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 [Guide] Guide für japanische Jutsunamen

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Hina
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Hina
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[Guide] Guide für japanische Jutsunamen [Link] | Sa 15 Aug 2020 - 1:56
   
Guide für japanische Jutsunamen
Dies ist ein Guide zum Bilden von japanischen Jutsu-Namen. Er soll Nicht-Japanisch-Sprechern helfen, thematisch und grammatikalisch zum Manga passende Jutsu-Namen im Alleingang übersetzen zu können. Obwohl er für Jutsu gedacht ist, können die Regeln auch unter Vorbehalt für Charakter-, Orts- und andere Eigennamen angewandt werden.

Disclaimer:
 

1. Tools
Zum Bilden von Jutsunamen solltet ihr zwei Tools nutzen: Wadoku und Wiktionary.

Wadoku dient dazu, deutsche Worte in Japanische Worte zu übersetzen. Anders ausgedrückt, es ist dazu da, dass die Bedeutung eurer Jutsunamen stimmt. Bitte verwendet Wadoku nicht dazu, die Lesung/Aussprache eurer Namen herauszufinden. Das ist zwar möglich, aber erfordert Kenntnis in Japanisch um wirklich fehlerfrei zu funktionieren.
Wiktionary ist da, um die Lesungen (Kun und On (siehe „Regeln“)) der Schriftzeichen, die ihr durch Wadoku gefunden habt, nachzuschlagen. Beide Websites können also, nacheinander verwendet, ziemlich sicher und einfach Jutsunamen herausfinden. Wie das genau funktioniert, seht ihr unter „Flow“.


2. Regeln
Es gibt zwei grundlegende Regeln, die ihr bei der Benennung von Jutsunamen beachten müsst. Zwar existieren Ausnahmen, doch ohne Japanisch-Kenntnis ist es sicherer, diese einfach zu ignorieren. Wenn ihr alle zwei Regeln beachtet könnt ihr mithilfe der Tools mit 99% Sicherheit ein Jutsu benennen.

Regel 1: Nominalisierung
Jutsunamen sind Neologismen und kein gesprochenes, echtes Japanisch. Das heißt, ganze Sätze oder Wortgruppen zu übersetzen und diese als Namen zu verwenden ist meist unpassend. Grundsätzlich gilt, dass Jutsunamen eine Aneinanderreihung von Nomen/Substantiven sind, oder simpel ausgedrückt, einzelnen Kanji (japanischen Schriftzeichen). Wenn eurer Name Verben, Adjektive oder Hiragana (japanische Silbenschrift) mit Ausnahme von Partikeln wie „no“ enthält, ist dies meist ein Anzeichen für eine wenig authentische Übersetzung.
Sucht daher bei Wadoku ausschließlich nach Nomen und bildet aus zwei bis maximal vier davon euren Jutsunamen. Ihr könnt auch Adjektive und Verben suchen und diese selbstständig Nominalisieren, was im Japanischen recht einfach geht indem man die Hiragana entfernt und nur das Kern-Kanji nimmt, doch wenn ihr euch dabei nicht sicher seid ist es besser darauf zu verzichten.
Beispiel: Der Name für ein Jutsu, das eine Kugel aus Lava aus dem Mund abfeuert, könnte gebildet werden indem man Nomen wie „Lava“, „Kugel“, „Feuer“, „Hitze“, „Schmerz“, „Explosion“, „Kraft“ oder ähnliches sucht und kombiniert. Scheut nicht davor zurück, Nomen nicht nur für ihren wortwörtlichen Sinn, sondern auch aus poetischen Gründen oder weil sie schön klingen zu wählen. Viele Jutsunamen beinhalten Emotionen oder zur Abschreckung dienende Worte, aber auch welche die atmosphärisch passend sind (wie Himmel, Hölle, Gott, Tod etc.). Pains „Shinra Tensei“ (神羅天征) beispielsweise besteht aus den Kanji „Gott“, „Netz“, „Himmel“ und „Unterwerfung“, was weniger mit dem eigentlichen Effekt des Jutsus zu tun hat sondern mehr mit Poesie, Klang und Atmosphäre. Natürlich ist dies normalerweise nur bei starken und bedeutungsschweren Jutsus so. Poetisch aufgeladene Namen für schwache oder gewöhnliche Jutsu zu verwenden wirkt dagegen etwas snobbisch und sollte vermieden werden. Ein Running-Gag dazu gab es im Manga beispielsweise mit Minato, der im vierten Shinobi-Krieg seinen neuen Jutsu unnötig lange und poetische Namen gab, was von den anderen Charakteren als lächerlich empfunden wurde. Geht also sparsam damit um, um nicht ähnliche Reaktionen ingame zu erhalten.

Regel 2: Kun und On Lesung
Da Kanji ursprünglich aus China nach Japan kamen, haben sie grundsätzlich mindestens zwei Lesungen (sehr simpel ausgedrückt, die meisten haben tatsächlich mehr als zwei). Es gibt die On-Lesung, welche an das Chinesische angelehnt ist, und die Kun-Lesung, die in Japan über die Jahrhunderte gebildet wurde (ebenfalls sehr simplifiziert). Um die Lesungen herauszufinden, nutzt bitte Wiktionary, indem ihr die Kanji aus Wadoku dort einfügt.
Grundsätzlich gilt hier, dass gleiche Lesungen miteinander kombiniert werden können, aber unterschiedliche Lesungen nicht. Wenn euer Jutsuname also aus drei Nomen/Kanji besteht, müssen alle drei entweder On oder Kun sein, nicht jedoch On-Kun-On oder On-On-Kun oder ähnliches. Dies ist ein sehr häufiger Fehler bei selbst-gebildeten Jutsunamen, da die Lesung in Wadoku für Nicht-Japanisch-Kundige nur schwer erkenntlich ist und häufig On mit Kun kombiniert wird. Um dies zu verdeutlichen, habe ich alle Jutsunamen in diesem Guide entweder Rot (für On) oder Blau (für Kun) eingefärbt. Bitte bedenkt, dass auch hier Ausnahmen existieren, doch diese solltet ihr lieber ignorieren da das Fehlerpotenzial zu hoch ist. Beachtet bitte auch folgende Regeln:
- Am sichersten seid ihr, wenn ihr für alle Kanji die On-Lesung verwendet. Die meisten Jutsu im Manga sind auf diese Weise benannt.
- Es ist auch möglich alle Kanji in Kun-Lesung zu verwenden, dies ist seltener als die On-Lesung.
- Man kann in einem On-Lesung-Jutsunamen einzelne Kanji in Kun-Lesung schreiben, um diese besonders hervorzuheben. Dies ist bei Jutsu meist nur dann der Fall, wenn dieses Jutsu zu einer besonderen Sparte an Jutsu gehört (z.B. Haar-Jutsu, Tinten-Jutsu etc.). Um dies auf den ersten Blick ersichtlich zu machen, wäre in diesem Falle möglich, das charakteristische Kanji für „Haar“ oder „Tinte“ im Jutsunamen mit Kun-Lesung zu schreiben, obwohl der Rest On-Lesung ist. Hierbei sind keine Hiden oder KG gemeint, sondern nur „besondere Kampfstile“. Da das Fehler-Potenzial hoch ist, überlegt euch gut ob ihr das im Alleingang macht.
- Worte, die keine Neologismen sind sondern so bereits als echte Worte im Japanischen existieren, unterliegen normalerweise nicht dieser Regel.
Beispiel: „Suiro Same Odori no Jutsu“ → obwohl Same und Odori in Kun-Lesung stehen, kann Suiro in On-Lesung geschrieben werden, weil Suiro bereits ein eigener, in sich geschlossener Begriff ist, der so bereits außerhalb des Mangas existiert (es ist ein historischer Begriff der sich auf eine Form der Wasserfolter bezieht).

Zusammenfassend: bitte kombiniert nur gleiche Lesungen mit gleichen, und bevorzugt On vor Kun wenn ihr auf der sicheren Seite sein wollt. Es gibt zahlreiche Ausnahmen, die wir unter den Beispielen noch weiter elaborieren, doch diese anzuwenden ist meist schwierig.


3. Flow
Hier folgt ein endgültiger Flow, also ein Schritt für Schritt Leitfaden wie man einen Jutsunamen mit den beiden Tools herausfindet.

1. Sucht euch zwei bis maximal vier Bedeutungen, die ihr kombinieren wollt. Am besten Nomen, doch Adjektive und Verben gehen auch, sofern ihr fähig seid sie im Nachhinein zu Nominalisieren.

2. Gebt die zwei bis vier Begriffe in Wadoku ein und übersetzt sie ins Japanische. Achtet darauf dass das Ergebnis jeweils nur aus einem Kanji besteht. Besteht das Nomen aus mehr als einem Kanji, trennt diese voneinander und sucht sie einzeln, um herauszufinden, ob die Kanji auch einzeln verwendet werden können. Wenn ein Nomen ausschließlich aus zwei und mehr Kanji besteht, ist es meist ein komplexer Begriff und schlecht geeignet für das Bilden von Jutsunamen. Es ist dennoch möglich, falls ihr den Begriff unbedingt haben wollt. Wenn ihr nach Adjektiven und Verben gesucht habt, entfernt die Hiragana und nutzt nur das Kern-Kanji (prüft, ob es auf sich allein gestellt eine Bedeutung hat).
Haltet Ausschau nach dem Tag „schriftspr.“ in Wadoku, diese Kanji sind besonders gut für Jutsunamen geeignet!

3. Notiert euch die zwei bis vier übersetzten Begriffe mit ihren Kanji.

4. Sucht die Kanji nacheinander im Wiktionary, indem ihr sie ins Suchfeld einfügt. Falls ihr ein Begriff habt, der an sich bereits aus zwei oder mehr Kanji besteht, sucht diese einzeln nacheinander.

5. Prüft die Lesung, indem ihr auf der Wiktionary-Seite des jeweiligen Kanji herunter scrollt, bis ihr „Japanisch“ findet (bitte macht nicht den Fehler unter „Chinesisch“ zu gucken!). Dort sollte es einen Unterpunkt namens „Readings“ geben, der „On“ (manchmal „Go-on“ oder „Kan-on“ genannt) und „Kun“ abzeichnet. Sollte ein Kanji mehrere verschiedene On-Lesungen haben, könnt ihr euch meist eine frei aussuchen. Es gibt Nuance-Unterschiede, doch die können für den Zweck eines Jutsunamens ignoriert werden. Wenn es mehrere verschiedene Kun-Lesungen gibt, bedeutet das meist dass jede Lesung eine eigene, besondere Bedeutung hat, die ihr im Wadoku nachprüfen müsst um die für euch passende zu finden.
Wenn ihr einen Begriff verwendet habt, der aus mehr als einem Kanji bestand, und diese Kanji nacheinander gesucht habt, geht sicher ob sie in On oder Kun verwendet werden. Dies diktiert euch dann, in welcher Lesung alle anderen Kanji auch stehen müssen. (wenn euer komplexer Begriff bereits in On steht, müssen alle anderen Kanji auch On haben, außer ihr nutzt eine der erläuterten Ausnahmen).

6. Im Falle der On-Lesung, schreibt die Lesungen alle aneinander und fügt gegebenenfalls ein Präfix (z.B. „Katon:“ oder „Kuchiyose:“) an, sowie den Suffix „no Jutsu“, wenn es sich um ein Ninjutsu handelt und/oder es passend ist. Fertig ist euer Jutsuname.
Handelt es sich um Kun-Lesung, müssen (meist) zwischen den Begriffen Leerzeichen eingefügt werden. Gegebenenfalls muss ein „no“ eingefügt werden, wenn zwischen den Begriffen ein Genitiv-Verhältnis besteht.


4. Beispiele
In den Beispielen wurden die Suffixe (z.B. „Suiton:“) und das Präfix „no Jutsu“ ausgeklammert. Die Beispiele sind in folgender Form aufgelistet:
Japanischer Name in Buchstaben (Name in Kanji) [wortwörtliche Übersetzung der einzelnen Bestandteile] Erklärung falls nötig

Henge (変化) [Phantom] Henge ist ein bereits vorhandener Begriff und kein Neologismus
Entenka (炎纏火) [Flamme-Vereinigung-Feuer]
Jiraiken (地雷拳) [Land-Donner-Faust]
Domu (土矛) [Erde-Lanze]
Suijinheki (水陣壁) [Wasser-Formation-Wand]
Goukakyuu (豪火球) [Gewaltig-Feuer-Kugel]
Daitoppa (大突破) [Groß-Schlag-Bruch]
Gian (偽暗) [Lüge-Finsternis]
Mandara no Jin (万蛇羅ノ陣) [Zehntausend-Schlange-Netz-Kampfformation]
Rasengan (螺旋丸) [Helix-Kugel] Rasen (Helix) ist ein Begriff, der für sich bereits aus zwei Kanji besteht, aus diesem Grunde erzwingt er, dass Gan (Kugel) in On-Lesung steht, nicht in Kun-Lesung, wenn sie zusammengeschrieben werden.

Kirigakure (霧隠れ) [Nebel-Versteck]
Nawanuke (縄抜け) [Seil-Entkommen]
Suna no Tate (砂の盾) [Sand-Schild]

Ausnahmen (ohne Japanischkenntnisse nur schwer anwendbar)

Dokugiri (毒霧) [Gift-Nebel] Eine Ausnahme Kombination. „Doku“ ist der seltene Fall einer On-Lesung, die für sich genommen ein eigenständiges Nomen bildet. Dies wird in Wiktionary unter „Noun“ angezeigt. Deshalb kann es mit Kun-Lesung als zwei getrennte Worte kombiniert werden.

Mizubunshin (水分身) [Wasser-Doppelgänger] Bunshin ist ein bereits vorhandener, alleinstehender Begriff und daher eine der genannten Ausnahmen.

Mizuame Nabara (水飴拿原) [Wasser-Süßigkeit-Fangen-Feld] Das Kanji für „Na“ besitzt keine geläufige Kun-Lesung, es ist daher nötig die On-Lesung zu nutzen. Das Kanji ist ein sogenanntes Hyougai-Kanji, das selbst Japaner normalerweise nicht ohne ein Wörterbuch lesen können.

Mizujinheki (水陣壁) [Wasser-Formation-Wand] Eine alternative Aussprache von Suijinheki. Im Manga existieren regionale Dialekte, die so im Dub oder Sub nicht vorkommen. Der Autor verdeutlicht damit, dass Jutsu an verschiedenen Orten der Welt sich parallel zueinander entwickelt haben und das gleiche Jutsu unterschiedliche Lesungen haben kann. Während die meisten Charaktere das Jutsu Suijinheki lesen, wird es in Tsuchi no Kuni (und nur dort) als Mizujinheki gelesen. Dies liegt daran, dass Mizu als Element/Klasse des Ninjutsu besonders hervorgehoben wird.

Zusammenfassend ist das Bilden von Jutsunamen relativ schwierig ohne Japanischkenntnisse, daher lege ich nahe, bei einfachen, komplett aus On-Lesungen bestehenden Namen zu bleiben. Es gibt zahlreiche Ausnahmen und Sonderfälle, die sich ergeben, sobald man beginnt komplexe Begriffe zu nutzen oder Lesungen zu kombinieren. Leider kann man diese nicht in einem Guide zusammenfassen und ohne Sprachkenntnisse nicht wirklich identifizieren.
Für das simple Bilden von Namen jedoch reicht es, die beiden genannten Regeln zu beachten und dem Flow zu folgen.


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