacht sind. Das war ihre Ansicht, bevor ihre Eltern getötet wurden. Inzwischen ist sie sich der Kurzlebigkeit der Menschen bewusst. Von heute auf morgen können Personen sterben. Menschen, die noch da sind, die einem frisch im Gedächtnis sind, können schon am Folgetag weg sein. Ein Gedanke, wegen dem sie vorsichtiger geworden ist. Sie mag ihr Leben, mag das ihres Clans und versucht Beides nun aktiver zu schützen als zuvor, dennoch ist sie nicht gänzlich davon geheilt, was geschehen ist. So kann der Tod derer, die sie als Verbündete ansieht und die sie ein wenig näher kennen gelernt hat, traumatische Folgen auf sie haben kann. Sterben triggert eine Unterart des posttraumatischen Belastungssyndrom, was sie zusammenbrechen lässt. Sie wird zu einem leichten Opfer, da sie auf die Knie fällt, die Hände an die Schläfen packt und mit aufgerissenen Augen auf den Boden starrt. Das alles hält für zwei Minuten an, danach erhält sie die Kontrolle über ihren Körper wieder, tut sich aber schwer, sich zu konzentrieren und wird zittrig. Erst nach weiteren drei Minuten hat sie die vollständige Kontrolle über Körper und Geist wiedererlangt, um gewohnt weitermachen zu können.

Ebenso einschneidend war die Ernennung zum Clanoberhaupt. Von da an hat sie gemerkt, dass sie nicht nur für sich leben kann. Ihr Leben gehörte von da an ihrem Clan und die fast schon perspektivlose Art zu Handeln musste abgelegt werden. Bislang nämlich war sie frei von Träumen und Wünschen, das hatte sich nun ganz einfach zu ändern. Statt also für sich selbst und in den Tag zu leben, übernimmt sie nun Verantwortung für ihren Clan und versucht, diesen voranzubringen. Ihre Wünsche änderten sich dahingehend, dass sie die Hagane wieder zu altem Glanz bringen möchte, was erfordert, dass sie vorausschauender handelt. Einfach tun, was ihr beliebt, ist nicht mehr möglich, Kajiya ist folglich stark gereift, seit sie als Oberhaupt dient. Mitunter kommt dies vom Clan selbst, denn fordernd waren die Hagane schon immer, was sich alleine daran sehen lässt, dass das Oberhaupt geradezu dazu verpflichtet ist, die claneigenen Techniken gemeistert zu haben, um für den Rang überhaupt in Frage zu kommen. Eben deshalb trat ihr Privatleben von da an ein wenig in den Hintergrund. Zu allererst dient sie dem Clan, erst danach kommen persönliche Belangen, was Kajiya belastbarer gemacht hat. Irgendwie musste sie ja die neue Aufgabe und ihr bisheriges Leben unter einen Hut bringen, das hat dazu geführt, dass sie Stresssituationen bessern zu meistern weiß und Ordnung in ihr Leben gebracht hat.

Zu guter Letzt hat die Amtsübernahme eine gravierende Entscheidung Kajiyas erfordert. Die Neigung, von der sie gerade erst ein Jahr wusste, musste unterdrückt werden. Der Clan sieht solche Sachen ungerne, zu konservativ ist das Denken der Familienmitglieder, als das sie es akzeptieren würden, wenn die eigene Anführerin solch sexuellen Abgründen nachgeht. Natürlich ist das eine Sache, die sie ändern möchte. Offenheit ist ihr wichtig, auch, dass man ausleben kann, was man ist und solange das bei den Hagane nicht geht, wird sie auch selbst dafür sorgen müssen, diesem Aspekt ihrer selbst nicht nachzugeben, selbst wenn es ihr schwer fällt. So entstand ein innerer Zwist bei Kajiya, denn sie möchte sich nicht für Andere verbiegen, es widerstrebt ihr aus tiefstem Herzen, sich selbst so verstecken zu müssen, doch mag sie ihren Posten zu sehr, als das es ihr egal sein könnte. Nicht der Macht, oder den Vorzügen wegen, sondern weil sie Veränderungen herbeiführen möchte, um den ganzen Clan zu modernisieren, das ist in ihren Augen nur möglich, wenn man ihn anführt, weshalb sie sich wohl oder übel damit abfinden muss, das, was sie tief im Inneren ist, vorerst dort verweilen zu lassen.

LIKES:
-Schmiedestätten
-Handwerkliche Kunst
-An verregneten Nachmittagen Tee zu sich nehmen
-Basteln und Tüfteln
-Singvögel
-Den Fortschritt
-Die Landschaft ihrer Heimat
-Den direkten Kampfeinsatz
-Ihre Clanmitglieder
-Private Bäder in heißen Quellen
-Tiefgekühltes Essen
-Scharfes Essen
-Höhlen
-Forschheit
-Aufgeschlossenheit
DISLIKES:
-Regression
-Zwingendes Festhalten an Traditionen
-Konservatismus
-Das Gefühl, unfähig zu sein
-Schneefall
-Eingeschränktheit
-Nagetiere
-Den Glauben an Gottheiten
-Käse aller Art
-Gesprudelte Getränke
-Süßigkeiten, mit Ausnahme von Lollys
-Unfähigkeit
-Herablassendes Verhalten
-Treffen von Oberhäuptern
-Das offene Meer

ZIEL/TRAUM:
Eine großartige Träumerin war Kajiya noch nie, dementsprechend sind auch ihre Vorstellungen für die Zukunft von realisitschen Ansehen geprägt, die sich auch durchsetzen lassen. Auch gab es nie wirklich viele Dinge, die sie wollte, schon in ihrer Kindheit lebte sie eher in den nächsten Tag hinein und steckte ihre Ziele maximal in das Erreichen des Abends, von Träumen ganz zu schweigen. Jetzt, wo sie ihren jugendlichen, gar kindlichen, Stil zu leben abgelegt hat, besonders in ihrer Position als Oberhaupt eines ganzen Clans, gibt es aber auch für sie Dinge, die sie erreichen möchte, da sie nun nicht länger nur für sich verantwortlich ist.

Einerseits ist die Reetablierung ihres Clans als einer der größeren ein Punkt auf ihrer Agenda, denn das Nischendasein als unbedeutende Handwerker stört die Dame schon länger. Kaum jemand weiß zu würdigen, was ein geschulter Hagane mit einem Klumpen Stahl anzufangen weiß! Noch dazu ist das Dorf auf sie angewiesen, woher, wenn nicht von ihnen, sollten sie sonst ihre Waffen für die ewigen Streitereien bekommen, die von der kriegerischen Nation ausgehen?

Auf der anderen Seite gibt es die Aufklärung des eigenen Clans. Es ist ein überaus traditionsbewusster Zusammenschluss, der wenig von modernen Mitteln der menschlichen Aufklärung hält und auch als Oberhaupt ist es ihr bislang schwer gefallen, daran auch nur eine Kleinigkeit zu ändern, da viel zu viele Steine in ihren Weg gelegt werden. So fällt es Kajiya schwer, die sturen Köpfe ihrer Mitglieder zu erweichen, um vielleicht doch Veränderungen zuzulassen, die einen progressiveren Weg in die Zukunft ermöglichen würden.

Mit der Übernahme ihres Amtes hat sich aber tatsächlich auch ein persönlicherer Wunsch in ihren Kopf geschlichen. Einblicke in bis dato eher verstecktere Schriftrollen wurden ihr gewährt, sodass sie gesehen hat, wie viele ihrer Landsleute bereits in ihrem Alter verstorben sind. Kajiya hat nichts gegen den Krieg, sie mag ihn sogar beinahe, immerhin ist sie eher kriegerischer Natur, doch stören sie die unzähligen Opfer, die dabei entstehen. Natürlich, Schlachten werden immer ihren Zoll einfordern, doch wieso sollten mittelmäßige Waffen und Rüstungen der Grund für den Untergang so vieler, tapferer Shinobi sein? Nicht direkt aus diesen Fakten herauslesbar, war es für sie dennoch klar, dass schlechte Ausrüstungen nun mal Gang und Gebe sind, das hat lediglich ihre Augen geöffnet. Was also will sie? Nicht weniger als die perfekte Rüstung erschaffen. Kein Schlag soll sie durchbrechen können, dabei muss sie dennoch leicht und erschwinglich sein. Ein schwieriges Unterfangen, doch wer sonst, als ein Mitglied des Hagane-Clans hätte das Potential dazu, etwas derartiges zu schaffen?

NINDO:
"Der Hammer fällt unabdinglich."
Angelehnt an die Schmiedekünste ihres Clans gestaltet sich die Lebenseinstellung dessen neuer Anführerin. Kurz und prägnant, ohne poetische Umschreibungen, wie es bei so Vielen der Fall ist, möchte Kajiya damit ausdrücken, dass es schwer ist, ihren Willen zu verbiegen. Wie der Hammerschlag auf heißen Stahl folgen wird, ohne aufgehalten zu werden, können weder sie, noch ihr Clan, einfach so aufgehalten werden. Stärke und Durchhaltevermögen zählen zu ihren Tugenden, die sie von sich selbst genauso wie von ihren Mitmenschen verlangt, um den stetigen Hammerfall zu gewährleisten, ohne den der Stahl ihres Clans kalt und spröde würde, verdammt dazu, zu zerbrechen.



» B.I.O.G.R.A.P.H.Y
FAMILIE:
Zwei Menschen stechen hier natürlich besonders heraus. Die Personen, die für Kajiya verantwortlich sind, nannten sich einst Isaki und Yui und verweilen nicht mehr unter den Lebenden. Yui wurde nicht im Clan geboren und besaß auch vorher keinen Nachnamen. Sie war eine Waise und lebte auf der Straße, bis Isaki sie fand, zu sich nahm, anfangs nur als Adoptivschwester, was seinen Eltern ob der fehlenden Tochter gefiel, später jedoch als weit mehr als das. Die Geschichte ihrer Jugend wäre eine lange, eine tragische und eine umständliche, dennoch fanden sich zwei füreinander geschaffene Seelen, um letzten Endes mit einer Tochter gesegnet zu werden. Isaki zählte zu Kajiyas Geburt noch 25 Jahre, Yui lediglich 23. Sie wurden also einigermaßen früh Eltern, hatten aber dennoch bereits genug aufgebaut, um das kleine Mädchen versorgen zu können. Auf Grund zwar liebevoller, aber trotz ihrer Vorgeschichte konservativer, Eltern, hatte Kajiya in ihrer Kindheit eigentlich alles, wonach es ihr begehrte, das jedoch nur solange, wie sie ihren Lebensspendern aufs Wort gehorchte. Widerworte wurden bestraft, sei es durch eher zartere Auflagen wie Hausarrest oder ähnliche Dinge, oder, bei gröberen Verstößen, mit Schlägen, von denen Kajiya mehr als genug bekam. Nichtsdestotrotz empfand sie die Methoden ihrer Eltern nie als ungerecht oder überspitzt, in ihren Augen musste es eben so sein, also gab es keinen Grund zu klagen, außerdem sorgten sie sich anderwertig wirklich zärtlich um ihren einzigen Sprössling. Das Verhältnis der jungen Frau zu Mutter und Vater kann man also als streng und autoritär bezeichnen, dennoch bestand gegenseitige Liebe und Respekt voreinander, sodass es maximal zu kleineren Reibereien kam, die allerdings schnell wieder geklärt wurden. Zwanzig Jahre nach der Geburt von Kajiya jedoch gibt es schlagartig kein Verhältnis mehr zwischen ihr und Isaki und Yui, die zwei fallen einem Anschlag zum Opfer, der gegen den Hagane-Clan gerichtet war. Viele ihrer Clanmitglieder sterben, was sie aber am Meisten trifft, sind nunmal ihre Eltern. Isaki beendet sein Leben mit 45, Yui mit 43, letzte Worte auf dem Sterbebett konnten sie nicht austauschen, was Kajiya von ihnen blieb war eine nette Verabschiedung auf ihre nächste Mission.

Die familiäre Welt Kajiyas drehte sich lange nur um ihre Eltern, das jedoch sollte sich ändern, nachdem sie das erste Mal bewusst ihr Koton verwendete. Mit fünf Jahren tritt ihr Großvater in Erscheinung. Isakis Vater, bislang zu beschäftigt, um sich mit irgendeiner durchschnittlichen Enkelin zu befassen, wird auf sie aufmerksam, als das kleine Mädchen in der Ninja-Akademie bereits Elementchakra verwendet, noch dazu vom Kekkei Genkai der Familie. Für ihn zählten bislang Macht und Stärke, Menschen, sogar die eigene Familie, ohne Talent waren für ihn beinahe nicht existent, so freute er sich nach dem Totalausfall von Sohn, der eine Namenlose heiratet und auf Karriere verzichtet, statt sich gewinnbringend zu vermählen oder erfolgreich zu sein, wenigstens eine ordentliche Enkelin sein Eigen zu nennen. Genau so verhielt er sich auch lange ihr gegenüber. Viel mehr wie sein persönliches Püppchen wurde sie behandelt. Von Großvater pfiff, hatte Kajiya gefälligst zu hören und seinen Anweisungen zu folgen. Er ist um Einiges strenger als sogar ihre Eltern, dabei aber keineswegs so liebevoll zu seiner einzigen Enkelin, weshalb sich eher etwas wie Hass auf ihn entwickelt. Als Kajiya in die Pubertät kommt, ändert sich sein Verhalten ihr gegenüber. Er wird beinahe herablassend, immerhin zeigen sich jetzt weibliche Merkmale und was sind Frauen schon wert? In den Augen des Mannes, dessen Namen Kajiya bewusst verdrängt, gar nichts, vielleicht sogar weniger. Ein Denken, das viele Hagane teilen, jedoch nicht wirklich begründen können. Drei Jahre lang ging diese seelische Tortur, bevor Kajiya, beflügelt durch ihre Erfolge als Shinobi, es schafft, ihm die Stirn zu bieten. Ein Raunen zieht sich durch die Reihe des metallenen Clans, der kaum glauben kann, was dort geschah. Es droht der Ausschluss Kajiyas aus den Hagane-Reihen, der jedoch von ihren Eltern verhindert werden kann. Sie versinkt in Arbeit und das Verhältnis zu ihrem Großvater beginnt, keines mehr zu werden. Sie hat keinen Kontakt zu ihm und wird auch freiwillig garantiert keines mehr suchen.

Namentlich hatte sie so zum Rest des Clans keinen wirklichen Draht, abgesehen natürlich vom Nachnamen. Sie kannte vielleicht ein paar von ihnen, machte sich aber nichts daraus. Erst nach ihrer Ernennung zum Tokubetsu-Jōnin lernt sie einige von ihnen überhaupt erst kennen. Ein ähnlich störrischer Haufen wie ihr Großvater es war, genauso verbohrt, aber nicht so ehrgeizig. Nach dem Attentat hat sie das erste Mal mehr mit dem eigenen Clan zu tun und merkt, dass vieles geändert werden sollte. Ihr wird so jedoch auch klar, dass es Probleme in der Familie gibt. Fortschritt existiert kaum, an Traditionen wird festgehalten und Individuen schaffen es kaum, alleine etwas zu bewegen. Bis dato war sie jedoch nicht in der passenden Position. Angespornt dadurch und durch die Notwendigkeit, eine kleine Pause von ihrer Arbeit zu nehmen, vertieft sie sich in den Lehren des Clans. Sie lernt sogar ein paar nette Personen kennen, lässt sich helfen und fördert ihr Talent als Schmiedin, weshalb sie gegen Ende hin sowohl Waffen wie Schmuck herzustellen weiß, ganz abgesehen von den Jutsu ihres Clans. Ein einigermaßen positives Verhältnis entsteht, der Zwist mit ihrem Großvater rücken in den Hintergrund und werden teilweise sogar vergessen, weshalb sie, besonders natürlich durch ihr Talent, nach dem Tod des bisherigen Oberhauptes als Nachfolgerin vorgeschlagen wird. Nicht alleine jedoch, denn einige Gegner Kajiyas wollen nicht, dass sie die Macht übernimmt und führen eine andere Kandidatin ins Rennen. So entsteht eine Art Wahlkampf, der jedoch nur dafür sorgt, dass auch Unentschlossene davon überzeugt werden, dass Kajiya die bessere Wahl für den Posten als Anführerin sein musste. So kam es, dass sie, anfangs sogar eher ungewollt, später aber opportunistisch, in eine solche Rolle schlüpfen konnte. Reformen standen an, die Fürsprecher in den eigenen Reihen fanden und Kajiya darin bestätigten dass es richtig war, um dieses Amt zu kämpfen und sich den Respekt der Familie zu erarbeiten.

Zu guter Letzt gibt es einen bestimmten Mann, der nicht zu ihrer Familie gehört, aber einen mindestens so starken Eindruck bei ihr hinterlassen hat, wie manch andere, wichtige Persönlichkeit in ihrem Leben. Die Rede ist von einem jungen Mann namens Kyo, der ersten Person, zu der Kajiya etwas wie Liebe empfunden hat. Körperlicher, noch dazu, muss gesagt werden. Mit dreiundzwanzig ist sie vermutlich eine Spätzünderin, was das betrifft, trotzdem fiel es ihr nicht schwer, leidenschaftlich zu sein und die zwei Jahre, die sie mit ihm hatte, wird sie wohl nie wieder vergessen. Er half ihr durch ein Tief, baute sie wieder auf und wegen Kyo nahm sie damals sogar ihren Dienst erneut auf. Er gab ihr Halt, wo sonst kaum welcher war, doch sollte sich das alles schlagartig ändern. In einer Woche noch stellten sie ein liebendes Pärchen dar, in der nächsten aber fror diese Liebe ein. Kyo sah sie im Grunde nicht mehr und trennte sich am Ende eben dieser Woche von ihr. Warum das geschah? Das weiß Kajiya bis heute nicht, er wollte es ihr nicht verraten, viel mehr klang es sinnvoll für ihn, sie einfach sitzen zu lassen. Beinahe hätte es sie gebrochen, doch prägte er eine Seite an Kajiya, mit der sie bis jetzt noch nicht ins Reine gekommen ist. Bedingt durch die unerwartete und harte Trennung von Kyo, ergab sie sich eine Nacht lang dem Alkohol, wo sie unerwartet von einer kleinen Gruppe angesprochen wurde. Eine ausgelassene Nacht folgte, an deren Ende sie mit einem der Mädchen aus der Gruppe nachhause ging. Natürlich nicht, um sich nett zu unterhalten. Eine ausgiebige, körperliche Betätigung folgte und während es im Rausch noch bedenkenfrei von Statten ging, machte Kajiya sich regelrechte Vorwürfe, als sie wieder nüchtern erwachte. Sie war nackt, neben ihr lag eine ebenso unbekleidete Frau und der eng umschlungenen Position nach waren Dinge geschehen, von denen sie bislang nicht mal geträumt hatte. Dennoch gefiel es der jungen Frau. Sie genoss es, in den Armen der Anderen zu liegen, mochte das Gefühl und erschrak immer mehr über sich. Wie konnte sie das bloß mögen? Das war doch nicht normal! So kann sie sagen, dass sie Kyo nicht nur für ihr gebrochenes Herz, sondern auch noch für verwirrte Gedanken danken musste! Nein, auch wenn er ihre erste Liebe gewesen war, möchte sie ihn jetzt garantiert nicht wieder sehen.

ECKDATEN:
00: Mitten im Gewittersturm erblickt Kajiya das Licht der Welt, getauft wird sie Akame.
02: Eher ungewollt erschafft sie in einem Sandkasten aus verhärtetem Sand einen Dolch. Ihr Name wird verheißungsvoll zu Kajiya geändert.
03: Stahl hat sie bereits erschaffen, hier merken ihre Eltern das erste Mal, dass sie mit Erde genauso umzugehen weiß.
04: Das Mädchen tritt in die Ninja-Akademie ein.
05: Kajiya bringt es fertig, bewusst aus Gesteinen Metall herzustellen, ohne aber zu wissen, wie sie das macht. Ihr Großvater nimmt sich ihrer an.
07: Nach der Hälfte der Zeit an der Akademie hat sie ihr Kekkei Genkai gänzlich erweckt und weiß das Koton mit ihrer Familie zu trainieren.
09: Sie schafft es, Doton-Chakra bewusster freizusetzen, als noch zuvor, erlernt da auch ihre ersten Erd-Jutsu.
10: Den Abschluss der Akademie meistert sie mit Bravour.
11: Kajiya glänzt beim Stahltest.
12: Nur zwei Jahre nach dem Eintritt in ein Genin-Team darf sie an den Chûninprüfungen teilnehmen, die sie zusammen mit zwei anderen Shinobi auf Anhieb besteht.
13-14: Immer wieder übernimmt sie kleinere Missionen, begeistert sich aber nicht für das Dasein als Kunoichi, sie unterbricht ihre Laufbahn, um das Schmiedehandwerk ihres Clans zu erlernen. Ihr Großvater macht ihr deutlich, was er von Frauen hält. Disparitäten im Clan werden ihr klar.
15: Nach einer etwas längeren Durststrecke besteht sie die erste Mission als Teamleiterin. Durch zugewonnenes Selbstvertrauen lossagen vom Großvater.
16: Ein Jahr lang ging sie auf Missionen und feilte an ihren Fähigkeiten. Das Doton liegt ihr, das Koton beherrscht sie beinahe perfekt und sie hat, passend zu der sowieso vorhandenen Verbundenheit zu Waffen, Kenjutsu erlernt. Durch das Entwickeln einer eigenen Koton-Technik werden die Autoritäten von Kumo auf sie aufmerksam.
17: Es ist soweit. Kajiya hat genug Aufsehen erregt und wird zum Tokubetsu-Jōnin ernannt.
18: An sich verläuft ihre Karriere gut, doch durch eine Unachtsamkeit wird ihre rechte Hand von einem Pfeil durchbohrt. Die Wunde wird zu spät behandelt und infiziert sich. Selbst nach der eigentlichen Versorgung bleibt eine breite Narbe und immer wieder kehrende Schmerzen.
20: Ihre Eltern sterben bei einem Attentat auf die Familie, sie überlebt, da sie missionsbedingt nicht im Dorf war.
21: Durch den seelischen Schock vergeigt sie des Öfteren ihre Aufträge, sie beginnt zu Rauchen.
22: Nach einem harten Jahr zieht sie sich aus dem Dienst als Tokubetsu-Jōnin vorerst zurück, behält den Rang aber.
22-25: Kajiya lenkt sich mit Training ab. Sie meister claneigene Techniken, sowie das Handwerk einer Schmiedin, was sie ins Licht der eigenen Leute rückt. Sie macht die ersten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht, verliebt sich und entscheidet sich, den Dienst wieder aufzunehmen.
26: Ihre Missionen verlaufen gut, ihr Ansehen steigt, doch die Liebe fällt ihr in den Rücken. Kajiya durchlebt eine unschöne Trennung und wird so zum eigenen Geschlecht getrieben. Innerliche Konflikte entstehen, die sie jedoch schafft geheim zu halten, da sie den Clan damit nicht enttäuschen will.
27: Trotz einiger Zweifel sich selbst gegenüber, nimmt sie den Posten als Oberhaupt des Clans an, nachdem der Vorgänger verstorben war. Ihr Wissen um den Stahl, den sie verarbeiten und das Verständnis für die daraus entstehenden Techniken sind beinahe unübertroffen. Trotz ihres relativ jungen Alters und dem Rang eines lediglich Tokubetsu-Jōnin, wird sie für diese Position vorgeschlagen und setzt sich gegen einen Widersacher durch. Ihre Interessen ändern sich in Richtung ihres Clans, sie übernimmt mehr Verantwortung als bis jetzt und mausert sich langsam aber sicher zu einer verdienten Clanführerin. Start des RPG's.



» E.T.C
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Zuletzt von Hagane Kajiya am So 8 Feb 2015 - 21:15 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Hagane Kajiya
Re: [Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | So 8 Feb 2015 - 17:25

 POWERS
Whatever you do, show your steely resolve.

 » S.P.E.C.I.A.L  A.B.I.L.I.T.I.E.S
 CHAKRANATUR:
» Erde - Tsuchi: Tsuchi (土) ist die Erdnatur, Doton genannt. Das Doton steht über dem Suiton und unter dem Raiton, was es effektiv gegenüber Wasserjutsu, aber anfällig gegenüber Blitzjutsu macht. Diese Natur verändert Härtegrad und Beschaffenheit aller Dinge. Experten können Künsten und Dingen damit eine Eisenhärte oder aber auch lehmartige Formbarkeit verleihen.

 KEKKEI GENKAI:
Die Mitglieder des Clans sind berühmt für ihre Schmiedekunst und ihr Wissen über Metall. Dieses Wissen und ihre Fertigkeiten sind eng damit verbunden, dass sie das Element Koton beherrschen, welches auf dem Doton basiert. Koton ist das Stahlelement, und erlaubt es dem Anwender, Teile seines Körpers mit Metall zu überziehen und generell Metall zu erschaffen.

沸騰Siede - Futtō: Futtō ist die Siedenatur, Futton (沸遁) genannt. Sie setzt sich aus Suiton und Katon zusammen und wird im Kasei-Clan vererbt. [durch ein Jiongu-Herz]

 BESONDERHEIT: /

 SONDERAUSBILDUNGEN:
»Kenjutsu:
Der Begriff Kenjutsu (Schwerttechnik) betrifft alle Arten von Jutsu, die mit einem Schwert ausgeführt werden. Oftmals wird Kenjutsu mit Tai- oder Ninjutsu verbunden, um noch zerstörerische Techniken anzuwenden. Auch können erfahrene Ninja Chakra in ihre Schwerter fließen lassen, um die Länge oder die Schärfe der Klinge zu vergrößern.
Da Kajiya es sich durch ihr Koton ermöglicht hat, ihre Waffen im Kampf selbst zu formen und Schwerter da nun mal relativ einfach gestaltet sind, bot sich für sie von Anfang an

» Jikūkan Ninjutsu:
Jikūkan Ninjutsu (Raum-Zeit-Ninjutsu) sind eine Untergruppe der Ninjutsu und eine Bezeichnung für alle Techniken, bei denen Raum und Zeit zugunsten des Anwenders manipuliert werden. Zu dieser Kategorie gehören alle Beschwörungstechniken, aber auch Jutsu mit denen sich der Anwender teleportieren kann und ähnliches.
Da sie für ihr Ninjutsu meist eine Art von Erdmasse braucht, ist sie auf dem Wasser, oder etwa einem Schiff, meist ein wenig aufgeschmissener. Genau darum hat sie sich einer Ausbildung im Jikūkan Ninjutsu unterzogen, denn wenn sie nicht bei irgendwelcher Erde sein kann, wieso dann nicht umgekehrt? Das hat auch dazu geführt, dass sie dahingehend bereits ein eigenes Jutsu entwickelt hat.
 



 » F.I.G.H.T.I.N.G S.T.Y.L.E
 KAMPFSTIL:
Ein Wort beschreibt Kajiyas Kampfstil relativ genau, nämlich brachial. Wo sie hinschlägt, wächst selten noch mal Gras, besonders, wenn die junge Frau ein Schwert in die Hand nimmt. Sind die Klingen normalerweise schon scharf und durchschlagskräftig, entfalten sie in den starken Händen Kajiyas wahrhaft mörderisches Potential, mehr noch, als sie es sowieso tun. Das weiß sie auch. Wenige Frauen erreichen das Potential ihrer Körperkraft, ebenso wenige Männer, was es schwer macht, ihr beizukommen, wenn man nur die reine Stärke vergleichen sollte. Dummerweise ist das aber nicht alles. In einen Kampf gehört mehr als der bloße Vergleich von roher Gewalt, so muss Kajiya auf andere Hilfsmittel zurückgreifen, sollte das nicht ausreichen. Glücklicherweise ist sie auf das vorbereitet. Alleine ihr Rang zeugt davon, dass sie zumindest ein paar Sachen halbwegs kann, was dummerweise das Genjutsu ausschließt. Die Kunst der Illusion ist nichts für Kajiya, war sie auch noch nie, weshalb in eben dieser auch kein Talent hat. Man kan es beinahe eine Schwachstelle in ihrem Stil zu kämpfen nennen, denn mit solchen ist sie leicht zu treffen und ihrerseits verwendet sie keine. Auch das Taijutsu ist nicht wirklich ausgeprägt. Wirklichen Nahkampf hat sie zwar gelernt, jedoch nie weiter vertieft, viel mehr beziehen sich ihre Fähigkeiten im Taijutsu auf bewaffneten Kampf, denn obwohl sie unbewaffnet maximal durchschnittlich ist, ist sie mit einer Waffe, besonders dem Katana, unglaub gefeit, hier glänzt Kajiya, weshalb sie es sich auch zur Gewohnheit gemacht hat, hauptsächlich ihr Schwert zu benutzen, selbst wenn sie im Umgang mit Ninjutsu relativ geübt ist. Techniken auf Jōninniveau kann sie meistern, dennoch lässt sie diesen Zweig ihrer Ausbildung ein wenig schleifen, weshalb sie selten auf andere Jutsu als ihre Koton-Techniken zurückgreift, lediglich wenn der Zeitpunkt es erfordert, wird sie auch andere Jutsu verwenden.

Wie also kämpft nun eine Dame, die verschiedenste Jutsu kennt, die meisten davon aber nicht anwendet? Nun, es ist eine durchschlagende Mischung aus Schwertkunst und Koton-Techniken, die eben jene Schwertkunst unterstützen. Andere, vor allem defensivere, Techniken beherrscht sie, nutzt sie aber nur, wenn es wirklich nicht mehr anders geht. Offensive ist ihr bevorzugtes Metier, immerhin kann jemand, der sich gegen Kajiya verteidigen muss, diese selten angreifen. Harte, schnelle Angriffe bringen sie meist an ihr Ziel, auf dem Rückweg fühlt sie sich selten wohl. Seit dem Tod ihrer Eltern hat sie jedoch auch Jutsu in ihrem Repertoir, die ihr schnellere Flucht ermöglichen, sollte es gar nicht anders gehen, was glücklicherweise nicht zu oft der Fall ist. In Bedrängnis kann sie ungeahnte Kraftreserven aufbringen und sich so, auch dank ihrer Erfahrung im Einsatz, oft noch aus brenzligen Lagen befreien, die für viele andere Shinobi tödlich gewesen wären. Daran geändert hat sich nichts, seit sie Oberhaupt ihres Clans geworden ist. Sie kommt zwar kaum bis gar nicht dazu, ihre kämpferischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sollte sie es aber müssen, würde sie immer noch die Erste sein, die sich ins Schlachtgetümmel stürzt, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Dies dummerweise nur nicht zu agil. Wo sie hinschlägt, wächst kein Gras mehr, doch ist das Niveau ihrer Agilität nicht unbedingt das Höchste. Nachteilig ist es natürlich, doch hat sich ihr offensiver, geradliniger Kampfstil dahingehend daran angepasst, dass sie es eben unwichtig macht, ob sie ab und an getroffen wird, oder gar daneben schlägt. Sie ist durabel, ihre offensiven Jutsu sind meist flächendeckend, die defensiven überaus potent, sodass der Nachteil ihrer Geschwindigkeit nicht zu sehr ins Gewicht fällt.


 NINJUTSU: 5
 TAIJUTSU: 3
 GENJUTSU: 0
 STAMINA: 5
 CHAKRAKONTROLLE: 4
 KRAFT: 4
 GESCHWINDIGKEIT: 4

 STÄRKEN:  
» Heimvorteil
Es gibt Umgebungen, in denen man sich besonders gut bewegen kann. Der eine wird im Wasser besonders im Vorteil sein, jemand anderes auf freier Fläche oder auch in engem Raum.
Ein solcher Ort ist für Kajiya jegliches felsiges Terrain. Als Benutzerin des Erd- und Stahlelements fühlt sie sich in gebirgigem Umfeld wohl, sie kann ihr Element dort am Besten nutzen, was sie im Kampf natürlich bevorzugt.

» Widerstand
Der Körper eines Menschen können unerwartete Widerstandskraft entwickeln. Seine Knochen sind schwieriger zu brechen, zu schwache Angriffe sorgen kaum für einen Kratzer.
Solange sie mit genügend Nikotin versorgt ist, kann Kajiya in Schlachten kaum etwas aufhalten. Stahl ist hart, ihren Körper mit eben diesem überziehen zu können, befähigt sie, auch schwerere Schläge lockerer wegzustecken. Dadurch, dass sie ein Leben lang so gekämpft hat, ist ihr Körper natürlich vieles gewohnt und selbst ohne Stahlschicht dazu fähig, so einige Treffer einfach als Nichtigkeit abzutun.

» Beidhändigkeit
Beide Hände sind gleichermaßen trainiert, was im Kampf besonders mit Waffen einen großen Vorteil verschaffen kann. Problemlos können Waffen sowohl in der rechten als auch in der linken Hand geführt werden, eure Schläge sind gleichermaßen kräftig und machen euch aufgrund dessen noch gefährlicher.
Anfangs hatte sie sich auf ihre Rechte als Schwerthand verlassen, das jedoch nur, bis eben diese Hand verletzt wurde. Lange konnte sie diese nicht verwenden, weshalb sie sich darauf konzentriert hat, die Linke zu trainieren. Inzwischen, nachdem die Verletzung verheilt ist, hat sie so den Vorteil, mit beiden Händen auf gleichem Niveau kämpfen zu können.

» Starker Wille
Der starke Wille ist eine kleine Seltenheit, zumindest in gewissen Ausmaßen. Er kann von Dickköpfigkeit über das nicht aufgeben wollen, bis zum absoluten Überstrapazieren des eigenen Körpers reichen.
Die Starrsinnigkeit ihrer Persönlichkeit zieht sich natürlich auch in ihrem Kampfstil durch. Sie hat etwas dagegen, aufzugeben, mehr noch, als es normal wäre, weshalb sie unnachgiebig ihr Ziel verfolgt, Motivation liegt ihr im Blut, weshalb sie relativ gut darin ist, ihren Willen auf ihre Mitstreiter zu übertragen.

» Instinkte
Etwa der Gegenpart zum Taktiker, denn wer über ausgeprägte Instinkte verfügt, verlässt sich im Kampf meist auf eben jene. Erlaubt spontane und schnelle Reaktionen die das Überleben des Menschen sichern, kann jedoch ebenso zum Verhängnis werden.
Intuitiv hat sie schon relativ lange gehandelt, auf Missionen hat sich das bislang bewährt, denn ihr Bauchgefühl enttäuscht sie selten.

 SCHWÄCHEN:

» Kriegsverletzung
Selbst alte Verletzungen können, sollten sie besonders stark ausgefallen sein, noch zum Verhängnis werden. Ob sie nach viel Anstrengung schmerzen oder sogar wieder aufgehen da sie nie richtig verheilten, beides schränkt stark sein.
Durch einen Pfeil, der ihre rechte Hand durchbohrt hat, auch nachdem die Wunde sich infiziert hat, konnte sie diese lange nicht verwenden. Jetzt ist es ihr im Normalfall wieder möglich, dennoch scheint sie immer wieder durch und verursacht stärkere Schmerzen.

» Schlechter Taktiker
Wer nicht in der Lage ist Taktiken zu entwickeln oder sie zu durchschauen, ist im Kampf oft aufgeschmissen und wird häufiger eine schnelle Niederlage oder zumindest böse Überraschungen erleben.
Kajiyas Intuition ist ein starker Zug ihrer kämpferischen Art, doch hat sie sich teilweise auch entwickelt, weil sie mit Taktiken wenig anfangen kann. Sie stürzt sich am Liebsten ins Getümmel, strategischen Besprechungen gewinnt sie nichts ab, weshalb sie diesen Aspekt der Kriegsführung ein wenig ignoriert.

» Sucht
Je nach Stärke und Art der Sucht eine große Einschränkung. Besonders der Entzug, ob erzwungen oder gewünscht, bereitet zunächst noch weit größere Probleme.
Sie raucht seit nunmehr sechs Jahren. Das Nikotin hat sich tief in ihren Kopf gepflanzt und sie relativ fest im Griff. Sollte sie länger an keine Zigarette kommen, wird sie nervös bis hin zu aggressiv und unvorsichtig, bis sie den erlösenden Glimmstängel wieder in die Finger bekommt.

» Trauma
Ein erschütterndes Ereignis in der Vergangenheit des Menschen kann ihn bis in die Gegenwart verfolgen. Ein Trauma kann einen in den schwierigsten Situationen plötzlich überrumpeln.
Der Tod ihrer Eltern hat sie auf dem falschen Fuß erwischt, seither verkraftet sie den Tod nicht mehr so gut wie zuvor. Stirbt jemand in ihrer Nähe, zudem sie ein etwas engeres Verhältnis aufgebaut hat, bricht ihr Nervenkostüm soweit zusammen, dass sie für einige Minuten wirklich kaum, oder gar nicht, zu gebrauchen ist.

» Heimnachteil
Es gibt Umgebungen, in denen man sich besonders schlecht bewegen kann. Mancher ist im Wasser, auf offenem Feld oder in kleinen Räumen ziemlich eingeschränkt.
Kajiya erschafft ihre Waffen im Kampf durch ihre Techniken selbst, auch ihre Doton-Jutsu benötigen festen Untergrund, weshalb sie auf dem Wasser, beispielsweise auf einem Schiff, nur auf das angewiesen ist, was über bleibt. Es widerstrebt ihr, so kämpfen zu müssen, auch schränkt es sie sehr ein, weshalb sie dort einiges an Effektivität einbüßt.

» Fernkampf
Wer weder werfen noch überhaupt auf die Entfernung zielen kann, hat große Probleme mit dem Fernkampf, Wer bei dieser Schwäche nicht an seinen Gegner heran kommt, hat schlechte Karten.
Zwar besitzt Kajiya einige Kunai und Shuriken, kann diese wohl grundlegend verwenden, dennoch ist sie weder besonders treffsicher, noch geschickt im Umgang mit Fernkampfwaffen. Sie bevorzugt den Nahkampf nicht nur, sondern ist demnach auch wirklich nur in diesem richtig geschickt.

» Einzelgänger
Wer nicht im Team arbeiten kann verschafft sich keine Freunde und ist in vielen Situationen ziemlich aufgeschmissen.
Fremdlinge sind ihr nicht unbedingt geheuer, deshalb tut sie sich auch schwer mit Leuten zu kämpfen, die sie nicht kennt. Strategien sind schwer durchführ- oder gar planbar, weshalb sie oft keine Hilfe ist, wenn man sie als Teampartnerin zugewiesen bekommen hat.

 



 » N.I.N.G.U.
 
 INVENTAR:  
- Gutschein für eine E-Rang Kuchiyose
- Gutschein zur Kuchiyosesteigerung von E -> D
- Geld
- Anhänger mit dem Clansymbol
-Ersatzhandschuhe
 Hitaiate
 Einen Stirnschutz trägt jeder Ninja, nachdem er mindestens den Rang eines Genin erreicht hat. Er dient dazu, die Ninja aus den Dörfern zu unterscheiden. Nuke-Nin tragen ihren Stirnschutz häufig  mit einem horizontalen Kratzer über dem Dorf-Symbol.
 Hitaiate werden normalerweise auf der Stirn getragen. Auf dem Stirnband ist eine Metallplatte befestigt, die vor Angriffen schützen soll.

 


 Hüfttasche
 Das Waist Pouch (Hüfttäschchen) wird zwar nicht von allen Ninja getragen, ist aber trotzdem sehr gängig. Darin werden zwar ebenfalls Waffen und Werkzeuge aufbewahrt, aber generell ist das der Ort, an dem alle sonstigen Gegenstände verstaut werden, von der medizinischen Ausrüstung, bis hin zu kleinen Büchern.
 


 Makimono (Schriftrolle) - 3 Stück
 Makimono üben für Ninja verschiedene Funktionen aus. So kann er darin Gegenstände und Waffen versiegeln, und bei Bedarf heraufbeschwören. Manche Leute können sogar ganze Jutsus in ihnen versiegeln. Viele Ninja nehmen auf Missionen Schriftrollen mit. Bei den Chūnin-Jacken kann man sie in den kleinen Taschen verstauen.
 Desweiteren werden Schriftrollen auch als Dokumente benutzt, um Trainingsschritte für Jutsu aufzuzeichnen, Missionen oder Anweisungen aufzuschreiben, Notizen zu machen oder einfach Botschaften übermitteln zu können.

 


 Kibakufuda - 11 Stück
 Als Kibakufuda oder Kibakusatsu werden Papierzettel bezeichnet, die mit einer Feuerbeschwörungsformel beschriftet sind und es ermöglichen, dass entweder die Technik Kibakufuda: Kassei von fern gezündet werden kann, oder das Papier bei Annäherung eines Feindes explodiert.
 Eine Briefbombe kann neutralisiert werden, indem man sie berührt und sie durch das Konzentrieren des Chakras entschärft.

 


 Kemuridama - 12 Stück
 Kemuri Dama sind kleine Granaten, die bei ihrer Zündung eine enorme Rauchwolke freisetzen und zu der Standardausrüstung eines Ninja gehören. Sie werden als Ablenkung benutzt, besonders, wenn ein Angriff von zwei Seiten kommt.
 


 Drahtseil - 40 Meter
 Drahtseile werden von Ninja benutzt, um entweder seine Gegner zu fesseln oder sie zu überlisten. Man kann damit auch Jutsu benutzen. Zudem sind sie in Kombination mit Feuer äußerst wirkungsvoll. Flammen können an den Seilen entlang verlaufen und ihr Ziel somit nicht verfehlen, vorausgesetzt es befindet sich in direkter Verbindung mit den Seilen.
 


   Kunai - 10 Stück
   Kunai sind Wurfmesser mit einem Ring am Ende, der dazu dient, sie besser halten zu können. Außerdem kann man Fäden daran befestigen. Manche Ninja wickeln um das Kunai auch explodierendes Pergamentpapier, um bei einem Wurf mehr Schaden anzurichten.
   Kunai sind außerdem nützliche Werkzeuge im Alltag eines Ninja. Sie dienen als Haftung beim Klettern und können geworfen oder im Nahkampf geführt werden.

   


1x Riesenshuriken
Bei den Riesenshuriken handelt es sich um eine riesige Version der normalen Wurfsterne. Durch ihre vergleichsweise enorme Größe und die sehr scharfen Klingen sind sie, geschickt eingesetzt, sehr viel gefährlicher als die gewöhnlichen Shuriken, allerdings auch schwerer zu handhaben und zu transportieren.


   Shuriken - 10 Stück
   Shuriken sind kleine Wurfgeschosse, welche die Form eines Sterns besitzen. Sie werden normalerweise in einer Tasche aufbewahrt, die am Bein befestigt ist. Ferner gehören sie wie die Kunai zu den wichtigsten Waffen eines Ninja. Shuriken sind schneller als Kunai, aber verletzen den Gegner umso weniger.

   


   Zoketsugan - 2 Stück
   Diese Pille sorgt dafür, dass der Körper mehr Blut produziert (Hämatopoese). Sie wird nur dann eingesetzt, wenn der Körper einen großen Verlust an Blut hat.

   

 
Hikaridama - 1 Stück
Hikaridama sind kleine Bomben, die bei der Explosion ein starkes grelles Licht ausstrahlen. Man kann sie beispielsweise dazu benutzen, den Gegner zu blenden.




 » J.U.T.S.U
 

 
Grundjutsu

 
Spoiler:
 


 
Ninjutsu

 
Spoiler:
 


 
Genjutsu

 
Spoiler:
 


 
Taijutsu

 
Spoiler:
 


Kenjutsu

Spoiler:
 


Jikūkan Ninjutsu

Spoiler:
 
 

_____________________________



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Zuletzt von Hagane Kajiya am So 8 Feb 2015 - 21:13 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Hagane Kajiya
Re: [Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | So 8 Feb 2015 - 17:25

  Hagane Ichizoku
 

  » B.A.S.I.C.S
 
NAME: Hagane Ichizoku (Hagane-Clan)
ZUGEHÖRIGKEIT: Kaminari no Kuni - Kumo
HERKUNFT: Kirigakure no Sato
OBERHAUPT: Hagane Kajiya

VORAUSSETZUNGEN: Doton als erstes Element | Koton als zweites Element (kein drittes/viertes Element möglich)

ALLGEMEINES: Einst gehörte der Hagane-Clan zu Kirigakure und war dort sehr angesehen. Durch ihre natürlichen Verbindung zu Metall waren sie die perfekten Schmiede und stellten ihre Künste ganz in den Dienst des Dorfes. Doch auch die Kunst des Clans war nicht in der Lage die Vernichtung des Dorfes zu verhindern und so schlossen die wenigen Überlebenden des Clans sich Kumogakure an. Heute ist der Clan ein fester Bestandteil des Dorfes und verrichtet seine Arbeit genau so wie damals in Kirigakure, indem die meisten Mitglieder Waffen für das Dorf herstellen. Darunter sind auch sehr berühmte Schwerter die nur bestimmte Shinobi bekommen. Besonders fest ist daher auch die Verbindung zu den Samurai, welche Kumo ebenfalls unterstützen.
Die Führung des Clans übernimmt immer derjenige der die Clanjutsus am besten beherrscht und das meiste Verständnis für das Metall hat.
 



  » A.B.I.L.I.T.I.E.S
  KEKKEI GENKAI: Die Mitglieder des Clans sind berühmt für ihre Schmiedekunst und ihr Wissen über Metall. Dieses Wissen und ihre Fertigkeiten sind eng damit verbunden, dass sie das Element Koton beherrschen, welches auf dem Doton basiert. Koton ist das Stahlelement, und erlaubt es dem Anwender, Teile seines Körpers mit Metall zu überziehen und generell Metall zu erschaffen.
 



  » J.U.T.S.U.
 
  » KINZOKU NO KATA
  ART: Fähigkeit
  TYP: Unterstützend
  RANG: C | B | A | S
  BESCHREIBUNG: Das Kinzoku no Kata ist kein Jutsu sondern eine Fähigkeit, die ein Mitglied des Clans mit der Zeit erlernt. Es ist die Grundlage des Clans. Seine Beherrschung bestimmt, wie hart das Metall werden kann welches der Anwender erzeugt, und entsprechend auch, wie robust und widerstandsfähig es ist. Dabei entspricht der Beherrschungsgrad (C-S) auch jeweils der Stärke der Jutsu, welche damit geblockt werden können.
  Die Fähigkeit verfügt über einen Rang, welcher das Können beschreibt und über den Shop gesteigert werden muss.

 
Spoiler:
 


C-Rang

  » KOTON: DOMU
  ART: Ninjutsu
  RANG: C
  TYP: Defensiv
  BESCHREIBUNG: Nach dem Formen der Fingerzeichen richtet der Anwender seine beiden Handflächen nach vorn. Metall schießt heraus, und bildet in Windeseile eine dicke Wand. Ihre Stabilität genügt, um ein Jutsu des C-Ranges aufzuhalten.

  » KOTON: KUNAI
  ART: Ninjutsu
  RANG: C
  TYP: Unterstützend, Offensiv
  BESCHREIBUNG: Dieses simple Jutsu erlaubt es dem Anwender, aus Metall einen Kunai zu erschaffen, welcher anschließend wie ein normales Messer im Kampf genutzt werden kann.


B-Rang
» KOTON NO YOROI
  ART: Ninjutsu
  TYP: Defensiv
  RANG: C | B | A | S
  BESCHREIBUNG: Auch bei dem Koton no Yoroi handelt es sich um eine grundlegende Fähigkeit, die ein Mitglied des Clans mit der Zeit erlernt. Es beinhaltet das Überziehen des Körpers mit Metall, um ihn zu schützen. Je nach Beherrschung ist die schützbare Fläche größer. Allerdings macht mehr Metall den Körper natürlich auch schwerer und entsprechend langsamer.
  Die Fähigkeit verfügt über einen Rang, welcher das Können beschreibt und über den Shop gesteigert werden muss.

  » KOTON: GIMURETTO
  ART: Ninjutsu
  RANG: B
  TYP: Offensiv
  BESCHREIBUNG: Bei diesem Jutsu erschafft der Anwender nach dem Formen der nötigen Fingerzeichen eine Art Bohrerspitze aus Metall um seine Hand herum. Diese Spitze lässt er anschließend mit hoher Geschwindigkeit rotieren und schlägt damit zu. Die Kombination der gefährlichen Spitze und der Rotation, sowie der Kraft des Anwenders selbst, sorgt für einen äußerst starken Angriff, der sich durch die meisten Hindernisse bohren kann. Die Verletzungen bei einem Lebewesen sind, wenn man richtig trifft, alles andere als appetitlich.

  » KOTON: HAGANE KATANA
  ART: Ninjutsu
  RANG: B
  TYP: Offensiv
  BESCHREIBUNG: Das Hagane Katana erlaubt es dem Anwender, zwei lange scharfe Klingen aus seinem Handgelenk sprießen zu lassen, die daraufhin im Nahkampf wie Schwerter verwendet werden können. Erst nach 3 Posts zerfallen diese Schwerter von selbst.


A-Rang


  » KOTON:  TEKKOTSU HASHIRA
  ART: Ninjutsu
  RANG: A
  TYP: Offensiv
  BESCHREIBUNG: Zum Anwenden dieses Jutsus legt man zunächst seine Hand auf den Boden. Anschließend lässt man eine Eisenstange aus der Handfläche in den Boden schießen und wie eine Wurzel den Boden durchwandern, bis die Stange unter dem Ziel ist. Nun lässt man eine Stahlpfeiler aus dem Boden, direkt auf den Gegner schießen um diesen im besten Fall zu durchbohren.
 



  » I.N. D.E.P.T.H.
 
STRUKTUR: Die Ordnung innerhalb der Hagane hat sich über die Zeit hinweg stark verändert. Wie es ar, als man noch in Kirigakure war, ist gänzlich verloren gegangen, lediglich die Tatsache, das man das Schmiedehandwerk perfektioniert hat, wird sogar heute noch überliefert. Dadurch, dass wenig wirklich historische Schriften existieren, ist es schwer zu erfahren, wie es einst war, lediglich oral überlieferte Geschichten und sowieso immer dargewesene Traditionen können noch erzählt werden. Das macht es auch schwer zu sagen, wie es um den Aufbau des Clans einst bestand, lediglich was jetzt ist, zählt noch.
Inzwischen ist das Oberhaupt wirklich eben das. Ein Oberhaupt. Der Shinobi, der den Clan anführt, hat theoretisch die Befehlsgewalt über alles, was im Clan geschieht, sei es nun ein Aufnahmeritual für Clanfremde, die sich integrieren, oder die Haltung gegenüber dem Dorf und dessen Verantwortliche, sollte es auf den Clan zutreten. Ebenso werden wirtschaftliche Dinge wie der Handel von Waffen, die hergestellt werden, vom Oberhaupt geregelt. Man könnte beinahe meinen, der ganze Clan könnte das Dorf mit einem Mal verlassen, wenn das Oberhaupt schlechte Laune hat. So einfach ist das natürlich nicht, denn eine Diktatur sind die Hagane trotz aller Härte nicht und völlige Alleinbestimmung gibt es bei ihnen nicht.
Hinter dem Oberhaupt nämlich steht eine Gruppe Vertreter des Clans, die sich aus drei Mitgliedern zusammensetzt. Einerseits gibt es da das älteste Mitglied, das durch seine Lebenserfahrung und das Wissen über claneigene Geheimnisse am Besten dazu geeignet ist, neue Entscheidungen mit alten Erkenntnissen zu verfeinern. Der zweite Teil dieses inneren Zirkels ist das ranghöchste Mitglied des Clans, das Oberhaupt natürlich ausgenommen. Wäre der Kage des Dorfes ein Hagane, dann dieser, von da an absteigend wird dieses Mitglied bestimmt. In den meisten Fällen ist es ein Jōnin, was natürlich das Problem aufwirft, dass es wohl oft mehr als nur einen davon gibt. Ist dies der Fall, bestimmt, wer diesen Rang als längsten inne hat, ist auch das, aus irgendeinem Grund, gleich, entscheidet die Kontrolle über das Koton, wer in den inneren Zirkel aufgenommen wird. Der Letzte im Bunde ist dann jemand, der direkt von den Mitgliedern des Clans gewählt wird. Ein Kandidat dafür muss sich aufstellen lassen, danach werden zwei Zusprüche von Anderen benötigt, um die Kandidatur rechtmäßig zu machen und zu guter Letzt muss eine Wahl mit Zweidrittelmehrheit gewonnen werden, um aufgenommen zu werden. So wird gewährleistet, dass wirklich verschiedene Meinungen im Zirkel zusammengefasst sind, um den Clan wirklich effektiv voranbringen zu können. Sollte eines der Mitglieder, mit Ausnahme des Ältesten, der eine gewisse Immunität genießt, dieses inneren Zirkels sich das Misstrauen des restlichen Clans aufhalsen, gibt es die Möglichkeit des Misstrauensvotums. Hierbei wird eine Wahl abgehalten, die bestimmt, ob eben jenes Mitglied im Amt bleibt. Wird eben dieses seines Amtes enthoben, wird, im Falle des normalerweise gewählten Vertreters, der dazugehörige Wahlvorgang erneut abgehalten, im Falle des Ranghöchsten greift eben dieses Prinzip wieder, nur das eben abgesetzte Mitglied wird aus dieser Rechnung genommen.
Wie also limitiert eben diese Gruppe nun das Oberhaupt? Nachdem es schon relativ umständlich ist, sie zu bestimmen, brauchen sie ja auch einen bestimmten Zweck. Eben dieser ist es, willkürliche Handlungen des Clanführers zu verhindern, denn gröbere Entscheidungen bedürfen der Zustimmung von mindestens zwei Zirkelmitgliedern, sodass es für ein Oberhaupt wichtig ist, es sich nicht mit ihnen zu verscherzen. Lediglich eine Situation gibt es, in der ein solches alleine handeln und entscheiden darf, nämlich wenn das Überleben des Clans direkt bedroht ist. Diese Macht jedoch muss das amtierende Oberhaupt auch wieder abtreten, viel mehr wird sie abgesprochen, wenn eine solche Situation bereinigt ist. Die einzige Sache, die ein Oberhaupt auch in Friedenszeiten ohne Zustimmung des Zirkels entscheiden kann, ist die Bestimmung der Aufnahmekriterien. Gibt es Personen, die nicht in den Clan geboren wurden, diesem aber dennoch beitreten wollen, haben sie tatsächlich die Möglichkeit dazu. Wie das von Statten geht, obliegt dem amtierenden Oberhaupt. Durch diese Machtstruktur wird gewährleistet, dass wirklich jeder und jede Hagane zumindest teilweise über das Schicksal des Clans bestimmen kann, trotzdem liegt die Hauptverantwortung bei diesen vier bestimmten Personen.

OBERHAUPT: Hagane Kajiya
Seitdem Kajiya den Clan übernommen hat, ist die junge Frau um Einiges reifer geworden. Sie hat das Amt zwar nicht zu lange inne, dennoch veränderte es sie bereits. Die ursprünglich perspektivlose Dame hat einen Zweck in ihrem Leben bekommen, der ihr half, Vergangenes zu überwinden und zu verarbeiten. Das hat natürlich nicht nur einfachste Annehmlichkeiten zu tun, nein, Kajiya hat natürlich Pflichten und Aufgaben dem Clan gegenüber übernommen. Auf der anderen Seite ist da die Tatsache, dass sie eben dies auch in Kauf nimmt, um die Hagane wieder stärken zu können. Laut ihr war man lange genug nicht mehr als eine Familie gut bezahlter Schmiede und unwichtiger Shinobi, die Hagane sollten zu mehr bestimmt sein, alleine daran denkend, dass sie das halbe Land mit Waffen und Stahl versorgen können. Ein solcher Clan sollte etwas mehr Ansehen genießen, mehr, oder überhaupt etwas, im Dorf zu sagen haben, als es bei ihnen gerade der Fall ist und vor allem nicht nur für Waffen bekannt sein, die dort produziert werden. Es stört Kajiya, mit nicht mehr als dem in Verbindung gebracht zu werden, gibt es doch noch viel mehr an den Hagane, das man kennen sollte. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Clan von dem anhaftenden Vorurteil zu befreien, man würde ja nur solange auf Metall eindreschen, bis Waffen daraus werden, viel mehr muss die Welt erfahren, wie viel Schönheit hinter einem eigentlich rauen Vorgang steckt und wie ein Clan es schafft, eben diese Schönheit aus der Schmiedekunst selbst zu Tage zu fördern.
Um das große Ziel, den Hagane-Clan zu einem der wichtigeren Clans in Kumogakure zu machen, aber erreichen zu können, bedarf es einer Führung, die in eben diese Richtung geht. Kajiya selbst tut ihr Bestes, um genau das zu erreichen. Sie hat sich als Frau in einem Clan zum Oberhaupt gemausert, der vom weiblichen Geschlecht eigentlich nicht viel erwartet, oder gar hält, hat ihre persönlichen Dramen überwunden und arbeitet nun daran, ihre Pläne für den Clan umzusetzen. Dies erfordert natürlich eine Art der Führung, die sie auch konsequent durchsetzt. Ständig die eigenen Prinzipien über den Haufen zu werfen wäre nicht gut, würde auch nicht zu Kajiya passen, weshalb man ihren Führungsstil eben als überaus durchsetzungsstark beschreiben kann, daran zu sehen, dass sie es geschafft hat, einen Feiertag einzuführen, der einen Aspekt ehrt, den die Hagane im Grunde nicht in ihre Lebensphilosophie aufgenommen haben. Das erfordert Willensstärke und ein gewisses Maß an Härte, sowie Charisma. Kajiya kann überaus überzeugend sein, lässt sich dabei aber, wie der Rest des Clans, kaum die Butter vom Brot stehlen und sorgt dafür, dass ihre Anliegen nach Möglichkeit durchgebracht werden. Deswegen lässt sie kaum Kritik an sich aufkommen und erstickt diese im Keim, meist aber nur dadurch, dass das, was sie vor hat, durch diese Kritik hindurch angenommen wird, weshalb sie mit unnachgiebiger Leidenschaft Taten sprechen lässt. Gewalt oder Unterdrückung ist nicht von Nöten, auch wenn sie keine Skrupel hätte, eben diese Mittel zum Einsatz zu bringen, wäre es von Nöten. Folglich ist Kajiya ein relativ umgängliches Oberhaupt, das stets das Beste für den Clan will, denjenigen, die sich dem entgegenstellen aber mit benötigter Unnachgiebigkeit entgegentritt, wenn es sein muss auch nicht mehr wirklich friedvoll.

ZEICHEN DES OBERHAUPTES: Die Oberhäupter der Hagane zeichnen sich seit jeher dadurch aus, dass sie das claneigene Element Koton beherrschen, besser, als die Meisten anderen des Clans es tun. Das ist eigentlich alles, was man als ein wirkliches Zeichen für die Oberhäupter betiteln könnte. Besonders einheitliche Insignien gibt es deshalb nicht und bislang haben auch nicht viele Clanführer eines für sich angenommen. Anders Kajiya, sie trägt ein Zeichen, das jedoch nicht von ihr entwickelt, sondern ihr angetragen worden ist. An einem kleinen Anhänger, der an ihrem Hitaiate befestigt ist, ist ein Schwert zu sehen, das gerade einen Stein verlässt, um ihre Verbindung von Erde und Stahl zu verdeutlichen. Wäre man in einer anderen Welt, könnte man diese Kleinigkeit beinahe mit Excalibur vergleichen, das noch im Stein steckt. Das Schwert an Kajiyas Anhänger jedoch ist kein westliches Langschwert abgebildet, sondern ein handelsübliches Katana. Obwohl es ein Schmuckstück darstellt, ist der Anhänger der jungen Anführerin nicht aus Gold, Silber, oder anderen Edelmetallen, sondern, dem Clan entsprechend, natürlich aus Stahl geschmiedet worden.

POLITIK & MILITÄR: Man kann die politischen Mittel der Hagane eigentlich mit ihrem Charakter vergleichen. Sie sind unnachgiebig und lassen sich von Anderen kaum bis gar nicht vorschreiben, was sie zu tun oder zu lassen haben. So funktioniert es nun mal auch, wenn diplomatisch mit anderen Parteien verhandelt wird. Die Bedingungen, die von den Hagane gestellt werden, sollten wirklich erfüllt werden, Kompromisse gehen sie ungerne auch, immerhin sind sie selten auf diese Verhandlungen angewiesen, besonders jetzt in Kumogakure nicht mehr. Sie sind in ihrer Position etabliert, verbessern kann man diese schwer, weshalb es schwierig zu gestalten ist, sie umzustimmen, oder von ihren Vorhaben abzubringen. Anders natürlich, wenn es wirklich um etwas geht. Sollte der Clan bedroht sein, werden sie alles in ihrer Macht stehende tun, um ihn zu bewahren. Gegenüber dem Dorf Kumo sind sie loyal, immerhin schulden sie dem Dorf Einiges, da dieses sie aufgenommen hat, als ihre alte Heimat durch den Krieg zerrüttet und vernichtet wurde. Sie sind demnach dorftreu, nicht nur Kumo an sich gegenüber, sondern wirklich jedem Clan in eben dem Dorf. Die Hagane werden sich zwar nicht sofort aufzwingen zu helfen, immerhin sind sie gerne für sich, dennoch können sie relativ leicht überzeugt werden, Unterstützung aufzubringen, wenn es sein muss. Natürlich nur, wenn ihre Bedingungen erfüllt werden, die ab und an auch etwas sanfter ausfallen können. Fremden Familien, Clans und Dörfern gegenüber zeigt sich jedoch wieder, dass sie eben doch lieber unter sich sind. Hilfsgesuche werden selten wirklich beantwortet, die Bedingungen für ihre Gegenleistungen sind hart, Ermäßigungen gibt es kaum. Problematisch ist es für den Clan selten, denn viele Familien sind auf die Hagane und besonders die Waffen, die sie herstellen, angewiesen, sodass es ihnen leicht fällt, eigene Regeln aufzustellen.
Ähnlich wie in diplomatischen Dingen verhalten sie sich auch in kriegerischen Verhandlungen. Wer die Unterstützung des Clans möchte, muss damit rechnen, ihnen am Ende doch eine Kleinigkeit zu schulden. Wieder gilt, dass ihr Dorf hier Vorteile genießt, bezogen natürlich nur auf Waffenlieferungen, die in alle Welt gehen, unabhängig von Dorf, Clan, Familie oder Glaubensrichtung, wer bezahlt, wird beliefert, außer sie sehen ihre Unversehrtheit in Gefahr, dann können sie Lieferungen auch mal ausschlagen. Den Einsatz kämpferischer Einheiten kann man damit natürlich nicht vergleichen. Die Shinobi der Hagane werden stets nur für Kumo kämpfen, sollte sich nichts ändern. In Zeiten der Not würden sogar die Schmiede ihre Waffen selbst in die Hand nehmen, statt sie zu verkaufen, um Clan und Heimat verteidigen zu können. Sie kämpfen unerschöpflich und das, wo auch immer sie eingeteilt werden. Ein Problem damit hatten die Hagane noch nie, denn wirklich friedfertig sind sie nie gewesen. Wie sollte ein Clan, der die Waffen schon herstellt, das auch sein?

TRADITIONEN & BRAUCH: Wie bereits gesagt gingen viele alte Traditionen und Bräuche verloren, als der Clan von Kirigakure nach Kumogakure umgezogen ist. Die mündlichen Überlieferungen über irgendwelche Bräuche verloren sich über die Jahre hinweg, sodass das Memento des Nebels nun nur noch die Affinität zu Metallen ist, wie der Clan dazu kam jedoch, ging auf Grund von fehlenden Schriften verloren. Auch mit traditionelleren Riten und Vorgehensweisen ist es nicht besonders anders, sodass man glauben könnte, die Hagane haben nun gar keine Feiern, Bräuche oder Traditionen mehr. Das stimmt so natürlich nicht, denn auch jetzt noch gibt es bei dem Clan einige Bräuche, an denen festgehalten wird.
Eine Ausnahme hierbei gibt es jedoch, denn einen Aspekt aus dem alten Nebeldorf hat der Hagane-Clan auch jetzt noch, das Verständnis und die Affinität zu Metall, Stahl im Besonderen, ist ihnen regelrecht angeboren, woraus ein natürliches Talent entstand, Dinge aus diesem Material herzustellen. Die Hagane sidn seit je her die besten Schmiede ihrer Umgebung, weshalb heute noch viel Wert darauf gelegt wird, dass diese Tradition erhalten bleibt. In seinem Leben durchlebt folglich jedes Mitglied des Clans einen Lehrgang in der eigens entwickelten Schmiedekunst. Wann genau dies erfolgt, ist jedem Mitglied selbst überlassen, wirklich ehrenvoll sterben kann man jedoch eigentlich nur, wenn man diesen Lehrgang abgeschlossen hat. Viele Hagane vollziehen dies deswegen bereits in jungen Jahren.
Durch die enge Verbundenheit mit dem Metall hat die claneigene, theoretisch klassenlose, Struktur auch Abstufungen entwickelt. Jene, die das Koton beherrschen, stehen im Ansehen über denen, die es nicht tun, was claninterne Disparitäten verursacht, dies ist dummerweise eine der vielen Angelegenheiten, in denen der Clan zu veraltet denkt, denn auch wenn ihre Traditionen eigentlich erst mit dem Anschluss an Kumogakure bestehen, sind viele Denkweisen ungemein veraltet. Neben dieser inneren Einstufung ist es auch mit Emanzipation nicht besonders weit her, eine Frau hat theoretisch ein eigenes Wahlrecht, aber dennoch auf Vater oder Ehemann zu hören, was diese Personen wollen, hat sie gefälligst auch zu wollen. Daran etwas zu ändern fällt schwer, da im Grunde niemand etwas dagegen zu tun gedenkt. Dass eine Frau den Clan anführt, war bis zu Kajiya eigentlich fast undenkbar, sie jedoch hatte zu umfangreiche Qualifikationen für das Amt, als das sie es nicht hätte bekommen können.
Neue Bräuche haben die Hagane inzwischen aber auch eingeführt. Einer davon sind die Wahlen des Inneren Zirkels, denn hierbei gibt es keine großartige Privatsphäre. Natürlich, wer nun gewählt wird, ist geheim, dennoch ist es einer der wenigen Momente, in denen sich wirklich der ganze Clan trifft. Gemeinschaftlichkeit wird nicht unbedingt sehr groß geschrieben, einzelne Familienzweige bleiben meist unter sich, weshalb man sich selten trifft, sollte es keinen Grund dazu geben. So wird eine Wahl beinahe so etwas wie eine kleine Feier, denn nach dem eigentlichen Wahlvorgang ist in der Halle, in dem dieser abgehalten wird, ein Bankett angesetzt, um die Verknüpfungen des Clans selbst wieder zu festigen und auch, von den Familien her, zu zeigen, wie sie sich entwickelt haben.
Eine weitere Tradition, die relativ neu ist, ist der Stahltest. Jedes Clanmitglied, das den elften Geburtstag feiert, unterzieht sich diesem, um rituell in den Clan aufgenommen zu werden. Der Name Test ist dabei eher Formsache, denn eigentlich ist es nicht mehr, als das eigene Chakra vorzustellen. Dazu muss der Prüfling vor der Prüfungskommission, die sich aus dem Inneren Zirkel und dem Oberhaupt, sowie den Eltern zusammenstellt, das eigene Chakra freisetzen, wie, ist ihm dabei selbst überlassen. Da es eher ein ritueller Akt, als ein wirklicher Test ist, können die Kinder so natürlich nicht durchfallen, jedoch wird vorausgesetzt, dass sie Grundkenntnisse in der Chakrakontrolle haben, weshalb ein Abschluss der Akademie geradezu erwartet wird, ohne ist es immerhin schwer, sein Chakra überhaupt zu formen.
Letztlich gibt es noch eine wichtige Sache aufzuführen. Die Hagane halten nicht viel davon, ihre Toten übermäßig zu ehren. Natürlich trauern Angehörige um ihre Verstorbenen, prunkvolle Begräbnisse jedoch gibt es nicht. Leichen werden traditionell verbrannt, die Asche wird über das Graue Feld gestreut. Da der Clan noch nie viel mit Landwirtschaft zu tun hatte, brauchen sie keine Felder, die bestellt werden müssen, weshalb es ihnen nicht schwer viel, eines derer, die in Clanbesitz sind, als Begräbnisstätte zu verwenden. Das mit Asche gefüllte Feld bietet so die Möglichkeit, seine Verstorbenen zu besuchen, es wird gesagt, die Toten wachen dort über den Clan, Grabsteine sind keine gesetzt, für die Aufzeichnung von Namen sind die kleinen Familienzweige selbst verantwortlich.
Ebenso wenig übrigens, wie der Clan Totenfeiern abhält, sind sie theistisch veranlagt. Eine Gottheit mag es geben, doch wird bei den Hagane keine wirklich allgemein verehrt. Wie für das Memento an die Toten sind Clanmitglieder selbst dafür verantwortlich, an welche übernatürliche Entitäten sie glauben.

FEIERTAGE:
Fünf Tage gibt es, die speziell von den Hagane gefeiert werden. Der erste, beinahe wichtigste, davon ist der "Erste Hammerschlag". Zwar klingt es imposant, beschreibt jedoch im Endeffekt nicht besonders viel mehr als eben den Tag, an dem der Clan zu Kumogakure gestoßen ist. Das Datum, an dem sie also den Neuanfang unter den Wolken gewagt haben, ist der 20. 03. Es ist der einzige Tag der Hagane, an dem die Himmelsschmiede geschlossen bleibt, um die Feierlichkeiten wirklich nicht zu behindern. Gefeiert wird der Tag, weil er ein neues Leben für den Clan bedeutet hat. Weg von alt eingesessenen Traditionen aus Kirigakure, hin zu neuen in Kumo.
Das Amt des Oberhauptes ist eines, das mit Prestige verbunden ist, weshalb auch ein Feiertag eingeführt wird, sollte ein neues sein Amt antreten. Der des alten wird dementsprechend natürlich abgesetzt. Der aktuelle "Tag der Führung", wie er genannt wird, fällt in den September, genauer dem 14.09. denn seit diesem verheißungsvollen Tag wird das Oberhaupt der Hagane als Kajiya bezeichnet.
Ähnlich wie der Tag der Führung ist ein weiterer angelegt. Diesmal jedoch wird nicht das Datum der Einführung eines Oberhauptes geführt, sondern das Ableben des ersten, den der Clan in Kumogakure hatte. Einen bestimmten Namen hat der Tag nicht, da er nicht als Feier angesehen werden soll. Das älteste Oberhaupt war dafür verantwortlich, das man eine Zukunft in Kumo erhalten hat, sein Tod stellt dementsprechend nichts Fröhliches und der Tag die bislang einzige Ausnahme im verbreiteten Glauben, die Toten nicht zu idolisieren, dar. Begangen wird dieser Tag am 17.08. indem man dem Grauen Feld einen Besuch abstattet. In der Nacht des siebzehnten wird so dieses Feld vom Schimmer unzähliger Kerzen erhellt, die von den Clanmitgliedern dort aufgestellt werden.
Erfreulicher ist der Tag, an dem die Hagane an die Himmelsschmiede kamen. Relativ früh in ihrer Zeit im Blitzreich haben sie diesen Ort zugesprochen bekommen, was wirtschaftliche Stabilität für die Hagane bedeutet hat. Es ist der sozialste Feiertag, denn hier wird von der Schmiede aus ein Feuerwerk veranstaltet, das den Clan zusammenführt. Passend dazu wird dieser Feiertag "Blitzgewitter" genannt, denn der Himmel über der Schmiede ist für die Dauer des Feuerwerks wirklich wie in einen kleinen Sturm gehüllt. Der 11.06. ist der auserkorene Tag dieses Festes und wird dementsprechen begangen.
Diese vier Tage waren lange Zeit alle claninternen, die man zu feiern, oder eben betrauern, hatte, was sich allerdings seit dem Antritt Kajiyas als Oberhaupt geändert hat. Erinnernd an den Tod ihrer Eltern hat sie sich dazu entschieden, einen einzelnen Tag im Jahr dazu auszuwählen, an dem man derer gedenkt, die keines natürlichen Todes gestorben sind. Im Januar, genauer am 25.01., gedenkt ein jedes Clanmitglied derer, die es im vergangenen Jahr verloren hat. Ein Brauch, der lange zur Debatte stand, letztlich aber vor dem Rat seine Zustimmung fand.

BESONDERE ORTE:
Besonders viele Stätten gibt es für die Hagane nicht, dennoch haben sich über die Jahre hinweg vier Orte herauskristallisiert, die für den Clan eine gesonderte Bedeutung einnehmen.
Der erste davon ist so etwas wie das Aushängeschild der Handwerker des Clans, nämlich die Himmelsschmiede. Wie ihr Name schon sagt, ist sie ein Ort, an dem die Arbeiter dort das machen, was den Clan auszeichnet, nämlich Dinge aus Metall herstellen. Den relativ eigenen Namen hat sie durch die leicht erhöhte Lage, sowie die Kombination mit der dazugehörigen Mine. Noch dazu ist sie die größte Schmiede des Dorfes, vermutlich des ganzen Landes.
Das Gegenstück zur Himmelsschmiede ist die Erdmine. Sie ist direkt unter der Schmiede angelegt und zusammengesetzt aus einem weitläufigen Schachtsystem. Die reichhaltigen Bodenschätze habe auch vor dem Gebiet der Hagane nicht Halt gemacht, weshalb die Mine ungemein ertragreich ist, seit beinahe hundert Jahren wird hier bereits Erz gefördert, das in der Himmelsschmiede kunstvoll und meisterhaft weiterverarbeitet wird. Sie stellt zusammen mit der Schmiede die Symbiose von Himmel und Erde dar, einen kompletten Zyklus handwerklicher Perfektion, der die Hagane mit Stolz erfüllt.
Weniger wirtschaftlich angehaucht ist die Stählerne Halle. Sie bildet das organisatorische Zentrum des Clans, dort werden die Wahlen für den Inneren Zirkel abgehalten, auch der Stahltest wird hier abgenommen. Es ist ein zweistöckiges Gebäude, im Erdgeschoss findet sich ein großer Saal, der für Feiern genutzt wird, im ersten Stock finden sich Wahllokale, ein Prüfungsraum und zu guter Letzt das Büro des Oberhauptes und der Tagungsraum für Treffen mit Clanfremden.
Der spirituellste Ort der Hagane ist das Graue Feld. Hier wird die Asche der Toten verstreut, was es zu einem großen Friedhof macht, jedoch ohne Grabsteine. Steht man davor, sieht man auf ein weites, graues Meer, besonders nachts und bei Mondschein bekommt man das Gefühl, man wird beobachtet. Eben deshalb entstand der Glaube, dass die Toten noch dort verweilen, um auf den Clan aufzupassen. Den Namen erhielt dieser Ort durch die Asche, die dort seit Jahren angesammelt wird und inzwischen eine relativ große Fläche ausfüllt.
 

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Re: [Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | So 8 Feb 2015 - 19:51

Schneeleoparden
Anmut, Eleganz, Gefahr

» B.A.S.I.C.S
ART: Eine weitere Art der Großkatzen, die sich dennoch klar von den Anderen abhebt. Sogar für Katzen sind sie eigen, bleiben am Liebsten für sich und denken grundsätzlich von sich, dass sie anderen Menschen, Tieren und Kuchiyosegeistern überlegen sind. Dies lassen sie, mit Ausnahme ganz bestimmter Vertragspartner, auch jede Begegnung spüren. Schon die Jungtiere bekommen erklärt, dass sie genetisch überlegen sind, was in gewisser Weise nicht unbegründet ist; sie leben im eisigen Norden, haben es geschafft, sich dort eine Heimat zu schaffen und überdauern dort seit langer Zeit. Dass sie die kargen Bedingungen zu effizienten Jägern gemacht hat, kommt noch dazu. Vom Aussehen her gleichen sie anderen Großkatzen, doch haben sie sich weitestgehend an ihre kalte Heimat angepasst, was ihr Fell vom üblichen Braun zu Schneeweiß und den Schweif hat länger werden lassen. Im Schnee muss man immerhin getarnt und warm bleiben. Warm, da der lange Schweif bei den eisigen Temperaturen um die Nase gelegt werden kann, um diese warm zu halten. Ebenfalls durch die Eigenart ihrer schleichenden Lebensweise und den kaum aufkommenden Territorialkämpfen, haben die Schneeleoparden ihre Fähigkeit zu brüllen verloren. Menschliche Kommunikation haben sie erlernt, doch auch da erheben sie nie, selbst im Moment größten Zornes, nicht ihre Stimme. Durch das Fehlen funktionaler Finger, haben sich die Tiere angelernt, ihre Jutsu über sanftes, kaum zu bemerkende Bewegungen ihrer Schweife zu wirken.

ZUGEHÖRIGKEIT: Eine einzige Zugehörigkeit zu den Menschen pflegen die Leoparden, dies sind die Menschen vom Clan der Hagane, denen sie sich jedoch auch erst vor überaus kurzer Zeit zugewandt haben, davor haben sie Menschen zwar nicht gescheut, aber vermieden. Die Hagane sollen die einzige Ausnahme für sie bleiben und dies auch nur, weil ein Mitglied des Clans die versteckte Höhle der Leoparden gefunden und geholfen hat, diese vor unerwünschten Blicken zu verschleiern. Aus einer Laune heraus haben sich einige Schneeleoparden als Partner angeboten. Dies hat sich auf Dauer auf alle Tiere der Rasse ausgeweitet, jedoch eben nur innerhalb des Clans.

HEIMAT: Reich des Schnees. Yuki no Kuni. Sowas in der Art durfte es mal gewesen sein, jetzt ist es lediglich das Reich der Schneeleoparden. Seit die letzten Mitglieder des Yukiclans dort verschwunden sind, haben sie ihren Einfluss auf das ganze Gebiet ausgeweitet, dennoch wird man von ihrer Präsenz nichts mitkriegen, sollten sie es nicht wollen. Die Eiswüsten des Nordens haben kaum Besucher, das machen sich die Raubkatzen zu Nutze, weshalb die einzelnen Tiere sich weit ausbreiten und ihrer einzelgängerischen Art überaus leicht nachgehen können. Trotz ihres Lebensstiles aber teilen sie sich einen gemeinsamen Ort, der sporadisch aufgesucht werden kann. Eine namenlose Höhle im Zentrum ihres Reviers, mit nur einem Eingang bestückt, dafür umso weiträumiger, sollte man erstmal im Inneren sein, dient als Versammlungsort der Raubkatzen.

STRUKTUR: Es gibt an sich keine wirkliche Struktur unter den Schneeleoparden, sie sind zu weiten Teilen ihres Lebens Einzelgänger und haben so auch in dem großen Gebiet, welches sie bewohnen, nur eine Stätte, an der die verschiedenen Tiere zusammenkommen und auch dann nur, wenn es wirklich notwendig ist. Das geschah bisweilen bei großen Entscheidungen, wie etwa sich als Vertragspartner anzubieten, sowie das eigene Revier auf die ganze Fläche der Eiswüste im Norden auszuweiten. Für Kleinigkeiten wird man die Tiere nicht zusammenkommen sehen, was auch daran liegt, dass der Großteil unter ihnen sich nicht großartig mag, jeder Vertreter der Art möchte der Beste eben dieser sein, so kann es schnell zu Rivalitäten und Konkurrenzen kommen, die in teils tödlichen Auseinandersetzungen enden. In der einen, gemeinsamen Heimat, die sie teilen findet man deswegen meist nur überaus wenige Tiere vor, noch dazu eher die besonders alten, oder gerade erwachsen gewordenen Exemplare, die entweder zu alt für solche Streitereien sind, oder gar noch zu jung, um welche begonnen zu haben.

VERTRAG: Den Vertrag mit den Schneekatzen zu unterzeichnen kann relativ schwer, bishin zu unmöglich sein, was nicht zuletzt an den Launen der Tiere liegt, die sich allesamt dennoch auf einige, wenige Kriterien geeinigt haben:
-Der anstrebende Vertragspartner muss entweder selbst zum Clan der Hagane gehören, oder direkt von einem Mitglied dieses Clans vorgestellt werden.
-Diese Person muss ein Mindestmaß an Intellekt vorweisen können, egal wie.
-Auch hat der Antragssteller einzusehen, dass die Leoparden ihm einen Gefallen tun und sie ihm absolut nichts schulden, das Gegenteil ist der Fall, weshalb Gefallen, die von den Schneeleoparden gefordert werden, stets zu erfüllen sind. Bei Nichteinhaltung droht, dass der Vertrag gelöst wird.
-Nur zu wichtigen Anlässen darf gerufen werden. Kleinigkeiten können ignoriert werden.
-Abgesehen davon heißt der allgemeine Beschluss des Vertrages nicht, dass man jedes Mitglied der Familie beschwören kann, jeder Geist ist im Vorfeld darüber zu informieren, dass die Möglichkeit besteht, dass er beschworen werden kann. Dies kann weitere Bedingungen des Geistes zur Folge haben, die bedingungslos einzuhalten und zu erfüllen sind.



»Kan-Nô - Rang D
Spoiler:
 

NAME: Kan-Nô - 勘能 | "Ausdauer"
ALTER: 23
GRÖßE: 70 Zentimeter
SPEZIALISIERUNG: Kanchi Taipu
BESCHREIBUNG: Ein Prachtexemplar seiner Art mit weißem Fell, schwarzen Zeichnungen und tiefblauen Augen, wenngleich noch relativ jung, immerhin werden die Tiere vergleichsweise alt. Auch noch relativ klein zeigt sich der junge Leopard selten, er konzentriert sich weitestgehend darauf, ungesehen zu bleiben und Gefahren vorzeitig zu erspüren, sowie sich dem anzupassen. Seiner Tierart entsprechend ist er ungemein von sich eingenommen, trotz möglicher, persönlicher Fehler, die er maximal als Abrundungen seines perfekten Charakters ansieht. So verhält er sich auch seinen Vertragspartnern gegenüber.

Attribute:
 

Jutsuliste:
 


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»Sômei - Rang B
Spoiler:
 

NAME: Sômei - 聡明 | "Weisheit"
ALTER: 199
GRÖßE: Auf den Hinterbeinen stehend 413 Zentimeter
SPEZIALISIERUNG: Raiton | Fûton
BESCHREIBUNG: Etwas anders als die Meisten ihrer Art, ist die Leopardin nicht mit schneeweißem Fell gesegnet, sondern hat noch braune Spuren darin. Das hebt sie im Schnee etwas hervor, dennoch hat sich das stolze Weibchen ihr Revier erarbeitet. Sie zählt auch für die Schneeleoparden als herausragend intelligent und hinterlistig, was sich jedoch auch in ihrem Charakterzug widerspiegelt. Wie jedes Tier sieht sie sich als den Gipfel der Evolution an, hat jedoch, entgegen der typischen Einstellung der Schneeleoparden, eine gewisse Zuneigung für die paar Menschen übrig, denen sie sich verpflichtet hat, was sie, trotz der standardmäßig überheblichen Art, zu einer überaus umgänglichen Vertragspartnerin macht.

Attribute:
 

Jutsuliste:
 

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Re: [Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | So 8 Feb 2015 - 19:52
Sooo, ich mache die Erstbewertung! Damit du dann auch bald einsteigen kannst, du wartest immerhin schon lang genug darauf :3

1.) Persönlichkeit/Eckdaten: Die Sache mit dem Koton musst du leider noch ändern. Das Element lässt sich erst erwecken, wenn das Doton beherrscht wird, da es eine Art "Weiterentwicklung" des Erdelements ist. Das müsstest du in dem ersten Absatz der Persönlichkeit und in den Eckdaten anpassen.
Zur Persönlichkeit habe ich auch noch eine Frage. Bricht sie jedes Mal zusammen, wenn sie dem Tod begegnet? Das stelle ich mir für einen Shinobi sehr... ungünstig vor. Oder hab ich das falsch verstanden?

2.) Ausbildungen: Dieser Punkt im ersten Teil der Bewerbung bezieht sich eigentlich auf die Sonderausbildungen, in deinem Fall Kenjutsu und Jikūkan Ninjutsu. Dort sollst du die Ausbildungen eintragen, die dein Charakter anderen beibringen könnte Smile

3.) Inventar: Du hast nur Ausrüstung im Wert von insgesamt 270 Exp eingetragen. Da dir für den Start 350 Exp zustehen, dürftest du noch etwas hinzufügen.

4.) Jutsus: Und schon sind wir beim letzten Punkt!
Du kannst nur ein A-Rang Ninjutsu beherrschen, wenn du auch dein Ninjutsu-Attribut schon auf dem A-Rang hast. Du brauchst also "Ninjutsu 4" um ein A-Rang-Ninjutsu verwenden zu können.

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Re: [Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | So 8 Feb 2015 - 20:27
So. Hoffentlich alles zur Zufriedenheit verbessert.

1.) Abgeändert.
2.) Abgeändert.
3.) Inventar aufgefüllt.
4.) Statuswerte angepasst.

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Re: [Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | So 8 Feb 2015 - 20:47
zu 1.) Was meinst du denn mit einem "Umstehenden"? Jemand in der Nähe? Ich halte das immer noch für deutlich zu hinderlich, immerhin ist es die Aufgabe eines Shinobi, zu töten. Dabei jedes Mal zusammenzubrechen kann sich eigentlich keiner leisten. Vielleicht schwächst du das noch irgendwie ab, sonst weiß ich nicht, wie dein Charakter seinem Beruf nachgehen kann Smile

Das wäre aber auch alles.

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Re: [Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | So 8 Feb 2015 - 21:16
Bewertungen ganz durchlesen hilft, das hab ich verpeilt. Ist jetzt soweit aber geändert.

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Re: [Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | So 8 Feb 2015 - 21:21
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Re: [Jōnin] Hagane Kajiya [Link] | Di 10 Feb 2015 - 13:02
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